Die Welt des Films: Definition, Geschichte, Theorie und Genres

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Definition des Films und seine Bedeutung

Der Film ist die Technik, Einzelbilder (Frames) in schneller Folge zu entwerfen, um den Eindruck von Bewegung zu erzeugen (wie bei einem Video oder Film). Das Wort „Film“ bezieht sich auch auf Kinosäle oder Theater, in denen Filme projiziert werden.

Die Anfänge: Die Brüder Lumière (1895)

Die Geschichte des Films beginnt am 28. Dezember 1895, als die Brüder Lumière in Lyon öffentlich Filme projizierten, darunter den Auszug französischer Fabrikarbeiter, den Abriss einer Wand, die Ankunft eines Zuges und ein Boot, das den Hafen verlässt.

Filmtheorie und Stilrichtungen

Grundlagen der Filmtheorie

Die Filmtheorie basiert auf dem Prinzip der kontinuierlichen Sequenzen von Fotografien. Der Film ist der Versuch, das Bild in einer kontinuierlichen Abfolge darzustellen, um Bewegung ohne Unterbrechung zu zeigen.

Klassisches vs. Modernes Kino

Der klassische Film zeichnet sich durch einen Stil aus, der Kontinuität und Verständlichkeit der Handlung unterstreicht. Normalerweise beinhaltet er starke, konstante Charaktere und einen Konflikt, der oft in einem Happy End mündet.

Im Gegensatz dazu betont das moderne Kino diese Merkmale nicht. Es lehnt den klassischen Stil und dessen Konventionen ab und versucht, diese zu durchbrechen. Regisseure verwenden dabei unterschiedliche Varianten des „modernen“ Stils.

Filmkritik: Analyse und Bewertung

Die Filmkritik ist die Analyse und Bewertung von Filmen, sei es individuell oder kollektiv. Sie lässt sich generell in zwei Bereiche unterteilen:

  • Akademische Kritik: Durchgeführt von Wissenschaftlern der Filmtheorie.
  • Journalistische Kritik: Erscheint regelmäßig in Zeitungen und anderen Medien.

Die Geburt des Kinos und Thomas Edison

Das Kino entstand im neunzehnten Jahrhundert durch eine lange Kette von Erfindungen und Entdeckungen rund um das bewegte Bild. Die Entwicklung von der Projektion von Schattenfiguren oder Bildern ferner Länder mittels magischer Laternen bis hin zur Fotografie war entscheidend.

Obwohl die Brüder Lumière das Kino als Massenphänomen etablierten, darf nicht vergessen werden, dass Thomas Alva Edison das Kinetoskop perfektionierte. Zudem gab es viele weitere Erfindungen, die sich darauf konzentrierten, Bewegung festzuhalten.

Das Standard-Filmformat: 35 mm

Thomas Alva Edison war nicht nur ein Erfinder, sondern auch der Schöpfer des klassischen Filmformats: 35 mm, unterstützt auf Cellulosenitrat. Dieses Format setzte sich als Standard für den professionellen Einsatz durch, obwohl Filmemacher und das Fernsehen auch viele andere Formate verwendeten, wie 16 mm, 9,5 mm, Super 8, etc.

Filmgenres und ihre Klassifizierung

In der Filmtheorie bezieht sich der Begriff „Genre“ auf die Art der Aufteilung von Filmen in Gruppen. Diese Gattungen zeichnen sich typischerweise durch bestimmte Ähnlichkeiten in Themen, Erzählung und Inszenierung aus.

Beispiele für Filmgenres

  • Anhänger (Genre-Typ)
  • Animationsfilm
  • Dokumentarfilm
  • Experimenteller Film
  • Autorenkino (Auteur-Kino)

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