Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Lehre und Ausbildung

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Pädagogische Modelle: Technokratisch vs. Prozessorientiert

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Das Technokratische Modell in der Pädagogik

Das Technokratische Modell stützt sich auf die Formulierung von Zielen als beobachtbare Verhaltensweisen. Dabei wird den Zielen eine größere Bedeutung beigemessen, während der Prozess einen relativen Wert hat.

Charakteristika des Technokratischen Modells

  • Ziele werden als beobachtbare Verhaltensweisen ausgedrückt.
  • Subjektive Verfahren werden vermieden.
  • Ermöglicht eine konkrete und quantitative Bewertung der Wirksamkeit.
  • Dient als Referenzpunkt für die Bewertung.

Ableitung und Spezifikation von Zielen

Die Ziele definieren den Umfang objektiv und richten sich nach allgemeinen Zielen. Für die Erreichung objektiver Inhalte gibt es zwei Ebenen:

  • Spezifische Ziele: Leiten sich von allgemeinen Zielen ab und
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Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Frühpädagogik

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Historische Grundlagen der Psychologie

Binet und Simon: Skala zur Prüfung geistiger Retardierung und der Entstehung von Intelligenz. Die Study of Abnormal Child (1894) veranlasste die französische Regierung, einen Maßstab für Intelligenz zu erstellen. Pinel: 1793 Freigabe der Kranken, Abhandlung über Wahnsinn (1801). Er war einer der ersten Verfechter der Abschaffung der Prügelstrafe sowie für Chancengleichheit, Gleichbehandlung und Beschäftigung. Esquirol: Unterscheidung psychischer Erkrankungen in Amentia-Zustände (Mangel an geistigen Fähigkeiten, nicht behebbar) und Demenz (Verlust nach einer normalen Entwicklung, der die Autorität untergräbt). Vygotsky: Soziale Lerntheorie, in der alle Elemente miteinander verknüpft sind. Er... Weiterlesen "Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Frühpädagogik" »

Lehrmethoden: Extreme Ansätze, Stile & Strategien

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Lehrmethoden: Zwei Extreme Ansätze

Im Bereich der Pädagogik lassen sich zwei extreme und gegensätzliche Lehrmethoden unterscheiden:

1. Inhalts- und technikbasierte Pädagogik

Dieser traditionelle Ansatz konzentriert sich auf die Vermittlung technischer Fähigkeiten und spezifischen Wissens, bevor die Lernenden die Inhalte selbst erfahren haben. Die Demonstration spielt dabei eine wesentliche Rolle als Werkzeug.

Vorteile:

  • Zeitersparnis: Vermeidung von Versuch und Irrtum.
  • Motivation & Förderung: Durch aktive Gesten und Präsentationen werden Schüler motiviert und gefördert.
  • Lehrerpräsenz: Stärkt die Präsenz und Autorität des Lehrers.
  • Vereinheitlichung: Ermöglicht allen Lernenden die Ausführung derselben Übung, was die Übertragung von
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Grundlagen der Kommunikation und Körpersprache

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Thema 1: Grundlagen der Kommunikation

1.1. Definition der Kommunikation

Kommunikation ist ein Prozess, bei dem eine Person (Sender) eine Nachricht über einen bekannten Code an eine andere Person (Empfänger) sendet. Der Kanal ist das Transportmittel der Botschaft.

1.2. Der Kommunikationsprozess

  1. Phase 1: Erstellung und Programmierung: Die Nachricht wird vom Sender mithilfe von Zeichen (sprachlich, visuell, taktil oder olfaktorisch) richtig ausgelegt.
  2. Phase 2: Übermittlung: Die verschlüsselte Nachricht wird über den gewählten Kanal an den Empfänger gesendet.
  3. Phase 3: Empfangen und Dekodieren: Der Empfänger erhält die Nachricht und dekodiert sie, um sie zu verstehen.
  4. Phase 4: Feedback oder Rückmeldung: Der Empfänger antwortet auf den Reiz der
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Häusliche Pflegebesuche: Konzept, Durchführung und Wohnraumbewertung

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Konzept des Hausbesuchs

Der Hausbesuch ist eine Aktivität, die die individuelle Betreuung und Entwicklung der Familie in ihrer natürlichen Umgebung ermöglicht, um gesundheitliche Probleme des Einzelnen und der Familie zu beurteilen, zu definieren, zu behandeln, zu unterstützen und zu verfolgen.

Ziele von Hausbesuchen

  • Beurteilung der gesundheitlichen Bedürfnisse der Familie.
  • Direkte und aktive Bewertung des physischen Umfelds und der Familie.
  • Direkte Beurteilung der Fähigkeit zur Selbstversorgung.
  • Erstellung eines auf die Situation und Ressourcen zugeschnittenen Pflegeplans.
  • Förderung eines Klimas des Vertrauens.
  • Beurteilung von Präkrisensituationen.
  • Umgang mit Krisensituationen und/oder Problemen.
  • Begleitung der Familie während des gesamten
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Entschulungstheorie: Kritik und Alternativen zur Schule

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Punkt 5d der Entschulungstheorie

In den 1960er Jahren führten soziale, wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Entwicklungen sowie das Aufkommen audiovisueller Medien und Informationstechnologien zu einer kritischen Betrachtung des Bildungssystems. Die bestehende Schule wurde als veraltet, nutzlos, langsam, ineffizient, schlecht organisiert und zu teuer angesehen. Zudem wurde angezweifelt, ob die Schule soziale Ungleichheiten beseitigen und Hochschulabschlüsse den Zugang zum Arbeitsmarkt sichern könnten.

Die Gruppe von Autoren und Strömungen, die die Entschulung und die Schließung von Schulen forderten, wird als Theorien der Entschulung bezeichnet. Im Folgenden werden einige dieser Theorien näher beleuchtet:

1. Das Klassenzimmer

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Soziale Gemeinschaftsarbeit: Ein Leitfaden

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Warum soziale Gemeinschaftsarbeit?

1. Einleitung

Wir definieren Gemeinwesenarbeit folgendermaßen: Es ist eine Disziplin der Sozialen Arbeit, die die Werte einer demokratischen Bürgerschaft auf wissenschaftliche Methodik anwendet. Die Probleme, die eine kollektive Reaktion erfordern, werden durch einen Prozess der Diagnose, Planung, Organisation, Entwicklung und Evaluierung angegangen und umfassen einen Prozess der Befähigung (Empowerment) von Personen und der Gemeinschaft.

2. Grundlegende Ziele der Gemeinwesenarbeit

Gemeinschaftliche Soziale Arbeit hat zwei Ziele, die ihre Methodik als wissenschaftliche Disziplin bestimmen:

  1. Jede Person in einer Gemeinschaft zu befähigen, zu kommunizieren und die durch soziale Interaktion erforderlichen Fähigkeiten
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Die Entwicklung des Grafikdesigns: Ursprünge, Wirtschaft & Kommunikation

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Die Ursprünge der Spezialisierung im Design

Projektarbeit, die Zeichnung und der begleitende Dreiklang, prägten das Design von der Konzeption bis zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts, was den Bereich des Designs erschwerte. Während dieser Zeit wurde das Design als eine generische Bezeichnung für ein Projekt durch die Zeichnung von Objekten in der bewohnbaren Welt ausgedrückt. Die Anfänge der Spezialisierung unter den verschiedenen Zweigen des Designs gingen einher mit der Entwicklung der industriellen Kultur und mit ihr die Anfänge der Trennung zwischen den Begriffen Arbeit und technisch-wissenschaftlichem Zweck.

In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entstand das Konzept des Industriedesigners, der ein Produkt entwarf. Die Entstehung... Weiterlesen "Die Entwicklung des Grafikdesigns: Ursprünge, Wirtschaft & Kommunikation" »

Motorische Aufgaben, SPF und Modelle der Inklusion

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Motorische Aufgaben: Klassifikation

Struktur der Aufgaben

Das Handeln wird bestimmt durch die Definition des Ziels der Aufgabe, die auszuführenden Maßnahmen und die Konditionierung des Umfelds:

  • Nicht definierte Aufgaben: (1) Keine Definition; (2) Nur das Medium und Slogans sind definiert; (3) Halber Scan.
  • Semidefinierte Aufgaben: (1) Der Zweck ist definiert; (2) Definition der Zielsetzung und des Umfelds.
  • Definierte Aufgaben: (1) Definition des Umfelds und der auszuführenden Maßnahmen; (2) Definition aller Faktoren.
Natur der Motorischen Aufgaben

Definition der Art oder Menge der benötigten und mobilisierten Energiequellen zur Durchführung der Aufgabe:

  • Bioenergetische Aufgaben: Funktionale und physische Anforderungen, die einen signifikanten
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Gestaltung und Organisation pädagogischer Lernumgebungen

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Organisierte pädagogische Räume fördern und stimulieren das Lernen.

Die Raumplanung ist die Aufgabe des pädagogischen Teams.

Die Organisation des Raumes hat physische, emotionale, intellektuelle und soziale Auswirkungen auf das Kind.

Die Organisation des Raumes

Die architektonischen Einrichtungen richten sich nach den Gesetzen der jeweiligen Autonomen Gemeinschaft. Beispielsweise sind die Mindestanforderungen für Zentren der frühkindlichen Bildung (erster Zyklus) in der Comunidad Valenciana im Dekret 2/2009 vom 9. Januar festgelegt.

Zu den Räumlichkeiten gehören Innenräume wie Klassenzimmer sowie ein Außenbereich/Garten.

Bei der Organisation der Umgebung sind Sicherheit, angemessene Höhen (z.B. von Möbeln), Ästhetik und Funktionalität... Weiterlesen "Gestaltung und Organisation pädagogischer Lernumgebungen" »