Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme

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Syndrom: Definition, Grammatik, Herkunft und Anwendungsbereiche

Eingeordnet in Medizin & Gesundheit

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Syndrom (Deutsch)

Grammatik und Wortart

Wortart: Substantiv, n (Neutrum)

Deklination: Das Syndrom

SingularPlural
Nominativdas Syndromdie Syndrome
Genitivdes Syndromsder Syndrome
Dativdem Syndromden Syndromen
Akkusativdas Syndromdie Syndrome

Worttrennung und Aussprache

Worttrennung: Syn·drom, Plural: Syn·dro·me

Aussprache:
IPA: [zʏnˈdʀoːm]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːm

Etymologie und Herkunft

Von altgriechisch σύνδρομο, abgeleitet von συν~ (syn~, zusammen~, mit~) und δρόμος (drómos, deutsch: der Weg, der Lauf).[Quellen fehlen]

Definitionen und Abgrenzung

Das Syndrom (griechisch σύνδρομος sýndromos ‚begleitend‘, ‚zusammentreffend‘; aus συν syn ‚zusammen‘, ‚mit‘ und δρόμος drómos ‚der Weg‘, ‚der... Weiterlesen "Syndrom: Definition, Grammatik, Herkunft und Anwendungsbereiche" »

Rubrum: Definition, Herkunft und Verwendung im Rechtswesen

Eingeordnet in Rechtswissenschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,63 KB

Rubrum: Bedeutung und Verwendung

Rubrum (Deutsch)

Substantiv, n

SingularPlural 1Plural 2
Nominativdas Rubrumdie Rubradie Rubren
Genitivdes Rubrumsder Rubrader Rubren
Dativdem Rubrumden Rubraden Rubren
Akkusativdas Rubrumdie Rubradie Rubren

Worttrennung: Ru·brum, Plural 1: Ru·bra, Plural 2: Ru·bren

Aussprache: IPA: [ˈʁuːbʁʊm]

Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Kurze Inhaltsangabe in Form einer Aufschrift oder einer Bezeichnung am Anfang eines Schriftstücks.

[2] Deutsches Prozessrecht: Urteilskopf, dessen Inhalt sich je nach Gerichtsbarkeit richtet nach:

  • § 313 I Nr. 1, 2 ZPO
  • § 117 II Nr. 1, 2 VwGO
  • § 105 II Nr. 1, 2 FGO
  • § 136 I Nr. 1, 2, 3 SGG
  • § 275 StPO
[2] Rubrum eines Urteils des Verwaltungsgerichts Koblenz mit den Angaben gemäß § 117 II Nr.
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Kontingenz: Definition, Soziologie und Systemtheorie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 10,95 KB

Kontingenz: Sprachliche Definition und Etymologie

Grammatik und Aussprache

Kontingenz (Deutsch)

Substantiv, f

FlexionSingularPlural
Nominativdie Kontingenz
Genitivder Kontingenz
Dativder Kontingenz
Akkusativdie Kontingenz

Worttrennung:

  • Kon·tin·genz, kein Plural

Aussprache:

  • IPA: [kɔntɪŋˈɡɛnts]
  • Hörbeispiele: —
  • Reime: -ɛnʦ

Bedeutungen und Herkunft

Bedeutungen:

  1. Philosophie, Soziologie: Möglichkeit der Auswahl aus Möglichkeiten.
  2. Psychologie, Statistik: Häufigkeit von gleichzeitig auftretenden oder sich gleich verhaltenden Merkmalen oder Sachverhalten.
  3. Entwicklungspsychologie: Emotionale Feinabstimmung, z. B. zwischen Mutter und Kind.

Herkunft:

Entlehnt von spätlateinisch contingentia (Möglichkeit); gebildet zu dem Verb contingere (berühren,... Weiterlesen "Kontingenz: Definition, Soziologie und Systemtheorie" »

Voluntarismus: Definition, Geschichte und Anwendungsfelder

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 13,63 KB

Voluntarismus: Definition und Überblick

Der Ausdruck Voluntarismus (abgeleitet vom lateinischen voluntas, Wille; Lehre von der Bedeutung des Willens) bezieht sich auf philosophische und soziale Auffassungen, die den Vorrang des Willens betonen – meist in Abgrenzung zum Verstand oder zur Vernunft. Je nach Verwendungskontext existieren unterschiedliche spezifische Bedeutungen.

Inhaltsübersicht

  • Voluntarismus in Soziologie und Geschichtsphilosophie
  • Philosophische Anthropologie und Psychologie
  • Metaphysischer Voluntarismus
  • Religionsphilosophie und Theologie
  • Ethik und politische Philosophie
    • Politischer Voluntaryismus (Voluntaryism)
    • Voluntarismus als Kampfbegriff im Marxismus
  • Literaturhinweise
  • Weiterführende Weblinks
  • Anmerkungen und Quellen

Voluntarismus in

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Prekariat und Prekarität: Soziologische Definition und Geschichte

Eingeordnet in Mathematik

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Prekariat und Prekarität: Einführung

(Weitergeleitet von Prekarität)

Definition Prekarität

Prekarität bezeichnet die Gesamtheit der Arbeitsverhältnisse ohne soziale Absicherung, eine schwierige Lage oder eine problematische soziale Situation.

Definition Prekariat

Das Prekariat ist ein soziologischer Begriff für eine inhomogene soziale Gruppierung, die durch Unsicherheiten der Erwerbstätigkeit gekennzeichnet ist. Dadurch können Lebensverhältnisse schwierig sein, bedroht werden oder zum sozialen Abstieg führen. Der Begriff Prekarität umfasst die dieser Gruppierung innewohnenden Eigenschaften und Tendenzen.

Das Prekariat ist ein soziologischer Begriff für eine soziale Gruppierung, die durch Unsicherheit im Hinblick auf die Art der Erwerbstätigkeit... Weiterlesen "Prekariat und Prekarität: Soziologische Definition und Geschichte" »

Säkular: Definition, Bedeutung und Etymologie des Adjektivs

Eingeordnet in Spanisch

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Säkular (Deutsch)

Adjektiv

Flexion des Adjektivs „säkular“

PositivKomparativSuperlativ
säkularsäkulareram säkularsten
Alle weiteren Formen: Flexion:säkular

Worttrennung

sä·ku·lar, Komparativ: sä·ku·la·rer, Superlativ: sä·ku·lars·ten

Aussprache

IPA: [zɛkuˈlaːɐ̯]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild

 säkular (Info)

Reime: -aːɐ̯

Bedeutungen (Semantik)

  1. alle hundert Jahre wiederkehrend
  2. hundert Jahre dauernd
  3. ein Jahrhundert betreffend
  4. weltlich, nicht der Kirche zugehörig
  5. außergewöhnlich

Herkunft und Etymologie

Im 16. Jahrhundert von lateinisch saeculāris → la „auf ein Säkulum/Jahrhundert bezogen“ entlehnt, spätlateinisch „weltlich (gesinnt)“[1].

Synonyme

[1] hundertjährig
[4] weltlich, profan
[5] außergewöhnlich, herausragend

Gegenwörter

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Arbeitslosigkeit

Eingeordnet in Sozialwissenschaften

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Inhaltsverzeichnis

  • 1 Begriffe
    • 1.1 Begriffsgeschichte
    • 1.2 Arten der Arbeitslosigkeit
      • 1.2.1 Sockelarbeitslosigkeit
      • 1.2.2 Versteckte Arbeitslosigkeit
    • 1.3 Arbeitslosenstatistik
  • 2 Wirtschaftstheoretische Erklärungsansätze
    • 2.1 Neoklassischer Erklärungsansatz
    • 2.2 Keynesianischer Erklärungsansatz
      • 2.2.1 Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
      • 2.2.2 Makroökonomische Ansätze
    • 2.3 Marxistische Betrachtung
    • 2.4 Technischer Fortschritt
  • 3 Arbeitsmarktpolitik
  • 4 Geschichte der Arbeitslosigkeit
    • 4.1 Arbeitslosigkeit in vorkapitalistischer Zeit
    • 4.2 Arbeitslosigkeit in der Neuzeit
    • 4.3 Arbeitslosigkeit in planwirtschaftlichen Systemen
    • 4.4 Erwerbslosenproteste
  • 5 Folgen der Arbeitslosigkeit
    • 5.1 Ökonomische Auswirkungen
    • 5.2 Psychosoziale Auswirkungen
  • 6 Siehe auch
  • 7 Literatur
  • 8 Weblinks
  • 9 Einzelnachweise

Begriffe

Begriffsgeschichte

Im... Weiterlesen "Arbeitslosigkeit" »

Der 'Varieties of Capitalism'-Ansatz: Eine Übersicht

Eingeordnet in Psychologie und Soziologie

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Grundlagen des Ansatzes

Varieties of Capitalism (VoC) bzw. Spielarten des Kapitalismus ist ein politökonomischer Erklärungsansatz, den Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaftler nutzen, um die Unterschiede zwischen den Spielarten kapitalistischer Wirtschaftssysteme zu analysieren.

Die Theorie lässt sich anhand dreier zentraler Merkmale zusammenfassen:

  • Die Firma als Ausgangspunkt: Das zentrale Unterscheidungsmerkmal zwischen Kapitalismusformen ist die vorherrschende Art der Koordinierung des Wirtschaftsgeschehens für eine Firma. Demnach können Marktbeziehungen, Hierarchien, hybride Formen, aber auch Kooperation und Deliberation unterschieden werden. Je nachdem, welche Koordinationsform vorherrscht, wird ein Land als liberale Marktwirtschaft
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Konvergieren

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konvergieren (Deutsch)

Verb

Wortform

PersonWortform
Präsensichkonvergiere
dukonvergierst
er, sie, eskonvergiert
Präteritumichkonvergierte
Konjunktiv IIichkonvergierte
ImperativSingularkonvergiere!
Pluralkonvergiert!
PerfektPartizip IIHilfsverb
konvergierthaben

Worttrennung:

kon·ver·gie·ren, Präteritum: kon·ver·gier·te, Partizip II: kon·ver·giert

Aussprache:

IPA: [kɔnvɛʁˈɡiːʀən], Präteritum: [kɔnvɛʁˈɡiːɐ̯tə], Partizip II: [kɔnvɛʁˈɡiːɐ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild  konvergieren (österreichisch, Präteritum: —, Partizip II: —) (Info)
Reime: -iːʀən

Bedeutungen:

[1] einander näher kommen; zusammenlaufen
[2] Mathematik, Analysis: von Folgen und Reihen, einen Grenzwert besitzen

Herkunft:

zu spätlateinisch convergere → la ‚sich
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Konvergenz: Bedeutung in Mathematik, Naturwissenschaften und mehr

Eingeordnet in Weitere Themen

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Konvergenz

Konvergenz (zu spätlateinisch convergere ‚sich hinneigen‘, ‚zueinander neigen‘) bezeichnet:

Grafik und Technik

  • Konvergenz (Grafik): Das Zusammenlaufen von Linien in Grafik und Fotografie
  • Konvergenz (Bildschirm): Die korrekte Überdeckung der einzelnen Elektronenstrahlen einer Bildröhre
  • Konvergenz (Netzwerk): In der Datenverarbeitung das Zusammenwachsen kleinerer Netzwerke zu größeren Verbänden
  • Konvergenz (Telekommunikation): Das Zusammenwachsen verschiedener Dienste und Inhalte
  • Converging Technologies: Ein Konzept zur fachübergreifenden Zusammenarbeit in den Bereichen Nanotechnologie, Biotechnologie, Informationstechnologie und Neurowissenschaften

Mathematik

  • Konvergenz einer Zahlenfolge: Siehe Grenzwert (Folge)
  • Konvergenz einer
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