Wirtschaftliche Gleichheit und Menschenrechte im Wandel

Eingeordnet in Ausbildung und Beschäftigung Beratung

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,02 KB

Wirtschaftliche Gleichheit und soziale Gerechtigkeit

Die Herausforderungen der wirtschaftlichen Gleichheit und der sozialen Gerechtigkeit umfassen die gleichen Chancen zur persönlichen Entwicklung sowie den Zugang zu einem Netz der öffentlichen Bildung und sozialen Hilfe.

Politische und rechtliche Gleichstellung

Die politische und rechtliche Gleichstellung erfordert die strikte Einhaltung aller Rechte für jeden Einzelnen.

Diskriminierung, Ausgrenzung und Integration

  • Diskriminierung: Unterscheidung, Ausschließung oder Ablehnung eines Einzelnen oder einer Gruppe durch eine Mehrheit.
  • Soziale Ausgrenzung: In schweren Fällen von Diskriminierung wird die Ausübung der eigenen Rechte massiv beschränkt.
  • Integration: Das Gefühl, Teil eines gemeinsamen Projekts zu sein, in dem Unterschiede respektiert werden.

Wesentliche Merkmale der Menschenrechte

  • Universell: Sie gelten für alle Menschen weltweit.
  • Unveräußerlich: Sie gehören zur Person und können nicht auf andere übertragen werden.
  • Unteilbar (Non-VB): Man kann nicht über den Verzicht eines Rechts verhandeln, um ein anderes zu fördern.

Historische Entwicklung der Menschenrechte

Bis zum 18. Jahrhundert (DDEV 1776) während der Unabhängigkeitskriege wurden Aufgaben formuliert, wobei Sklaven jedoch ausgeschlossen blieben. Die DDHC (Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte) der französischen Nationalversammlung verteidigte gleiche Rechte für alle Menschen und führte zur Abschaffung der Sklaverei in französischen Gebieten. Dennoch war eine Erneuerung notwendig, da Frauen und andere Gruppen zunächst ausgeschlossen blieben.

Rechte im 19. und 20. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert wurden die Rechte des Einzelnen (Freiheit, Rechtsgleichheit, Stimmrecht) durch die Bourgeoisie anerkannt. Hinzu kamen wirtschaftliche und soziale Rechte wie Beschäftigung, Bildung, Streik sowie die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. Im 20. Jahrhundert wurde das allgemeine Wahlrecht in den meisten demokratischen Ländern eingeführt.

Die Rolle der Vereinten Nationen

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand die Notwendigkeit zur Schaffung supranationaler Organisationen, um Rechte zu garantieren und Ungleichheiten zu korrigieren. Dies führte zur Gründung der Vereinten Nationen (UN), und im Jahr 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ausgearbeitet.

Zusammenleben in der Vielfalt

  • Multikulturalismus: Kulturen existieren im selben Raum nebeneinander, bleiben aber getrennt.
  • Interkulturalität: Verschiedene Kulturen existieren gemischt im selben Raum nebeneinander.
  • Integration: Die Assimilation der Migrantenkultur an die Aufnahmegesellschaft.

Verwandte Einträge: