Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

Sortieren nach
Fach
Niveau

Aristoteles: Materie, Form, Veränderung und Erkenntnis

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,48 KB

Materie und Form bei Aristoteles

Die Materie (Stoff) ist das, woraus etwas gemacht wird, d.h., das, was eine bestimmte Struktur annimmt. Form = Struktur/Gestalt.

Beispiel Apfel: Die Materie besteht aus Wasser, Zucker, Vitaminen und Farbstoffen. Die Form ist das, was uns den Inhalt verstehen lässt. Die Form kann sich jedoch verändern (z.B. kann der Apfel rot werden, Wasser verlieren oder sauer werden).

Wir betrachten dasselbe Material, aber in unterschiedlicher Form, wie es beim Apfel der Fall ist. Die Figur (äußere Erscheinung) ist, wie es scheint (z.B. Ton kann ein Aschenbecher oder eine Vase sein).

Die Seele als Form des Körpers

Für Aristoteles ist die Seele die Form des Körpers, die Disposition usw. Sie hat mit der Gestalt zu tun, die... Weiterlesen "Aristoteles: Materie, Form, Veränderung und Erkenntnis" »

Platons Erkenntnistheorie: Der Weg zur wahren Weisheit

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,17 KB

Platons Weg zur Erkenntnis

Für Platon ist die Philosophie der Weg zur wahren Erkenntnis. Sie ist nicht mit technischem Können (techne) zu verwechseln. Das Ziel der Philosophie ist es, systematisches Wissen über die Menschheit und die Prinzipien, die die Welt regieren, zu erlangen.

Sokratische Unwissenheit als Ausgangspunkt

Der erste Schritt zur Weisheit ist die Einsicht in die eigene Unwissenheit. Ganz im Sinne von Sokrates ist die größte Torheit, zu glauben, man wisse etwas, obwohl man es nicht weiß. Wahre Weisheit beginnt mit dem Eingeständnis: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Wahrnehmung ist nicht wahres Wissen

Platon unterscheidet streng zwischen Wahrnehmung und Wahrheit. Die durch unsere Sinne wahrgenommenen Dinge sind bloße Erscheinungen... Weiterlesen "Platons Erkenntnistheorie: Der Weg zur wahren Weisheit" »

Ethik, Moral und Soziale Verantwortung: Konzepte und Konfliktlösung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 8,65 KB

Kapitel III: Grundlagen der Ethik und Moral

Moral wird oft gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die menschlichen Folgen von Handlungen. Ethik erfordert häufig ein Verhalten, das höheren Standards entspricht, als sie gesetzlich festgelegt sind, einschließlich selbstlosem Verhalten statt kalkulierter Maßnahmen, die einen greifbaren Nutzen erzeugen sollen. Ethik steht manchmal im Konflikt mit individuellen und unternehmerischen Eigeninteressen.

Ethik ist ein Produkt der Kultur einer Gesellschaft, die ihre Traditionen, Bräuche, Werte und Normen umfasst. Mitglieder einer Kultur halten Ethik oft für selbstverständlich. Sie verstehen implizit die Anforderungen von Beziehungen, die Aufgaben und Pflichten zwischen Personen und Gruppen sowie... Weiterlesen "Ethik, Moral und Soziale Verantwortung: Konzepte und Konfliktlösung" »

Die Aufklärung: Vernunft, Fortschritt & Gesellschaftswandel

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 6,56 KB

Die Aufklärung: Eine Ära des Wandels

Das 18. Jahrhundert war eine Zeit tiefgreifender Veränderungen, die die traditionellen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Strukturen allmählich untergruben. Diese Entwicklungen kulminierten in großen revolutionären Ereignissen wie der Französischen und Amerikanischen Revolution, die neue landwirtschaftliche und industrielle Impulse setzten. Obwohl die Agrargesellschaft fundamental vorherrschend blieb und in weiten Teilen Osteuropas die Leibeigenschaft fortbestand, begann sich die städtische Industrie zu entwickeln, deren Reichtum jedoch noch auf handwerkliche Werkstätten und Zünfte beschränkt war. Der Überseehandel war eine der größten Quellen des Wohlstands.

Gesellschaftliche Strukturen

... Weiterlesen "Die Aufklärung: Vernunft, Fortschritt & Gesellschaftswandel" »

David Humes Philosophie: Erkenntnis, Ethik und Gerechtigkeit

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 8,15 KB

Humes Skepsis: Die äußere Welt und Kausalität

Entscheidend für das Konzept der "äußeren Welt". Impressionen einer vermeintlichen Realität (der Welt), die hinter ihnen steht und die keine Abdrücke oder Erfahrungen hinterlässt. Eindrücke können nicht von einer angeblichen Ursache oder Herkunft der Abdrücke herrühren. Phänomenalismus und Skeptizismus. Descartes hatte gesagt, dass das Fundament des Wissens angeborene Ideen sind. Hume sagt, dass das Kriterium der Wahrheit im Ursprung der Kopie liegt: Jede wahre Idee muss von einem Eindruck herrühren. "Substanz" ist keine bestimmte Idee, weil sie keinen Eindruck hinterlässt. Wahrnehmungen scheinen miteinander verbunden zu sein, ohne dass es möglich ist, echte Verbindungen zwischen... Weiterlesen "David Humes Philosophie: Erkenntnis, Ethik und Gerechtigkeit" »

Nietzsches Kritik der abendländischen Philosophie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,86 KB

Die radikale Auseinandersetzung mit dem Dogmatismus

Die Philosophie Nietzsches beinhaltet eine radikale Auseinandersetzung mit der Tradition der abendländischen Philosophie und deren Dogmatismus. Dieser Dogmatismus wurzelt in der Philosophie von Sokrates, Platon und der christlichen Philosophie.

Die Unterscheidung oder Opposition, die sich bereits in seinen früheren Werken zwischen dem Apollinischen und dem Dionysischen zeigt, führt zur Entwicklung einer originellen Interpretation der Geschichte der Philosophie. Nietzsche sieht das Denken, das sich dem Leben entzieht – beginnend mit der sokratischen Reflexion, die sich der Politik widersetzt – als eine Erfindung eines Charakters, der mit einer transzendenten Wirklichkeit ausgestattet ist,... Weiterlesen "Nietzsches Kritik der abendländischen Philosophie" »

Rationale Tiere? Menschliche Intelligenz und das Unbewusste

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,57 KB

Intelligente Wesen

Eine der ersten Definitionen des Menschen ist das „animal rationale“.

Diese Definition wurde von Aristoteles vor über 2000 Jahren vorgeschlagen und ist nach all dieser Zeit immer noch relevant.

Betrachtet man die Wissenschaft, so stellt sich heraus, dass Säugetiere, Primaten, das Ergebnis einer langen evolutionären Geschichte sind, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind: Homo Sapiens – das denkende Wesen.

In beiden Fällen wird die Intelligenz hervorgehoben.

Der Mensch wäre demnach klug und versucht, die Welt zu verstehen. Religion, Kunst, Philosophie und Wissenschaft sind das Produkt der Fantasie und der logischen Vernunft, die dies ermöglicht.

Vernunft und Sprache

Das Schlüsselwort „Logik“ leitet sich vom... Weiterlesen "Rationale Tiere? Menschliche Intelligenz und das Unbewusste" »

Erkenntnistheorie: Rationalität, Sprache und die Suche nach Wahrheit

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 6,61 KB

Rationalität: Wahrheit und Wirklichkeit in der Erkenntnistheorie

3.1 Die Erkenntnis: Einführung in die Erkenntnistheorie

Die Erkenntnistheorie (griechisch: episteme für Wissen, logos für Lehre; oft übersetzt als „wahres oder sicheres Wissen“) ist der Bereich der Philosophie, der sich mit dem Wesen, dem Ursprung, den Methoden und den Grenzen des menschlichen Wissens befasst. Sie untersucht, wie wir Wissen erlangen und was als gesichertes Wissen gelten kann.

3.1.1 Erkenntnistheorie als Kern philosophischer Reflexion

Die Erkenntnistheorie bildet das Zentrum der philosophischen Reflexion. Ihre Fragestellungen sind von grundlegender Bedeutung für die Philosophie, insbesondere im modernen Zeitalter, in dem die Naturwissenschaften als paradigmatisches... Weiterlesen "Erkenntnistheorie: Rationalität, Sprache und die Suche nach Wahrheit" »

Freiheitsbegriffe bei Kant, Mill und Nietzsche

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,98 KB

Vergleich der Freiheitsbegriffe: Kant und Mill

Vergleich Kant und Mill: Für John Stuart Mill ist Freiheit der Wunsch nach einer Grenze in derselben Gesellschaft, in der Kultur und Bildung gefördert werden sollen, um Vorurteile abzubauen und Einschränkungen zu beseitigen. Das heißt, die Freiheit bei Mill bedeutet, dass Mitglieder einer Gesellschaft beeinflusst werden können; dies hängt nicht nur vom Individuum ab, sondern von der Gesellschaft selbst oder anderen Faktoren. Währenddessen ist Freiheit für Immanuel Kant nicht nur der bloße Wunsch, sondern man benötigt Gründe, um daran zu glauben. Diese Gründe zu nutzen bedeutet, sich durch Rationalität und Moral selbst zu bestimmen (autodeterminieren). Das heißt, man denkt nach, gibt... Weiterlesen "Freiheitsbegriffe bei Kant, Mill und Nietzsche" »

Nietzsches Kritik: Moral, Metaphysik und Wissenschaft

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,05 KB

Nietzsches philosophische Perspektive

Kontrastierende philosophische Ansichten

"Die Zukunft ist da." – Eine Perspektive betont Wandel, Vielfalt und Individualität. Eine andere, traditionelle Sichtweise hingegen postuliert Unveränderlichkeit, Einheit und Universalität, die durch den Intellekt erkennbar sei.

Nietzsches Kritik an der Philosophie

Nietzsche kritisierte dogmatische Philosophen. Seine kritische Auseinandersetzung mit der Philosophie, insbesondere basierend auf dem Platonismus, führte zu zwei sehr langlebigen und gefährlichen Missverständnissen: dem Konzept des "reinen Geistes" (Seele) und der "Idee des Guten". Beide leugneten das, was Nietzsche für die "Wahrheit" des Seins hielt. Der Platonismus entfremdete die Menschen von dem,... Weiterlesen "Nietzsches Kritik: Moral, Metaphysik und Wissenschaft" »