Die Welt in der Globalisierung: Regionale Profile

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Die globalisierte Welt und ihre Vernetzung

Globalisierung ist ein Prozess der Integration der Volkswirtschaften und Kulturen, der die Welt durch den Anstieg des Handels und der Kommunikation revolutioniert hat. Trotz politischer Spaltungen sind alle Volkswirtschaften miteinander verbunden.

Es besteht ein Trend hin zu einer globalen Gesellschaft: Viele Länder übernehmen gemeinsame kulturelle Elemente, während andere ihre eigenen traditionellen Elemente verlieren.

Europa: Integration und Vielfalt

Europa ist ein reicher, dicht besiedelter und hoch urbanisierter Kontinent. Er besteht aus vielen Staaten mit einer Vielzahl von Sprachen und Kulturen. Nach Jahrhunderten der Spaltungen und Konflikte strebt Europa nun einen Prozess der friedlichen Integration und wirtschaftlichen Zusammenarbeit an.

Amerika und Ozeanien: Erbe der Kolonisierung

Die meisten Gesellschaften Amerikas und Ozeaniens sind europäischen Ursprungs und das Ergebnis der Kolonisierung.

Anglo-Pazifik und Anglo-Amerika

  • Australien und Neuseeland: Hoch entwickelte angelsächsische Gesellschaften.
  • Anglo-Amerika (USA und Kanada): Die reichste Region des Planeten.

Iberoamerika

Diese Region umfasst die spanischsprachigen Länder Lateinamerikas und Brasilien. Sie befindet sich in der Entwicklung und verfügt über große natürliche und menschliche Ressourcen. Die lateinamerikanischen Gesellschaften zeichnen sich durch die Vielfalt und den Mix von indigenen, europäischen und afrikanischen Elementen aus.

Asien: Gegensätze und Wirtschaftswachstum

Asien ist ein dicht besiedelter Kontinent großer menschlicher und wirtschaftlicher Gegensätze.

  • Japan: Das erste industrialisierte Land in Asien und die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.
  • Die „Tigerstaaten“: Eine Gruppe von Ländern, die sich sehr schnell zu Industrienationen entwickelt haben, insbesondere Südkorea und Taiwan.
  • China: Das bevölkerungsreichste Land der Erde mit einer sehr dynamischen Wirtschaft im Expansionsprozess.
  • Indien und der indische Subkontinent (Pakistan, Bangladesch, etc.): Eine Gruppe stark bevölkerter Entwicklungsländer mit großen kulturellen und religiösen Unterschieden.

Naher Osten und Zentralasien

Diese Regionen sind muslimisch geprägt. Sie sind strategisch wichtig wegen des Öls und zählen zu den Hauptbereichen internationaler Spannungen.

Afrika: Unterentwicklung und geografische Vielfalt

  • Nordafrika: Besteht aus arabischen Ländern wie Ägypten und dem Maghreb.
  • Subsahara-Afrika: Gilt als die ärmste Region der Welt.

Neben natürlichen und historischen Faktoren (wie Sklaverei und Kolonialismus) ist das außer Kontrolle geratene Bevölkerungswachstum einer der Hauptgründe für die anhaltende Armut in Subsahara-Afrika.

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