Wirtschaftliche und Soziale Krise im Spätmittelalter: Demografie, Handel und politische Konflikte

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Wirtschaftliche und Soziale Krise im Spätmittelalter

Demografischer Wandel und Wirtschaftskrise

Die demografische Krise, gekennzeichnet durch ein steigendes Durchschnittsalter, führte zusammen mit dem Mangel an neuen landwirtschaftlichen Methoden zu einer tiefgreifenden Krise. Die wirtschaftliche Notlage entstand durch eine schwere Rezession, die im späten Mittelalter soziale und politische Verwerfungen auslöste.

  • Rückgang der Kulturpflanzen durch die Aufgabe von Feldern.
  • Der Handel wurde stark beeinträchtigt durch die Pest und den Hundertjährigen Krieg.

Erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts setzte eine gewisse Erholung ein, bedingt durch das Bevölkerungswachstum und die gestiegene Nachfrage. Auch die Zunahme der Wollindustrie steigerte den Tierbestand, was wiederum den Handel mit dem Norden belebte. Diese Entwicklungen fanden insbesondere in Aragonien und Kastilien statt.

Politische Krisen in Kastilien und Aragonien

Kastilien: Machtkampf zwischen Adel und König

Im 14. und 15. Jahrhundert herrschte in Kastilien ein ständiger Kampf um die Macht zwischen den Feudalherren und dem König.

Konflikt unter König Pedro I.

Im 14. Jahrhundert versuchte König Pedro I., die Macht des Adels zu beschneiden. Dies führte dazu, dass der Adel seinen unehelichen Bruder Heinrich unterstützte, was einen Bürgerkrieg auslöste, den Heinrich schließlich gewann.

Nachfolgestreitigkeiten

Nach dem Tod Heinrichs entbrannte ein weiterer Krieg zwischen Johanna und ihrer Schwester Isabella, den letztendlich die Katholiken gewannen.

Aragonien: Erbfolge und Spaltung

Auch der Adel in Aragonien erlebte im 14. und 15. Jahrhundert von Konflikten geprägte Zeiten.

Erbfolgeprobleme unter Johann II.

Als Blanche von Navarra im 15. Jahrhundert starb, erbte Johann II. von Aragon den Thron. Sein Sohn Karl, der mit einer Tochter von Johann II. verheiratet war, geriet in einen Bürgerkrieg mit seinem Vater. Als Karl im Gefängnis seines Vaters starb, führte dies zur Trennung Navarras von Aragon.

Vorrömische Völker der Iberischen Halbinsel

Die Tataren

Die Tataren traten am Ende der Bronzezeit auf und erreichten ihren Höhepunkt im Kontakt mit den Phöniziern. Sie galten als eine fortschrittliche Zivilisation, die stark vom Handel und der Viehzucht geprägt war (Handelsrouten: Huelva-Cartagena).

Die Iberer

Die Iberer siedelten im Süden Frankreichs bis Alicante. Sie bauten befestigte Dörfer in den Hochlandregionen. Sie beherrschten die Schrift und nutzten Währungen im Handel.

Die Kelten

Die Kelten besiedelten das inner-nordwestliche Gebiet. Ihre Siedlungen lagen an schwer zugänglichen Orten und waren ebenfalls ummauert.

Die Keltiberer

Die Keltiberer entstanden aus der Mischung von iberischen und keltischen Elementen. Sie waren bekannt als karthagische Kaufleute und Krieger und kämpften gegen Griechen, Phönizier und schließlich die Römer (Punische Kriege).

Phönizier und Griechen

Phönizier

Die Phönizier waren die ersten Kolonisatoren und führende Händler und Seefahrer. Sie brachten Glasherstellung (gesalzenes Glas) und Purpurfarbstoffe nach Hispanien.

Griechen

Die Griechen gründeten Kolonien im Nordosten der Halbinsel. Sie führten den Anbau der Olive und des Weinstocks ein.

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