Werbekampagnen-Leitfaden
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10 Schritte zur Erstellung einer Werbekampagne
- Zielgruppe identifizieren: Bestimmen Sie die spezifische Personengruppe, die die Kampagne erreichen soll.
- Spezifische Ziele definieren: Legen Sie klare, messbare Ziele für die Werbekampagne fest.
- Budget festlegen: Bestimmen Sie den finanziellen Rahmen für die Kampagne.
- Botschaft und Medien wählen: Entwickeln Sie eine überzeugende Botschaft und wählen Sie die geeigneten Kanäle (z. B. TV, Radio, Online, Print) aus.
Zielgruppenansprache in der Werbung
Die Zielgruppe ist der Empfänger der Werbebotschaft. Es ist entscheidend, die Zielgruppe genau zu definieren, um die Kampagne effektiv zu gestalten.
Unterschied: Werbung vs. Verkaufsförderung
- Werbung (Information): Ziel ist es, das Bewusstsein für ein Produkt, eine Marke oder ein Bild zu schärfen.
- Verkaufsförderung (Reinforcement): Ziel ist es, bestehende Kunden in ihrer Kaufentscheidung zu bestätigen und die Kundenbindung zu stärken.
Merchandising: Definition
Merchandising ist ein Teilbereich des Marketings, der darauf abzielt, die Rentabilität am Point of Sale (POS) zu steigern. Dies umfasst Maßnahmen wie Produktplatzierung, Präsentation und Verkaufsförderung im Geschäft.
Vor- und Nachteile der Anzeigenwiederholung
- Vorteil: Höhere Erinnerungswirkung beim Konsumenten.
- Nachteil: Höhere Kosten und potenzielles Risiko der Übersättigung/Ablehnung durch das Publikum.
Kernpunkte der Botschaftsgestaltung
Bei der Auswahl der Botschaft sind folgende Punkte wichtig:
- Kreativität: Die Botschaft sollte originell und ansprechend sein.
- Interesse wecken: Die Botschaft sollte die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe ansprechen.
- Relevanz: Vermeiden Sie Fachjargon und übermäßige Informationsflut.
- Konsistenz: Achten Sie auf einen einheitlichen Tonfall, Stil und Formatierung der Botschaft.
Medienauswahl: Faktoren und Definition
Medium: Ein Träger (z. B. Zeitung, Fernsehen, Website), der verwendet wird, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben.
Wichtige Faktoren bei der Medienauswahl:
- Zielgruppenreichweite (Reichweite des Mediums)
- Produktmerkmale
- Art der Botschaft
- Kosten-Nutzen-Verhältnis
Mailing: Definition und Anwendung
Mailing: Personalisierte Werbesendung per Post an eine bestimmte Person oder Firma.
Geeignete Anlässe:
- Gezielte Ansprache spezifischer Zielgruppen.
- Ansprache jüngerer Zielgruppen.
- Kurzfristige Verkaufsförderungsaktionen.
Vor- und Nachteile von Zeitungen
Vorteile:
- Flexibilität und Aktualität.
- Gute Abdeckung lokaler Märkte.
- Hohe Akzeptanz und Glaubwürdigkeit.
Nachteile:
- Kurze Lebensdauer.
- Geringere Bildqualität (abhängig vom Papier).
- Passives Publikum (geringere Interaktion).
Vorteile von Direktverteilung (Haustürwerbung)
- Hohe Flexibilität.
- Wiederholter Kontakt mit potenziellen Kunden.
- Relativ niedrige Kosten.
Vor- und Nachteile von Zeitschriften
Vorteile:
- Hohe Reichweite bei bestimmten Zielgruppen.
- Platzierung der Anzeige auf der Rückseite (erhöhte Aufmerksamkeit).
Nachteile:
- Längere Vorlaufzeiten für die Anzeigenschaltung.
- Weniger Kontrolle über die genaue Platzierung der Anzeige (außer Rückseite).
Checkliste für die Gestaltung von Flyern
- Format: Größe, Papierqualität und -gewicht.
- Inhalt: Klare Darstellung der Vorteile und Leistungen.
- Design: Verwendung von Farben, Bildern und Grafiken.
- Wettbewerb: Vermeiden Sie die Nähe zu konkurrierenden Anzeigen.
- Bilder: Attraktive und relevante Bilder verwenden.
- Slogan: Kurz und prägnant formulieren.
- Struktur: Klare Anordnung von Bild, Slogan/Vorteil und Informationen.
- Call to Action: Gutschein oder anderer Anreiz zur Handlung.
- Kontaktdaten: Logo, Firmenname, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
- Angebote: Ggf. Preise und spezielle Dienstleistungen aufführen.