Westgotische Architektur: Grundriss, Bögen und Dekoration
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Architektur und Grundriss
Der Grundriss und die Kapellen
Sein erster Entwurf entsprach einem griechischen Kreuz, aber dann wurden zwei Seitenschiffe hinzugefügt, was zu einer hybriden Form zwischen Basilika und Kreuzkirche führte. Die Anlage verfügt auch über zwei Räume, je einen auf jeder Seite des Chors, die möglicherweise als Einsiedlerzellen dienten. Die Gesamtanlage bildet einen rechteckigen Grundriss von ca. 16,80 m mal 11,20 m, der drei Kapellen umfasst: Die Stirnwand bildet eine rechteckige Apsis, und zwei weitere Kapellen befinden sich an den Enden des Querschiffs. Das Kirchenschiff ist, wie üblich, größer und breiter als die Seitenschiffe, von denen es durch Bögen getrennt ist, die von starken Säulen getragen werden.
Dachkonstruktion und Bögen
Die Dächer sind in der Mitte als Tonnengewölbe ausgeführt. Während der Kopf- und die Seitenschiffe ihre ursprüngliche Steinstruktur beibehalten, sind die westlichen Teile der Schiffe in Ziegelmauerwerk gewölbt (wahrscheinlich spätere Ergänzungen). Die Hufeisenbögen sind typisch westgotisch. Zwei Querrippen, senkrecht zur Achse des Kirchenschiffs, treten aus den Wänden hervor und werden von Säulen gestützt, die an den Pfeilern befestigt sind. Der vordere Bogen der Apsis ist ebenfalls ein geschlossener Hufeisenbogen und ruht auf zwei Säulen, die in die Pfosten der Öffnung eingelassen sind.
Ausstattung und Dekoration
Skulpturale Elemente
Was die Ausstattung betrifft, so zeigt sich hier einer der Höhepunkte der westgotischen Architektur. Es sind zwei verschiedene Arten von Elementen mit unterschiedlicher Gestaltung und Ausführung erkennbar:
- Ein großer Fries, der aus einer Reihe von Steinen besteht und Kreise mit verschiedenen Pflanzen- und Tiermotiven zeigt.
- Die Kapitelle der Säulen.
Letztere sind von exzellenterer Verarbeitung als der Fries. Sie zeigen Szenen aus der biblischen Geschichte, wie Daniel in der Löwengrube oder die Opferung Isaaks. Ihre Abakusblöcke sind mit Rankenwerk verziert, in dem Tier- und sogar Menschenfiguren eingefügt sind.
Das Horologium
Im Inneren der Kirche befindet sich auch ein Horologium (eine Sonnenuhr) in tabellarischer Form, das auf einem Stein auf der linken Seite des Quergewölbes eingemeißelt ist. Diese Uhr ist unvollständig, aber ein Teil der Inschrift kann in der Kirche besichtigt werden.