Werbung und die Entwicklung des Romans im 16. Jahrhundert
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Die Sprache der Werbung
Die Werbung verwendet die Sprache der Bilder, wobei die konative Funktion dominiert. Diese dient dazu, den Empfänger davon zu überzeugen, etwas zu kaufen. Die Art der Sprache ist in der Regel im Singular verfasst, mit Verben im Imperativ in der zweiten Person. Es werden einfache, kurze Sätze, Reime und Wortspiele verwendet, um das Verständnis zu erleichtern. Der Absender ist immer eine Institution (Unternehmen, Marke, Regierung, NGOs usw.) und der Empfänger ist immer eine Masse (viele Menschen). Das Bild wird oft von einem Slogan begleitet (ein Ausdruck, der mit der Ware verbunden ist). Werbung nutzt kommunikative Sprache, um Ideen oder ein Produkt zu verkaufen, indem eine Verbindung hergestellt wird. Das Produkt wird mit einer Reihe von Werten verknüpft, die für den Empfänger attraktiv sind. Werbetreibende setzen alles daran, den Empfänger zum Kauf des Produkts zu bewegen. Dabei nutzen sie oft Bilder mit schockierenden oder fantasievollen Anzeigen, um die Aufmerksamkeit der Rezeptoren zu gewinnen.
Der Roman im 16. Jahrhundert
Externe Umstände und gesellschaftliche Entwicklung
Im 16. Jahrhundert begünstigten externe Umstände die Entwicklung des Romans. Seit dem späten 15. Jahrhundert sind Bücher dank des Buchdrucks billiger und für mehr Menschen verfügbar. Städte entwickeln sich; Menschen leben dort und arbeiten in Handwerk und Handel. Diese Menschen verbringen viel freie Zeit mit Lesen. Der Grad des Analphabetismus sinkt und Universitäten entstehen. Der Roman des 16. Jahrhunderts diente der Flucht aus dem Alltag und der Unterhaltung. Die Hauptthemen sind Abenteuer und Liebe. Die Romane spielten oft in der Vergangenheit oder an fernen Orten.
Wichtige Subgenres des Romans im 16. Jahrhundert
- Schäferroman (Novela pastoril): Hierbei handelt es sich um idealisierte Hirten an einem idealen Ort; das Hauptthema ist die Liebe.
- Byzantinischer Roman: Ein Paar muss verschiedene Probleme und Hindernisse überwinden. Das Thema ist die Liebe.
- Maurischer Roman: Die Charaktere sind Mauren; die Handlung ist an exotischen, fernen Orten angesiedelt. Das Thema ist die Liebe.
- Ritterroman: Diese sind im Mittelalter angesiedelt. Der Protagonist ist ein Ritter, der heroische Taten vollbringt; das Thema ist die Liebe.
Der Schelmenroman (Pikaresker Roman)
Der Schelmenroman ist realistisch; er zeigt die Gesellschaft einer Ära so, wie sie ist. Der Protagonist ist ein Schelm (eine marginalisierte Person in der Gesellschaft, die ums Überleben kämpft). Der Held erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive in chronologischer Reihenfolge von der Geburt bis zum Tod. Durch den Protagonisten wird Kritik an den verschiedenen Sektoren der Gesellschaft geübt.