Wetterelemente: Temperatur und Luftfeuchtigkeit
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Wetterelemente und ihre Einflüsse
Wetterelemente sind die Gesamtheit der Komponenten, die das Klima prägen, miteinander interagieren und in den unteren Schichten der Atmosphäre wirken. Es handelt sich um Faktoren, die durch verschiedene Einflüsse verändert werden.
Die Temperatur
Die Temperatur ist das Maß für den Wärmegehalt der Luft oder der Umwelt, gemessen in Grad Celsius (°C) oder Fahrenheit (°F). Gemessen werden die Durchschnittstemperatur und die thermische Schwankung (Amplitude). Diese können durch Linienkarten (Isothermen) oder Choroplethenkarten (mit isometrischen Farben) dargestellt werden.
Der Einfallswinkel der Sonnenstrahlung (schräg oder vertikal) bestimmt die Existenz unterschiedlicher thermischer Zonen auf der Erdoberfläche. Die Temperaturen variieren aufgrund folgender Faktoren:
- Nähe zum Meer: Milderes Klima an der Küste, extremere Werte im Landesinneren.
- Breitengrad: Niedrigere Temperaturen im Norden (kälter).
- Höhe: Die Temperaturen sinken mit zunehmender Höhe (ca. 6,5 °C pro 1 km bzw. 3,6 °C pro 1.000 ft).
Wenn die Temperaturen unter 0 °C fallen, entsteht Frost, was im Landesinneren häufiger vorkommt als an der Küste. Frost kann durch Strahlung (Abkühlung des Bodens in klaren Nächten) oder durch Kaltluftadvektion (Ankunft kalter Luftmassen) entstehen.
Luftfeuchtigkeit, Nebel und Wolken
Die Luftfeuchtigkeit ist die Menge an Wasserdampf in der Luft. Sie hängt von Faktoren wie der Meeresnähe und der Temperatur ab (die Aufnahmefähigkeit nimmt mit steigender Temperatur zu, die relative Feuchtigkeit sinkt). Die Aufnahmefähigkeit der Luft hängt von der Temperatur ab; die Abkühlung feuchter Luft verursacht Niederschläge. In Spanien liegt die Luftfeuchtigkeit in Küstengebieten und auf der nördlichen Hochebene bei über 70 % (mit saisonalen Unterschieden).