Wortbildung: Ableitung und Präfixe

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Struktur der Wörter

Lexikalische und grammatikalische Morpheme

Wortstruktur: Lexem (oder Wurzel) = unverzichtbarer Bestandteil, der die grundlegende Bedeutung des Wortes enthält. Morpheme (oder Affixe) = ein oder mehrere Elemente, die dem Lexem hinzugefügt werden und dessen grundlegende Bedeutung verändern. Beispiel: fustetes, Diminutivsuffix -et. Grammatikalische Morpheme treten nur in grammatikalischen Kategorien auf, die eine formale Variation aufweisen (fustetes, Plural). Morphologie: Untersucht grammatikalische Morpheme und die Verbalflexion (Konjugation) und Nominalflexion. Lexikologie: Untersucht die Kombination von Lexemen und Ableitungsmorphemen.

Wortbildungsprozesse

Wortbildung: Gesamtheit der Prozesse, durch die neue Wörter aus bestehenden Wörtern gebildet werden. Die Prozesse variieren je nach Art der Mechanismen. Ableitung: Prozess der Wortbildung durch Anfügen eines Ableitungsmorphems an ein Lexem. Affixe vor der Wurzel sind Präfixe (= Präfigierung), Affixe nach der Wurzel sind Suffixe (= Suffigierung). Der gleichzeitige Anschluss eines Präfixes und eines Suffixes wird als Parasympathie bezeichnet (z. B. "enterrar").

Suffigierung

Suffigierung: Bildung eines Wortes durch Anfügen eines oder mehrerer Suffixe. Merkmale: 1. Die meisten Suffixe sind tonisch und bestimmen die Betonung des neuen Wortes. 2. Dasselbe Wort kann zwei oder mehr Suffigierungen erfahren (z. B. "taronja", "taronger", "tarongerar"). Diese Möglichkeit erklärt die Existenz von Wörtern wie "ratolí", Lexem (rat) + 2 aufeinanderfolgende Suffixe (-ar (Infix) + -í). 3. Es kann auch zu einem Wechsel der Wortart des abgeleiteten Wortes im Vergleich zum ursprünglichen Wort kommen (z. B. "bellesa"). 4. Suffixe werden zwischen der Wurzel und dem grammatischen Morphem platziert (z. B. "fuster"). In einigen Fällen gibt es ein grammatikalisches Morphem zwischen der Wurzel und dem Suffix ("vora-vorera"). Es gibt zwei Arten von Suffigierung:

Lexikalische Suffigierung: Bestimmt die grammatikalische Kategorie des abgeleiteten Wortes und trägt einen wichtigen Teil seiner Bedeutung (z. B. "entrada"). Bewertende Suffigierung: Fügt Nuancen zur Bedeutung des abgeleiteten Wortes hinzu, ohne die nominale Kategorie des Lexems zu verändern.

Arten der lexikalischen Suffigierung

Lexikalische Suffigierung:

Nominalisierung: N-N (er: "garrofer"), Adj-N (esa: "dolent"), V-N (ció: "expressar"). Adjektivierung: N-Adj ("anyenc"), Adj-Adj (enc: "groguenc"), V-Adj (ble: "menjable"), Adv-Adj (à: "proper"). Verbalisierung: N-N (ejar: "abric"), V-Adj (itzar: "esterilitzar"), Adv-V (ejar: "sovint"). Adverbialisierung: Adv-Adj (ment: "alegrement").Historischer Gesichtspunkt: Es gibt patrimoniale Suffixe und gelehrte Suffixe. Patrimoniale Suffixe sind solche, die Teil der Sprache sind und verwendet werden, um neue Wörter zu bilden. Gelehrte Suffixe hingegen stammen aus anderen Sprachen und werden in der Regel in Fachsprachen verwendet.

Bewertende Suffigierung

Bewertende Suffigierung:

Augmentative: Zeigen Größe an und können in einigen Fällen eine abwertende Konnotation haben (-às / -assa, -ot / -ota, -arro / -arra). Diminutive: Zeigen Kleinheit an und können in einigen Fällen eine zärtliche oder affektive Konnotation haben (-et / -eta, -ó / -ona).

Präfigierung

Präfigierung: Bildung eines Wortes durch Hinzufügen eines Präfixes. Merkmale: 1. Präfixe verändern nicht die Betonung des Wortes. 2. Ein Wort kann mehrere Präfixe haben. 3. Präfixe verändern in der Regel nicht die Wortart des abgeleiteten Wortes. 4. Präfixe stehen vor der Wurzel (z. B. "semicercle") und können orthografische Anpassungen erfahren (z. B. "impaciència"). Arten von Präfixen:

  • Patrimoniale Präfixe, die in der Sprache produktiv sind (a-, con-, contra-, des-, en-, entre-, re-, sota-, vice- usw.).
  • Gelehrte Präfixe, die aus anderen Sprachen stammen (z. B. Latein oder Griechisch) und in Fachsprachen verwendet werden.

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