Zusammensetzung und Entwicklung des Universums

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Zusammensetzung des Universums

Das Universum ähnelt einer großen Wolke aus weißem Schaum, in der sich Galaxienhaufen bilden. In jedem dieser Cluster gibt es viele Galaxien mit unzähligen Sternen.

Grundbestandteile des Universums

  • Galaxien: Grundbausteine des Universums
  • Sterne: Auffälligste Merkmale der Galaxien, die durch ihre nuklearen Reaktionen leuchten
  • Sternbilder: Gruppen von Sternen, die eine bestimmte Form repräsentieren
  • Satelliten: Himmelskörper, die Planeten umkreisen

Theorien zur Erklärung des Universums

  1. Ptolemäus: Die Erde ist stationär und das Zentrum des Universums, Sonne und Planeten drehen sich um die Erde.
  2. Kopernikus: Die Erde ist ein Planet, der sich um die Sonne dreht, und die Sonne ist das Zentrum des Universums. Die Planeten bewegen sich in Kreisbahnen.
  3. Kepler: Die Umlaufbahnen der Planeten sind elliptisch. Die Erde bewegt sich im Winter schneller um die Sonne als im Sommer.
  4. Galilei: Beobachtete Berge auf dem Mond, die Phasen der Venus, die Jupitermonde, Sonnenflecken und die Sterne der Milchstraße.
  5. Newton: Formulierte das Gravitationsgesetz: Jeder Körper im Universum zieht jeden anderen Körper mit einer Kraft an, die proportional zum Produkt der Massen und umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung zwischen ihnen ist.
  6. Inflationstheorie: Erklärt die Entstehung und die ersten Momente des Universums. Sie geht davon aus, dass eine einzige Urkraft sich in die vier bekannten Kräfte aufspaltete und so den Ursprung des Universums bildete.

Der Urknall (Big Bang)

Das Universum entstand vor etwa 15 Milliarden Jahren. Die Theorie besagt, dass alle Materie, Raum und Zeit in einem Punkt hoher Dichte konzentriert waren, der sich dann ausdehnte wie die Oberfläche eines Ballons.

Sonnensystem

Nach dieser Theorie kondensierte eine Gaswolke zu Ringen, aus denen sich die Planeten bildeten. Zweifel an der Stabilität solcher Ringe führten zu Katastrophenszenarien, wie einer nahen Begegnung der Sonne mit einem anderen Stern. Solche Begegnungen sind sehr selten, und heiße Gase würden sich zerstreuen, anstatt Planeten zu bilden. Die Sonne würde sich dann im Zentrum verdichten. Dieses Phänomen könnte erklären, warum Merkur, ein Planet in Sonnennähe, eine kleine Hülle und einen ungewöhnlich dichten Eisenkern hat.

Die großen Planeten

Derzeit sind neun große Planeten bekannt. Sie werden in zwei Gruppen eingeteilt:

  1. Innere oder terrestrische Planeten: Sie sind klein, bestehen aus Gestein und Eisen und sind kompakt (Merkur, Venus, Erde und Mars).
  2. Äußere oder jovianische Planeten: Sie sind riesig und von gasförmiger Beschaffenheit (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto).

Alle Planeten, mit Ausnahme von Venus und Uranus, rotieren in gleicher Richtung um ihre eigene Achse. Jupiter, Saturn und Neptun haben einen oder mehrere Satelliten, die sich in retrograder Umlaufbahn um sie bewegen. Jupiter hat zwei Gruppen von eingefangenen Asteroiden. Kometen zeigen eine mehr oder weniger kugelförmige Verteilung ihrer Bahnen um die Sonne.

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