Zahlungsmittel und Belege: Quittungen, Karten und Schecks
Eingeordnet in Mathematik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,42 KB
Was ist eine Quittung?
Eine Quittung ist ein Dokument, das den Erhalt einer bestimmten Geldsumme bestätigt. Die Person, die den Betrag erhält, unterschreibt das Dokument und händigt es dem Zahlenden als Nachweis über die geleistete Zahlung aus. Wer die Quittung erhält, besitzt damit einen Zahlungsbeleg; das Original oder eine Kopie verbleibt oft als Matrixfunktion beim Aussteller.
Erforderliche Daten auf einer Quittung
- Name und Nummer: Fortlaufende Nummerierung der Ausstellung.
- Identifikation: Name der natürlichen oder juristischen Person, die die Zahlung leistet.
- Betrag: Die zu zahlende Summe, ausgedrückt in Zahlen und Buchstaben.
- Verwendungszweck: Angabe, wofür die Zahlung erfolgt.
- Ort und Datum: Angabe, wo und wann die Quittung ausgestellt wurde.
- Signatur: ID, Unterschrift und Stempel der Person, die den Betrag einzieht und die Quittung ausstellt.
Verschiedene Zahlungsarten
Zahlungen können auf verschiedene Weise vorgenommen werden:
- Bargeld (Cash)
- Bankkarten: Dokumente auf einem Kunststoffträger, die von Finanzinstituten ausgegeben werden. Sie ermöglichen es den Inhabern, elektronisch zu bezahlen.
Typen von Bankkarten
Debitkarte
Debitkarten dienen dazu, Geld an Geldautomaten abzuheben und in Geschäften oder bei Dienstleistern zu bezahlen. Die Ausgaben werden direkt vom damit verbundenen Bankkonto abgebucht.
Kreditkarte
Kreditkarten ermöglichen den Zahlungsverkehr und die Verfügung über Geld bis zu einem festgelegten Limit, ohne dass zum Zeitpunkt der Transaktion ein entsprechendes Guthaben auf dem Bankkonto vorhanden sein muss.
Vorteile und Nachteile
- Vorteile: Einfache Bedienung, hoher Komfort und Sicherheit.
- Nachteile: Erhebung von Gebühren durch Banken sowohl für Inhaber als auch für Händler.
Die Banküberweisung
Bei einer Banküberweisung wird der zu zahlende Betrag von einem Bankkonto auf ein anderes übertragen. Dabei werden oft 20 Stellen zur Identifikation genutzt:
- Die ersten 4 Stellen stehen für die Bank oder Sparkasse.
- Die nächsten 4 Stellen entsprechen der Filiale (Branche).
- Die folgenden 2 Stellen sind Prüfziffern.
- Die letzten 10 Stellen gehören zum individuellen Konto.
Der Scheck (Check)
Ein Scheck ist ein Dokument, mit dem eine Person eine Bank anweist, einem Begünstigten eine bestimmte Geldsumme auszuzahlen. Ein Scheck kann bar ausgezahlt oder auf ein Bankkonto gutgeschrieben werden.
Was ein Scheck enthalten muss:
- Das Wort "Scheck".
- Die anzuweisende Geldsumme.
- Den Namen der Bank, die die Zahlung leisten soll.
- Ort und Datum der Ausstellung.
- Die Unterschrift des Ausstellers.
Schecktypen
- Inhaberscheck: Dieser wird an die Person ausgezahlt, die den Scheck vorlegt. Er enthält den Vermerk "Überbringer" oder keinen spezifischen Namen.
- Namensscheck: Die Zahlung erfolgt an die namentlich auf dem Scheck genannte Person oder Gesellschaft.
- Verrechnungsscheck: Er ist durch zwei diagonale Linien und oft den Zusatz "& Co." gekennzeichnet. Er kann nur über eine Bank auf ein Konto gutgeschrieben werden; eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
- Bestätigter Scheck: Die Bank garantiert die Auszahlung, indem sie bestätigt, dass das Konto des Ausstellers gedeckt ist. Dies wird durch Vermerke wie "bestätigt" oder "visiert" und eine Unterschrift kenntlich gemacht.
Weitere Zahlungsformen und Versicherungen
- Zahlungsaufschub: Die Zahlung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
- Kaution: Eine Sicherheitsleistung.
- Abrechnung im Gesundheitswesen: Bei Kranken- oder Zahnversicherungen zahlt das Versicherungsunternehmen direkt an den Leistungserbringer, sofern dies vertraglich vereinbart ist.
- Krankenversicherungskarte: In regelmäßigen Abständen rechnet die Versicherung mit dem Arzt oder Dienstleister die Beträge für die erbrachten Leistungen an die Versicherten ab.