Spaniens Wirtschaft und Gesellschaft im 19. Jahrhundert
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Die Bildung einer Klassengesellschaft und Agrarreformen
Im 19. Jahrhundert durchlief Spanien signifikante Veränderungen in der Landwirtschaft durch vier zentrale Maßnahmen: 1) Die Freiheit des Vertragsanbaus, 2) die Beseitigung der Grundherrschaft, 3) Maßnahmen gegen das Erstgeburtsrecht und 4) die Einziehung (Desamortisation) von Kirchengütern.
Folgen der Landreform
Die Eigentümerstruktur wandelte sich vollständig hin zu einem kapitalistischen System. Die Bewirtschaftung konzentrierte sich jedoch weiterhin auf Immobilien des Adels, bürgerliche Gutsbesitzer und große Pächter. Dies führte zu einer massiven Konzentration des Eigentums in den Händen weniger Akteure.
- Verlust der Macht des Klerus: Die Kirche verlor ihre wirtschaftliche Basis,