Wirtschaft und Bevölkerung: Schlüsselkonzepte erklärt

Classified in Geographie

Written at on Deutsch with a size of 4,26 KB.

Wirtschaftliche Grundlagen

Tertiärer Sektor: Umfasst Handel und Dienstleistungen wie Transport, Bildung, Gesundheitswesen, Kommunikation und Finanzsysteme.

Aktive Bevölkerung: Menschen, die arbeiten und für ihre Dienstleistungen entlohnt werden.

Welthandel und Wirtschaftsmächte

Wirtschaftsmächte: Europäische Union, Japan und die USA. Sie generieren etwa 60% des Welthandels.

GATT: Allgemeines Abkommen über Zölle und Handel, gegründet 1948.

Handelsbilanz: Ein Defizit entsteht, wenn mehr importiert als exportiert wird. Ein Überschuss entsteht, wenn mehr exportiert als importiert wird.

Sanitäre Barrieren: Strenge Kontrollvorschriften für die Einfuhr von verderblichen Waren.

Wettbewerb und Globalisierung

Folgen des verstärkten Wettbewerbs: Rückgang der Rohstoffpreise, verbesserte Qualität nationaler Produkte und Kostensenkungen.

WTO: Welthandelsorganisation, gegründet im Januar 1995.

Entwicklungsländer und Märkte

Schwellenländer: Brasilien, Mexiko, Südafrika und die New Asian Tigers.

Emerging Markets: Unterentwickelte Länder, die sich industrialisieren oder bereits industrialisiert sind, wie Brasilien und Mexiko.

Regionale Märkte: Zusammenschlüsse von Ländern zur Stärkung der Wirtschaft.

Die vier Freiheiten der EU: Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Personen.

Euro: Einführung durch den Rat im Januar 2002. Nicht angenommen von Großbritannien, Dänemark und der Schweiz.

Größte Schuldner weltweit: USA, Japan, Kanada und Deutschland.

Industrie und Medien

Schwerindustrie: Wasser- und Schienenverkehr. Leichte Industrie: Luft- und Straßenverkehr.

Medien: Ton, Wort, Bild und Ideen.

Bevölkerungslehre (Demografie)

Absolute Bevölkerung: Gesamtzahl der Einwohner.

Bevölkerungsdichte: Anzahl der Einwohner pro Quadratkilometer.

Überbevölkerung: Gemessen an der Tragfähigkeit eines Gebiets in Bezug auf die sozioökonomische Ebene.

Bevölkerungsreichste Länder

Fünf bevölkerungsreichsten Länder: China, Indien, USA, Indonesien und Brasilien. Indien gilt als überbevölkert.

Demografische Faktoren: Vegetatives Wachstum (Differenz zwischen Geburten und Todesfällen) und Migration.

Einkommensverteilung

Länder mit niedrigem Einkommen: Uganda und Nigeria.

Länder mit mittlerem Einkommen: Mexiko und Brasilien.

Länder mit hohem Einkommen: Vereinigtes Königreich und Frankreich.

Alterspyramide: Grafische Darstellung der Lebenserwartung eines Ortes.

Bevölkerungsstruktur

Überwiegend junge Bevölkerung: Kenia, Haiti.

Entwicklungsphase: Brasilien und Argentinien.

Ältere Bevölkerung: Schweden, Dänemark und Frankreich.

Soziale Indikatoren

Soziale Indikatoren: HDI (Human Development Index), Lebenserwartung, Bildungsniveau und Pro-Kopf-Einkommen.

Hohe Lebenserwartung: Deutschland und Frankreich.

Niedrige Lebenserwartung: Haiti und Kenia.

Demografische Theorien

Malthusianische Theorie: Es werden mehr Menschen geboren, als Lebensmittel produziert werden können, was zu Armut führt.

Baud: Demografisches Bevölkerungswachstum tendiert zu einem Gleichgewicht durch sinkende Geburten- und Sterberaten.

Vorindustrielle Phase: Gekennzeichnet durch demografisches Gleichgewicht, hohe Geburten- und Sterberaten.

Entwickelte Phase: Rückkehr zum demografischen Gleichgewicht, unterstützt durch niedrige Geburten- und Sterberaten.

Transnationale Phase: Phase 1 führt zu starkem vegetativem Wachstum, Phase 2 verlangsamt das Bevölkerungswachstum.

Entradas relacionadas: