Zukünftige Trends im Ro-Ro- und Ro-Pax-Schiffbau in der Ostsee

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Diese Studie beleuchtet mögliche Entwicklungen in den nächsten 20 Jahren bei der Konstruktion von Ro-Ro- und Ro-Pax-Schiffen, mit besonderem Schwerpunkt darauf, wie neue Funktionen Häfen und deren Einrichtungen beeinflussen könnten.

Umfang der Studie

Die Studie umfasst die folgenden Abschnitte:

  • a) Größentrends bei Länge über alles (LoA), Breite und Belademethoden
  • b) Belademethoden
  • c) Antriebs- und Sicherheitsaspekte (im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Hafenanlagen)
  • d) Neue Verkehrsformen oder -kombinationen

Entwicklung des LKW- und Ro-Ro-Verkehrs

Bis 2010 wird der LKW-Verkehr durchschnittlich in der gesamten EU um 50 % unter dem Niveau von 1998 liegen. Das Verkehrswachstum in neuen EU-Ländern wird jedoch voraussichtlich noch größer sein.

  1. Das starke Wachstum im Ro-Ro-Verkehr während der 90er-Jahre wird von einer Konsolidierungsphase gefolgt, in der die Schiffsgröße zugenommen und die Zahl der Unternehmen abgenommen hat.
  2. Ro-Pax-Schiffe werden bevorzugt.
  3. Die Präferenz für kürzere Wege nach dem EU-Beitritt, um Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden.

Faktoren, die das Wachstum im baltischen Ro-Ro-Verkehr beeinflussen

Das erwartete Wachstum im baltischen Ro-Ro-Verkehr wird durch die folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Straßenbauprojekte

    Zweifellos wird die Realisierung dieser Straßen einen negativen Effekt auf die Entwicklung von Seeverkehrsrouten in der Ostsee haben.

  • EU-weiter Ausbau der elektronischen Frachtabwicklung

    Derzeit haben mehrere Ro-Ro-Fährlinien entweder begonnen oder sind in Planung, um deutsche Autobahnen zu umgehen. Zum Beispiel hat Cobelfret einen Wochenenddienst von Esbjerg (Dänemark) nach Zeebrugge (Belgien) ins Leben gerufen. Die Erhöhung der Mautsätze auf ein Niveau, bei dem der Güterkraftverkehr für seine Umweltauswirkungen zur Kasse gebeten wird, führt zweifellos zu einem sprunghaften Anstieg des Interesses an alternativen Methoden wie den „Autobahnen des Meeres“, die am vorteilhaftesten zu sein scheinen.

  • Wochenendfahrverbote fördern den Seeverkehr

  • Umsetzung von EU-Arbeitszeitstandards

    Da die Löhne steigen, um ein einheitliches EU-Niveau zu erreichen, und strengere Kontrollen bezüglich Geschwindigkeit, Gewichten, Ruhezeiten usw. eingeführt werden.

  • Niedrigere Treibstoffkosten in Osteuropa

    Niedrigere Gasölpreise in Russland, der Ukraine und Bulgarien werden wahrscheinlich zu deutlich niedrigeren Treibstoffkosten führen.

  • Mangel an Fahrern in Westeuropa

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