Wittgensteins Theorie und Sozialisation

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Wittgensteins Sprachtheorie

Die Logik stellt die Welt dar, so wie die logische Analyse der Sprache ein Bild der Wirklichkeit (Ontologie) darstellt. Wittgenstein hat gezeigt, wie das Verständnis der Welt auf der Logik ihrer sprachlichen Darstellung (Konzepte) basiert und damit die Grenzen des Wissens setzt. Die grundlegende These ist die Theorie der Bedeutung als Abbild. Der Satz ist ein Abbild der Wirklichkeit, das einem Zustand von Dingen und Ereignissen entspricht, was das Ziel des Satzes ist. Die Gesamtheit der Sätze ist die Sprache, die die Gesamtheit der Tatsachen der Welt ist. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Sprache und Welt: Isomorphismus, figurative Entsprechung. Korrespondenz zwischen physischen Objekten und Konzepten. Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt.

  • Der Mensch erfasst psychische Objekte über die Konzepte. Wenn man an einen bestimmten Begriff glaubt, handelt es sich um einen Eigennamen. Wenn man ein Ereignis oder eine Reihe von Ereignissen plant, handelt es sich um ein universelles Konzept und eine Eigenschaft.
  • Die Namen bezeichnen die Eigenschaften oder Sätze.

1. Der Satz ist ein Abbild der Wirklichkeit.

2. Die Grundlage der Bedeutungstheorie beruht auf Aussagen von Eigennamen und Prädikaten. Wenn sich der Satz nicht auf einen eigentlichen Sinn bezieht, ist er nicht gültig.

  • Namen: beziehen sich unmittelbar auf Objekte. Die Bedeutung des Namens ist das Objekt. Sie sind die grundlegendsten Elemente der Sprache und des Wissens.

3. Einheitlicher Charakter und vollständige Analyse des Satzes: Die Sprache ist Ausdruck einer einzigen logischen Form. Der Satz ist frei von Mehrdeutigkeit. Es gibt Ausdrücke, die die Realität zeigen, die zur Sprache der Philosophie gehören (metaphysische Sätze). Der Wissenschaftler stellt eine Verbindung zwischen Objekt und Sinn her. Der Mensch stellt sich die Wirklichkeit unter dem Begriff der Realität vor. Der Sinn des Satzes liegt in der figurativen Entsprechung. Die Sprache ist unvollkommen, sie bereitet Sätze vor, die nicht die tatsächliche Realität beschreiben. Bei der Analyse der Sprache müssen wir über ihre Grenzen hinausgehen: Metasprache.

Zwei Phasen des Sozialisationsprozesses

1. Assimilation der Kultur durch primäre Sozialisation: Sie erfolgt durch Wiederholung und Nachahmung von Verhalten. Sie werden mit Belohnungen belohnt und mit Sanktionen bestraft.

2. Internalisierung: Kulturelle Muster, mit denen wir uns identifizieren, und die wir bewusst oder unbewusst reproduzieren. Dadurch entsteht Sozialisation, und es bleibt die soziale Integration und der soziale Zusammenhalt der geschaffenen Struktur erhalten.

Sozialisationsagenten

Agenten, die zur Übertragung des Sozialmodells beitragen.

  • Primäre Sozialisation: Wir lernen und sozialisieren in einem attraktiven und angemessenen Klima. Übermittlung der entsprechenden Rollen und Verhaltensweisen sowie Bilder der Welt und sozialer Modelle. Die Schule bereitet auf die Berufswelt vor, und die Familie stärkt das Lernen. Auch die freundschaftlichen Beziehungen verstärken dieses Lernen, ebenso wie die Medien, die ihr Verhaltensmodell vermitteln.
  • Sekundäre Sozialisation: Das harte Leben für den Einzelnen, der sich den gesellschaftlichen Veränderungen stellen muss, und seine Veränderung ist das Ergebnis der Reihe von Erfahrungen des Individuums. Es ist ein kontinuierliches Recycling. Die Medien sind am wichtigsten.
  • Tertiäre Sozialisation: Resozialisierung im Falle einer Sozialisation mit den falschen Personen aufgrund des Eintauchens in eine andere Welt. Der Mensch kann umerzogen werden.

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