Wichtige Philosophen und ihre Beiträge zur Geschichte
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Sokrates (470–399 v. Chr.)
Er gilt als Muster in der Philosophie. Obwohl er nichts Schriftliches hinterließ, wird er als Vater der Philosophie betrachtet.
Platon (427–347 v. Chr.)
Er war ein Schüler des Sokrates und Lehrer des Aristoteles. Sein umfangreiches Werk, stets in Form von Dialogen verfasst, behandelte die meisten Themen, denen sich die weitere philosophische Reflexion widmete.
Aristoteles (384–322 v. Chr.)
Er war ein Schüler Platons und der Lehrer (Meister) von Alexander dem Großen. Sein umfangreiches Werk ging über die reine Philosophie hinaus und widmete sich auch der Biologie, Logik, Rhetorik und Physik.
Thomas von Aquin (1225–1274)
Für viele Historiker gilt er als der größte Vertreter der Scholastik. Sein umfangreiches theologisches und philosophisches Werk vereint aristotelisches und christliches Denken. Er ist einer der Denker, der bis heute einen großen Einfluss auf die katholische Philosophie hat.
Maria Zambrano (1907–1991)
Als herausragende Schülerin von Ortega y Gasset gilt sie als eine der renommiertesten spanischen Denkerinnen. Hervorzuheben sind ihre besondere Sensibilität und ihre Arbeit an der Schnittstelle von Philosophie und Poesie.
Arthur Schopenhauer (1788–1860)
Er war ein Zeitgenosse und Rivale Hegels und dessen philosophischen Systems. Schopenhauer war ein außerordentlich origineller Denker, da er sich keiner der damals vorherrschenden philosophischen Richtungen anschloss. Der Irrationalismus und tiefe Pessimismus prägten seine Philosophie und beeinflussten wichtige Denker wie Nietzsche und Hartmann.
Epikur (341–270 v. Chr.)
Er war der Gründer des Epikureismus, einer philosophischen Ethik, die vom Hedonismus geprägt ist (Identifizierung von Glück und Freude). Freude wird als Gleichgewicht und Ruhe konzipiert. Daher war es sehr wichtig, geistige Sorgen wie die Angst vor dem Tod und den Göttern zu beseitigen.
Jean-Paul Sartre (1905–1980)
Seine Philosophie konzentrierte sich hauptsächlich auf metaphysische Fragen, Ethik und Politik. Er gilt als der wichtigste Vertreter des französischen Existentialismus. Er trat nicht nur als Philosoph hervor, sondern auch als Autor von Romanen und Dramen, durch die er einen Teil seines philosophischen Denkens verbreitete.