Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme

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Säure-Base-Chemie: pH-Wert, pKs-Wert und Pufferlösungen

Eingeordnet in Chemie

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Definitionen nach Brønsted-Lowry

Nach dem Konzept von Brønsted werden Säuren und Basen wie folgt definiert:

  • Säuren sind Protonendonatoren (sie geben Protonen, H+, ab).
  • Basen sind Protonenakzeptoren (sie nehmen Protonen auf).

Beispiele für Säure-Base-Reaktionen

Säure

HCO3- + H2O ⇌ CO32- + H3O+ (Oxonium-Ion)

Base

NH3 + H2O ⇌ NH4+ + OH- (Hydroxid-Ion)

Protolyse und korrespondierende Paare

Alle Reaktionen, bei denen Protonen (H+) übertragen werden, nennt man Protolyse. Dabei entstehen sogenannte korrespondierende Säure-Base-Paare.

Reaktion von Salzsäure mit Wasser

HCl + H2O → Cl- + H3O+

Protonenwanderung ohne Wasser

NH3 + HCl → NH4+ + Cl-

Der pH-Wert

Autoprotolyse des Wassers

Wasser kann mit sich selbst reagieren, was als Autoprotolyse bezeichnet... Weiterlesen "Säure-Base-Chemie: pH-Wert, pKs-Wert und Pufferlösungen" »

Die Weimarer Republik: Von der Revolution zur Diktatur

Eingeordnet in Geschichte

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Weimarer Republik: Das Ende des Kaiserreichs

1918 endete der Erste Weltkrieg. Schon vor dem Ende war klar, dass Deutschland alles verloren hatte. Trotzdem wollte die deutsche Regierung, dass die Armee weiterkämpfte. Die Bevölkerung war damit nicht einverstanden, denn sie wollte nicht ohne Sinn kämpfen und sterben.

Novemberrevolution und Ausrufung der Republik

Es begann die Novemberrevolution. Kaiser Wilhelm II. sollte abdanken. Die Deutschen forderten ein demokratisches System, in dem nicht nur die Mächtigen die Kontrolle hatten.

Wilhelm II. wurde vom Reichskanzler Max von Baden abgesetzt – ein illegaler Akt. Max von Baden ernannte Friedrich Ebert zum Reichskanzler. Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann (SPD) die Republik aus. Vier

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Akkumulatoren im Überblick: NiCd, NiMH, Li-Ion & Co.

Eingeordnet in Griechisch

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Nickel-Cadmium-Akkumulator (NiCd)

Nickel-Cadmium-Akkumulatoren (NiCd) sind ein relativ alter Akkutyp. Ihre Technologie ist vergleichsweise wenig leistungsfähig und weist einen starken Memory-Effekt auf. Das enthaltene Cadmium macht diese Akkus zudem umweltschädlich.

Der Memory-Effekt

Der Memory-Effekt tritt auf, wenn der Akku wiederholt aufgeladen wird, bevor er vollständig entladen ist. Der Akku "merkt" sich dann die geringere Entladetiefe und stellt zukünftig nur noch diese Kapazität zur Verfügung. Dies führt dazu, dass der Akku immer früher leer wird. Um dem entgegenzuwirken, sollte dieser Akkutyp immer vollständig bis zur Entladeschlussspannung von 0,9 V entladen werden, bevor er wieder aufgeladen wird.

Vor der ersten Inbetriebnahme... Weiterlesen "Akkumulatoren im Überblick: NiCd, NiMH, Li-Ion & Co." »

Deutsche Grammatik: Kasus, Reflexivpronomen & Zeitformen

Eingeordnet in Englisch

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Nominativ (NOM)

Verwendung: Subjekt (S)

Der Nominativ wird verwendet für:

  • Das Subjekt des Satzes.
  • Verben wie: sein (ich bin), heißen (ich heiße), werden, bleiben, sich entpuppen.

Akkusativ (ACC)

Struktur: (S)(V)(O)

Der Akkusativ wird verwendet für:

  • Das direkte Objekt.
  • Bestimmte Verben: essen, haben, trinken, lieben.
  • Präpositionen: ohne, entlang, für, durch, an, bis, um, auf, über.

Dativ (DAT)

Struktur: (S)(V)(O)(O)

Der Dativ wird verwendet für:

  • Das indirekte Objekt.
  • Verben, die mit AGGGHP abgekürzt werden (bitte spezifische Verben ergänzen).
  • Präpositionen: aus, außer, mit, nach, von, zu, seit.

Deklination der bestimmten Artikel

NomAkkusativDativ
Der, Die, Das, DieDen, Die, Das, DieDem, Der, Dem, Den

Deklination der unbestimmten Artikel (Ein/Kein)

NomAkkusativDativ
Ein/
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Konjugation starker Verben (H-Wörter): Präsens, Präteritum, Perfekt

Eingeordnet in Andere Sprachen

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Konjugation starker Verben (H-Wörter)

Die folgende Tabelle zeigt die Konjugation ausgewählter starker Verben, die mit 'h' beginnen, in den Zeitformen Präsens, Präteritum und Perfekt. Ergänzungen (Erg.) beziehen sich auf die notwendigen Kasus (Akkusativ, Dativ, Nominativ) oder die Verwendung des Hilfsverbs.

Infinitiv / ErgänzungPräsens (3. Pers. Sg.)Präteritum (3. Pers. Sg.)Perfekt (3. Pers. Sg.)
hängen (Situativ-Erg.)hängthinghat gehangen
hängen (Akk., Dir.-Erg.)hängthinghat gehängt
heben (Akk.)hebthobhat gehoben
heißen (2 x Nom.-Erg.!)heißthießhat geheißen
helfen (Dat.)hilfthalfhat geholfen
kennen (Akk.)kenntkanntehat gekannt
klingenklingtklanghat geklungen
kneifen (Akk.)kneiftkniffhat gekniffen
kommen (Dir.-Erg.)kommtkamist gekommen
kriechen
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Konjugation starker Verben (B): Präsens, Präteritum, Perfekt

Eingeordnet in Andere Sprachen

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Konjugation starker Verben (B)

Übersicht der Konjugationen

Die folgende Tabelle zeigt die Konjugation ausgewählter starker deutscher Verben, beginnend mit dem Buchstaben 'B', sowie deren Kasus- und Ergänzungsanforderungen.

Infinitiv (Ergänzungen)Präsens (3. Person Singular)Präteritum (3. Person Singular)Perfekt (Hilfsverb + Partizip II)
backen (Dat) Akkbackt / bäcktbackte / bukhat gebacken
befehlen Dat Akk / Inf.befiehltbefahlhat befohlen
beginnen mit / Inf.beginntbegannhat begonnen
beißen Akkbeißtbisshat gebissen
bergen Akkbirgtbarghat geborgen
betrügen Akkbetrügtbetroghat betrogen
biegen Akkbiegtboghat gebogen
bieten Dat Akkbietetbothat geboten
binden Akkbindetbandhat gebunden
bitten Akkbittetbathat gebeten
blasenblästblieshat geblasen
bleiben
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Kaufverhalten und Marktsegmentierung

Eingeordnet in Lehre und Ausbildung

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D. Kaufverhalten und Marktsegmentierung

Zentrale Fragestellung zum Kaufverhalten: Wer, was, warum, wie, wie viel, wann, wo:

  • Kaufakteure
  • Kaufobjekte
  • Kaufmotive
  • Entscheidungsprozesse
  • Kaufmenge
  • Kaufzeitpunkt
  • Einkaufsstätten

*Forschungsansätze des Kaufverhaltens:

1. S-R-Modelle:

Behavioristische Forschungsansätze, bei denen ein Stimulus (Werbung) eine Response (Kauf) hervorruft, ohne den Organismus zu berücksichtigen. Es wird nicht erklärt, warum Person A kauft und Person B nicht. Es gibt ein 1. Stimulus, der beobachtbar ist (Umwelt, Werbebudget, Konkurrenten) à 2. Blackbox wäre die Zielgruppe als nicht beobachtbare Prozesse und Zustände à 3. Response, wie z.B. die Absatzmenge (beobachtbar).

2. S-O-R-Modelle:

Aktivierende und kognitive Prozesse sowie... Weiterlesen "Kaufverhalten und Marktsegmentierung" »

Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien

Eingeordnet in Wirtschaft

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B. Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien

Strategie vs. Taktik

  • Strategie: Grundsatzregelungen (grundsätzliche Prädispositionen, die strukturbestimmend und langfristig orientiert sind)
  • Taktik: operative Handlungen (laufende Dispositionen, die situativ ablaufbestimmend und kurzfristig orientiert sind)

Relevanter Markt (RM)

Teil des Marktes, den ein Unternehmen für sich als bedeutsam erachtet. Dies beinhaltet:

  • Anzahl der Nachfrager und Anbieter
  • Größe des Marktanteils der Anbieter
  • Reaktion bei Veränderungen der Marketinginstrumente

Der RM kann räumlich, zeitlich oder sachlich abgegrenzt werden:

1. Räumliche Abgrenzung

Beispiel: Eine Molkerei will ihre Milch nur regional vertreiben.

2. Zeitliche Abgrenzung

Beispiel: Ein Unternehmen will... Weiterlesen "Entwicklung von Unternehmens- und Marketingstrategien" »

Grundlagen der Marktforschung

Eingeordnet in Mathematik

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Marktforschung Grundlagen

Definitionen

Marktforschung

Ermittlung und Aufbereitung relevanter Marktinformationen, um Marketingentscheidungen zu fundieren. Ziel ist der Gewinn entscheidungsrelevanter Erkenntnisse zu einem konkreten Untersuchungsgegenstand.

Marketingforschung

Deckung des gesamten Informationsbedarfs, der im Kontext der marktorientierten Unternehmensführung einer Organisation auftritt.

Prozess der Marketingforschung

  1. Phase 1: Problemdefinition
  2. Phase 2: Informationsgewinnung
  3. Phase 3: Informationsverarbeitung (Erstellung eines Auswertungsplans und Interpretation der Ergebnisse)
  4. Phase 4: Kommunikation (Präsentation und Einbeziehung der Ergebnisse in Marketinginformationssysteme)

Grundgesamtheit und Stichprobe

Grundgesamtheit

Menge, aus welcher... Weiterlesen "Grundlagen der Marktforschung" »

Kaufverhalten und Marktsegmentierung verstehen

Eingeordnet in Lehre und Ausbildung

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Kaufverhalten und Marktsegmentierung

W-Fragen zum Kaufverhalten

Menge, Akteure, Objekt, Motive, Entscheidungsprozess, Zeitpunkt, Einkaufsstätte.

Forschungsansätze des Kaufverhaltens

  1. S-R-Modelle: Behavioristische Forschungsansätze, bei denen ein beobachtbarer Stimulus (Umwelt, Werbebudget, Konkurrenten) zu einer beobachtbaren Response (z.B. Absatzmenge) führt. Die Zielgruppe wird als nicht beobachtbare "Blackbox" betrachtet.
  2. S-O-R-Modelle: Echte Verhaltensmodelle, die den Prozess detaillierter beschreiben:
    1. Stimulus (Input): Marketing-Stimuli (4 Ps) und Umfeld-Stimuli (politisch, ökonomisch, technologisch, sozial) – direkt beobachtbar.
    2. Organismus: Aktivierende Prozesse (Emotionen, Motivationen) und kognitive Prozesse (Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis)
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