Wirtschaftliche Entwicklungen in Spanien: 17. bis 19. Jahrhundert und neuere Ereignisse
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Wirtschaftliche Entwicklungen in Spanien
19. Jahrhundert: Stärken und Fortschritte
- Railways Act 1855: Bau eines Eisenbahnzentrums in Madrid, teilweise durch private Initiative.
- Mining Act 1868: Ermöglicht den Betrieb von Minen nach kapitalistischen Kriterien.
- Stahlproduktion beginnt in Bilbao und Asturien.
- Der Bankensektor wird durch einige mächtige Institutionen geschaffen.
- Große Häfen werden gebaut: u. a. Avilés, Valencia.
- Vereinheitlichung des Rechts: Schaffung des Handelsgesetzbuches (HGB) von 1839 und des Bürgerlichen Gesetzbuches von 1885.
- Steuerliche Vereinheitlichung: Bis zum 19. Jahrhundert gab es viele Probleme in der spanischen Finanzverwaltung.
- Es gab unzureichende Ressourcen und mehrere ineffektive Maßnahmen.
- Es wurden zwei wichtige Steuerreformen zur Vereinfachung der Steuern, zur Erhöhung der staatlichen Ressourcen und zur Schaffung von Programmen erlassen (Mo-Santillán-Gesetz von 1845, Fernández-Villaverde-Gesetz von 1906).
- Schaffung einer gemeinsamen Währung, der Peseta (1868), und der Bank von Spanien als alleiniger Emittent.
17. Jahrhundert: Ursachen der wirtschaftlichen Stagnation
Ursachen der spanischen Wirtschaftskrise (Mangel an Unternehmergeist, unzureichende unternehmerische Initiative, schlechte Infrastruktur aufgrund einer gebirgigen Landschaft).
Ohne Kapital zur Investition in die Kaufkraft war die Kaufkraft der Bevölkerung so gering, dass sie nicht in industrielle Produkte investieren konnte.
Auswirkungen im 18. Jahrhundert in Spanien
Es gab eine Marktvereinheitlichung, unter anderem durch den Wegfall der Binnenzölle. Es begannen, für fast alle die gleichen Gesetze zu gelten. Karl III. ließ ein Straßennetz bauen, dessen Zentrum das heutige Madrid ist und das die Quelle des aktuellen radialen Autobahnnetzes darstellt.
Moncloa-Abkommen: Gewerkschaften
Die Gewerkschaften forderten keine starken Lohnerhöhungen, da die Regierung verpflichtet war, die öffentlichen Ausgaben zur Inflationsbekämpfung zu kontrollieren (d. h. steigende Zinsen).
Im Jahr 1986 treten Portugal und Spanien der EWG bei.
Zahlungsbilanz
Eine inoffizielle Aufstellung, die alle wirtschaftlichen Transaktionen zwischen Gebietsansässigen eines Landes und dem Ausland widerspiegelt. Sie weist entweder ein Defizit oder einen Überschuss aus.
Bestandteile:
- Handelsbilanz (Exporte und Importe von Waren, Dienstleistungen, Einkommen und Übertragungen).
- Kapitalbilanz (Übertragung sowie Kauf und Verkauf von immateriellen Vermögenswerten).
- Finanzbilanz (Direktinvestitionen).