Wissenschaftliche Methode und Forschungsarten

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Wissenschaftliche Methode sind die Anforderungen an die Einhaltung von Vorschriften und Maßnahmen, die die Verfahren zur Durchführung einer Untersuchung leiten.

Wissenschaftliche Forschung: Eine systematische und ordnungsgemäße Suche; sie verwendet Werkzeuge, spezielle Instrumente und Vorgehensweisen im Bereich des Wissens, um mögliche objektive Erkenntnisse zu einem Problem zu gewinnen.

Forschung ist ein Prozess, der durch die Anwendung der wissenschaftlichen Methode versucht, relevante und zuverlässige Informationen zu erhalten, zu prüfen, zu korrigieren oder Wissen anzuwenden.

Forschungsarten und -zwecke

  • Armut: Mangel an Investitionen in Wissenschaft und Technologie führt zu Armut.
  • Technologische Abhängigkeit: Abhängigkeit von externen Ressourcen kann die Ergebnisse von Untersuchungen beeinflussen.
  • Grundlagenforschung (Basic/Theorie): Wissen entsteht, wenn Forschung ohne die Absicht der unmittelbaren Anwendung durchgeführt wird; sie dient als Grundlage und hat das primäre Interesse, Wissen zu generieren, Phänomene zu verstehen und zu erklären.
  • Anwendungsforschung: Zielt darauf ab, Probleme praktisch zu lösen; angewandte Forschungsprojekte können neue Erkenntnisse liefern, wenn sie gut geplant sind.
  • Praxis: Hier wird die Theorie geprüft; der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit theoretischer Ergebnisse.
  • Erfahrung: Wissenschaftler oder Forschende kontrollieren eine oder mehrere Variablen, um die Wirkung auf das Untersuchungsobjekt zu bestimmen.
  • Nicht-experimentell: Beschreibt oder erklärt Phänomene, ohne gezielt Variablen zu verändern.
  • Quantitativ: Aufgabe ist es, Messungen durchzuführen, zu überprüfen und Theorien zu testen.
  • Qualitativ: Vor allem in den Sozialwissenschaften verwendet; es werden Methoden der Datenerhebung eingesetzt, um soziale Beziehungen und Beschreibungen der Wirklichkeit zu erforschen.

Elemente im Prozess des Wissenstransfers

  • Kenner (Subjekt): Menschen sind Subjekte, die die Fähigkeit zum Lernen, zur Anpassung und zur Bezugnahme auf die sie umgebende Realität besitzen.
  • Gegenstand der Erkenntnis: Das Objekt oder die Sinne, auf die sich das erkennende Subjekt richtet.
  • Beziehung zwischen Wissendem und Gegenstand: Das Objekt des Wissens ist jenes, das vom Subjekt betrachtet wird; das Subjekt fördert Argumente und gewinnt daraus Wissen.

Arten des Wissens

  • Wissenschaftlich: Strebt nach geordnetem und formalem Wissen, basierend auf wissenschaftlicher Methode, Objektivität und Konsistenz.
  • Nicht-wissenschaftlich: Nicht systematisch, muss nicht unbedingt durch ein Verfahren überprüft werden; solche Kenntnisse werden häufig durch Erfahrung erworben.
  • Intuitiv: Wissen, das aus subjektiver Überzeugung entsteht, ohne den Weg über einen begründeten Prozess zu gehen.
  • Rational: Sollte logisch und begründet sein; zielt auf wahrscheinliche Gründe und auf die Annäherung an Wahrheiten und Gewissheiten.
  • Philosophisch: Versucht, das Potenzial des Wissens und dessen Entstehung zu erklären; sie legt Regeln für die Validierung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Art und Weise fest, wie Wissen als Theorie artikuliert wird.
  • Religion: Die Frage nach der Existenz Gottes wirft Fragen über das Verhältnis von Glauben und Wissen, menschlicher Vernunft und Religion auf; religiöse Praktiken akzeptieren häufig Überzeugungen, die kein rationales Fundament haben.

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