Wichtige Begriffe zu Umwelt, Energie und Technologie

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Paradigma: Verpflichtungen, Grundsätze, Verfahren, die eine wissenschaftliche Disziplin definieren und allen Wissenschaftlern in einem bestimmten Zeitraum zugeordnet sind. Eine Änderung führt zu einer wissenschaftlichen Revolution.

Nachhaltige Entwicklung: Die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.

Agenda 21: Umfassendes Arbeitsprogramm, das alle staatlichen Institutionen in die Verantwortung nimmt, einen allgemeinen Rahmen für nachhaltige Entwicklung zu schaffen.

Ökologischer Fußabdruck: Indikator, der versucht, den Grad der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Erde zu messen.

Kapazitätsauslastung (oder Biokapazität): Maximale Anzahl von Personen, die die Ressourcen in einem bestimmten Gebiet erzeugen können.

Ökologisches Defizit: Ein Land, das Ressourcen aus anderen Regionen leiht oder Ressourcen über die Regenerationsfähigkeit der natürlichen Systeme hinaus nutzt. Ursache von Umweltproblemen und sozialen Ungleichheiten.

Energieintensität: Menge an Energie, die pro Einheit Währung in der Wirtschaft produziert wird.

Human Development Index (HDI): Indikator, der versucht, verschiedene demografische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen eines Landes zu beurteilen.

Thermodynamik: Wissenschaft, die die Transformation von Energie in all ihren Formen untersucht.

1. Gesetz: Energie wird nicht geschaffen oder zerstört, sondern nur umgewandelt.

2. Gesetz: Bei jeder Energieumwandlung ist das Energiepotenzial des Endzustands geringer als das des Anfangszustands. Physiker sprechen von einer Erhöhung der Entropie.

Endosomatische Energie: Energie, die benötigt wird, um eine Person am Leben zu erhalten, die nur etwas isst.

Exosomatische Energie: Dienstleistungen, die nicht unbedingt zum Überleben notwendig sind.

Energiequelle: Natürliche Ressourcen, aus denen Energie gewonnen werden kann. Primärenergie ist die, die direkt aus natürlichen Systemen stammt.

Erneuerbare Energien: Quellen, die unerschöpflich sind oder sich innerhalb eines kurzen Zeitraums auf menschlicher Ebene erneuern. Wasserkraft, Gezeitenkraft, Biokraftstoffe/Abfall, Geothermie, Solarthermie, Photovoltaik, Windkraft, Meereswärmekraft.

Nicht erneuerbare Energieträger: Öl, Kohle, Erdgas, Kernspaltung, Kernfusion.



Vorteile der Beherrschung des Feuers:

  • Verteidigung gegen Raubtiere.
  • Kolonisierung kalter Gebiete.
  • Verbesserung der Verdaulichkeit von Nahrung.
  • Verbesserung von Werkzeugen.
  • Erhöhung der Geselligkeit.

Keramik: Kristalline oder teilkristalline Materialien, die durch die Einwirkung von Hitze auf eine Mischung aus anorganischen Bestandteilen geformt werden.

Polymere: Sehr lange Moleküle, die aus der Vereinigung von elementaren Einheiten, den sogenannten Monomeren, bestehen.

Natürliche Polymere: Werden durch biologische Prozesse hergestellt, wie Keratin, Chitin und Harz.

Künstliche Polymere: Wurden Transformationsprozessen unterzogen.

Synthetische Polymere: Wurden entwickelt und industriell gefertigt. Sie werden als Kunststoffe bezeichnet.

Kunststofftypen:

Thermoplaste: Können nach dem Erhitzen geformt werden.

Duroplaste: Können nach dem Aushärten nicht mehr geformt werden.

Elastomere: Haben die Eigenschaften von Thermoplasten, aber durch Vulkanisation verloren.

Vulkanisation: Transformation, die durch die heiße Mischung einer bestimmten Menge Gummi mit Schwefel entsteht. Es entsteht ein hartes und langlebiges Produkt.

Kunststoffe heute: Die Rohstoffe sind organische Monomere, die aus der Destillation von Erdöl gewonnen werden. Polyethylen hoher Dichte, Polyethylen niedriger Dichte, Polyvinylchlorid.

Nanotechnologie: Befasst sich mit der Entwicklung und Herstellung von Objekten im Nanobereich, deren Dimensionen im Bereich von Atomen und Molekülen liegen. 1 Nanometer ist ein Milliardstel Meter.

Biokunststoffe: Polymere, die von Organismen hergestellt oder aus anderen biologischen Polymeren wie Cellulose, Stärke oder Sojaöl gewonnen werden. Sie sind biologisch abbaubar.

Lebenszyklusanalyse (LCA): Methode, die alle Umweltaspekte untersucht, die die Lebensdauer eines Produkts von der Entstehung bis zum Ende als Abfall betreffen.

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