Spaniens Übergang: Primo de Riveras Diktatur & Monarchie-Ende
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Das System der Diktatur Primo de Riveras
Nach drei Jahren an der Macht konnte Primo de Rivera nicht zur militärischen Normalität zurückkehren und musste daher eine Reform und Neuordnung von Staat und Verfassung in Betracht ziehen. Primo de Rivera beschloss, eine Nationale Konsultativversammlung einzuberufen, um Verfassungsreformen zu diskutieren. Dieser Schritt zielte darauf ab, die Frauenbeteiligung durch eine Volksabstimmung zu legitimieren, an der sie erstmals teilnehmen durften.
Im Jahr 1927 trat eine einzige Kammer mit von der Regierung ernannten Delegierten zusammen. Der Diktator kündigte eine neue politische Agenda an und ernannte einen Verfassungsausschuss, um den Entwurf einer neuen Verfassung vorzubereiten.