Zeitalter der Entdeckungen und präkolumbische Kulturen
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Gilden und Handwerksvereinigungen
Grêmio bezeichnete alle Handwerker desselben Berufes. Jede Gilde verfügte über die Ausarbeitung eines Gesetzes, auf das alle Mitglieder schwören mussten.
Ursachen für die Entdeckungen der Europäer
Es war nötig, neue Handelswege zum Osten zu finden, da im Jahre 1453 die Türken Konstantinopel eroberten. Diese Störung betraf die Handelswege zwischen Europa und dem Fernen Osten.
Der technische Fortschritt in der Seefahrt
Es wurden neue Karten, sogenannte Portulane, insbesondere für die Navigation entwickelt. Dies setzte den Schlusspunkt bei der Erfassung der maritimen Küsten und Hindernisse. Diese zeigen die kürzeste Entfernung zwischen den Häfen mit geraden Linien.
Portugiesische Entdeckungsfahrten
Zunächst wurden die Inseln Madeira und die Azoren erschlossen, welche die Ureinwohner eingliederten. Dann segelten sie südlich der Spitze entlang der Küste von Afrika. Das Kap Bojador wurde umsegelt und der Golf von Guinea erreicht. Im Jahr 1488 erreichte Bartolomeu Dias das Kap der Guten Hoffnung.
Vasco da Gamas Route nach Indien
Die Ankunft von Vasco da Gama in Indien erfolgte im Jahr 1498. Es wurde eine neue Route zwischen Europa und Asien erstellt. Entlang der gesamten neuen Strecke wurden Stützpunkte eingerichtet, um die Versorgung der Schiffe und die Kontrolle des Handels zu gewährleisten.
Die erste Weltumsegelung
Im Jahre 1519 verließ eine Expedition Sevilla mit fünf Schiffen und 250 Matrosen, angeführt von Ferdinand Magellan und seinem Steuermann Juan Sebastián Elcano. Ziel war es, die Passage zwischen Atlantik und Pazifik zu finden und die Reise um die Welt zu vollenden. Nur ein Schiff kehrte mit 18 Männern nach Spanien zurück.
Die Zivilisation der Maya
Die Maya waren eine antike Zivilisation auf der Halbinsel Yucatán, gelegen in Mexiko, Guatemala und Honduras. Bei der Ankunft der Spanier erlitt sie einen bedeutenden Rückgang aufgrund von Bürgerkriegen. Die Gesellschaft war in vier Klassen eingeteilt: Priester, Adlige, Bauern und Sklaven. Sie kultivierten Tomaten, Kakaobohnen, Kürbis und Gewürze.
Das Reich der Inkas
Die Inkas lebten in Peru, Bolivien, Ecuador, Argentinien und Chile. Sie hatten ein fantastisches Wegesystem von mehr als 40.000 km gebaut. Die Gesellschaft bestand aus mehreren Gruppen des Adels und den Leibeigenen der unterworfenen Völker. Kartoffel- und Maiskulturen wurden angebaut; Lamas und Alpakas waren ihre Haustiere.
Die Azteken im Tal von Mexiko
Die Azteken erstreckten sich über das Tal von Mexiko. Bei der Ankunft der Spanier bestand ihr Reich seit weniger als 100 Jahren. Es war ein Kriegervolk, das die Menschen in soziale Gruppen und Stämme unterteilte: Priester, Adlige, Freie und Sklaven. Die Krieger waren sehr angesehen. Sie bauten Kürbis, Mais und Tomaten an.