Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Friedrich Nietzsche: Leben, Werk und Einfluss

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Historischer Kontext:

Friedrich Nietzsche wurde 1844 in Preußen geboren und starb 1900. Preußen war zu dieser Zeit eine hegemoniale Macht gegenüber Frankreich. Kaiser Wilhelm I. wurde am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert. Bismarck kontrollierte die Innen- und Außenpolitik des neuen Deutschen Reiches. Die alten Junker, landbesitzende Aristokraten, verbündeten sich mit wohlhabenden Industriellen, um ihre Privilegien gegen die liberalen und sozialistischen Kräfte zu verteidigen, die sich als Folge der Industrialisierung und Modernisierung Deutschlands entwickelten. In dieser Zeit gab es eine Auseinandersetzung zwischen Liberalismus und Nationalismus sowie Anarchismus, Sozialismus... Weiterlesen "Friedrich Nietzsche: Leben, Werk und Einfluss" »

Heraklits Philosophie: Logos, Wandel und die Einheit der Gegensätze

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Heraklits Logos und das Werden

Bei Heraklit ist der Logos das grundlegende Prinzip, das das Universum beherrscht und die Existenz von Ordnung und Regelmäßigkeit im ständigen Wandel der Dinge ermöglicht. Er ist aber auch etwas in uns, das als Leitfaden für unser Verhalten und als Instrument für Wissen dienen soll.

Die Einheit der Gegensätze im Wandel

Nach Heraklit besteht das Universum aus Gegensätzen, die eine notwendige Bedingung für das Werden der Dinge sind. Diese Gegensätze werden jedoch durch den Logos zu einer harmonischen Einheit geführt. Der Logos ist das normative Prinzip des Universums und des Menschen. Die Wirklichkeit wird bei Heraklit als wesentlich beweglich und fließend, im ständigen Werden begriffen.

Feuer als Symbol

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Philosophie und Gesellschaft: Konzepte von Kultur bis Gehirn

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Kulturelle Vielfalt und interkulturelle Toleranz

Kulturelle Vielfalt umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen mit ihren eigenen Sprachen, Bräuchen und Mythen. Beim Studium verschiedener Kulturen sind zwei extreme Ansichten zu vermeiden: Ethnozentrismus und Kulturrelativismus.

Ethnozentrismus und Kulturrelativismus

Ethnozentrismus bedeutet, andere Kulturen nach den eigenen kulturellen Kriterien zu beurteilen. Er kann rassistische Haltungen verbergen, die auftreten, wenn kulturelle Unterschiede mit biologischen Unterschieden verwechselt werden. Kulturrelativismus hingegen besagt, dass jede Praxis oder Gewohnheit akzeptiert werden muss, wenn sie Teil einer etablierten Tradition ist. Toleranz ist ein grundlegendes Prinzip im Umgang mit Angehörigen... Weiterlesen "Philosophie und Gesellschaft: Konzepte von Kultur bis Gehirn" »

Freiheit: Instinkt, Wahl und Determinismus

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Die Rolle von Instinkt und Freiheit

In der Evolution des Menschen sind schwächere Instinkte im Schwinden begriffen und wurden durch grundlegende Impulse oder Tendenzen ersetzt, wie die Suche nach Vergnügen und das Entkommen von Schmerz. Da es keine festgelegten biologischen Reaktionen im menschlichen Leben gibt, wird das Leben selbst zu einem Problem – ein Problem unserer Existenz und der alltäglichen Herausforderungen. Die instinktive Reaktion wird durch Bewusstsein und Reflexion (Vernunft) ersetzt, was zu Handeln und menschlicher Freiheit führt.

Das Leben ist problematisch, weil uns die Führung durch Instinkte fehlt. Stattdessen werden wir von Impulsen geleitet, was zu Unsicherheit führt. Paradoxerweise sind wir es selbst, die die Richtung... Weiterlesen "Freiheit: Instinkt, Wahl und Determinismus" »

Wichtige Philosophische Strömungen: Marxismus, Nihilismus, Platonismus und Rationalismus

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Fortsetzung Anthropologie: Marx und der Kommunismus

Marx' Vision einer neuen Gesellschaftsordnung

Karl Marx postulierte eine neue soziale Ordnung, den Kommunismus. Diese Ordnung soll jenseits des Kapitalismus entstehen, indem sie dessen Widersprüche auflöst. Der Kommunismus strebt eine Gesellschaft ohne Staat, ohne Klassen und ohne Privateigentum an. Dies würde den Menschen letztlich befreien, da die Ursache für Konflikte – der Klassenkampf, der in allen kapitalistischen Gesellschaften existiert – entfällt. Die Diktatur des Proletariats ist ein Übergangsstadium zur Auflösung dieser Widersprüche.

Marxismus: Philosophie und Historischer Materialismus

Grundlagen des Marxismus

Der Marxismus ist eine Philosophie, die sich eng an den Wissenschaften,... Weiterlesen "Wichtige Philosophische Strömungen: Marxismus, Nihilismus, Platonismus und Rationalismus" »

Privatsphäre, Zivilgesellschaft und der Gesellschaftsvertrag: Philosophische Perspektiven

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Dimensionen der Freiheit und Privatsphäre

Privatsphäre und öffentliches Leben

Es gibt zwei Dimensionen des Einsatzes der Freiheiten und Interessen der Menschen, die das öffentliche Leben dominieren können:

Privates Leben

Das private Leben ist eine intime Parzelle und die persönliche Freiheit jedes Einzelnen, die vor externer Einmischung geschützt werden muss.

Öffentliches Leben

Das öffentliche Leben ist das Szenario, in dem persönliche Interaktionen zu sozialen, politischen oder kulturellen Akteuren und Komponenten der Gesellschaft werden.

Harmonisierung und Zivilgesellschaft

Zur Harmonisierung dieser beiden Ebenen der Politik entstanden Verwaltungs- und Zwangsgewalt als mögliche Grundlage für die Koexistenz innerhalb der organisierten... Weiterlesen "Privatsphäre, Zivilgesellschaft und der Gesellschaftsvertrag: Philosophische Perspektiven" »

Grundlagen der Sozial- und Kulturwissenschaften: Konzepte & Logik

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Grundlagen der Sozial- und Kulturwissenschaften

Das Individuum und die Gesellschaft

Definition des Individuums

Ein Individuum ist jedes ganze Wesen, das zu einer Spezies gehört, sei es Tier oder Pflanze.

Der Mensch als soziales Wesen

Der Mensch ist von Natur aus sozial und verlangt Gesellschaft und Kultur im Einklang mit seinen Fähigkeiten. Dies wurde von Denkern wie Hobbes und Rousseau diskutiert.

Kulturelle Anthropologie und Gesellschaftsmodelle

Studienfeld der Kulturellen Anthropologie

Die Kulturelle Anthropologie studiert den Lebensstil und die Evolution verschiedener menschlicher Gruppen.

Merkmale komplexer Gesellschaften und Sozialisation

Komplexe Gesellschaften zeichnen sich oft durch folgende Merkmale aus:

  • Zentralisierung der Macht
  • Soziale Schichtung
  • Arbeitsteilung
  • Ungleiche
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Kants Ethik: Pflicht, Kategorischer Imperativ und Moral

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Kants Ethik: Die Frage nach dem moralischen Ideal

Moralische Ideale beantworten die Frage: Was soll ich tun? Traditionell bietet die Moral verschiedene Wege, um Glückseligkeit zu erreichen – das Ideal der Moral. Das zentrale Problem dabei ist jedoch, was unter Glück verstanden wird und welche Dinge uns tatsächlich glücklich machen können.

Materiale Ethik: Heteronomie und Hypothetische Imperative

Alle materialen Ethiken gehen von der Annahme eines höchsten Gutes aus, dem das menschliche Verhalten untergeordnet werden muss, um moralischen Normen zu entsprechen.

Merkmale der Materialen Ethik

  • Heteronomie: Die Moral ist heteronom, das heißt, sie wird von außen durch etwas gegeben, das der Vernunft selbst fremd ist. Sie basiert auf dem Gefühl
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Moral, Ethik und das gute Leben: Eine Einführung

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Grundlegende Fragen der menschlichen Existenz

Fragen im Zusammenhang mit der menschlichen Existenz: Dies sind Fragen, die versuchen, die größten Rätsel des Lebens zu beantworten, wie die Natur des Menschen oder der Sinn des Lebens.

Moralische Fragen: Dies sind Fragen, die versuchen, Antworten auf Fragen wie: Was soll ich tun? Welche Werte sollten mein Verhalten und meine Beziehung zu anderen leiten?

Technische Fragen und kulturelle Rechte: Dies sind Fragen, die versuchen, auf die Herausforderungen, Hoffnungen und Schwierigkeiten des täglichen Lebens in unserer Gesellschaft zu reagieren.

Moral und Ethik

Moral: Die Gesamtheit der Verhaltensweisen, Einstellungen und Werte, die durch Gewohnheit oder Tradition innerhalb einer menschlichen Gruppe... Weiterlesen "Moral, Ethik und das gute Leben: Eine Einführung" »

Kants Kritik der Metaphysik: Eine Analyse der Grenzen des Wissens

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Immanuel Kants Auseinandersetzung mit der Metaphysik, insbesondere in seiner kritischen Periode nach 1770, verlagerte den Fokus von wissenschaftlichen Fragen der Physik und Mathematik hin zur Frage, ob Metaphysik überhaupt als Wissenschaft möglich ist. Kant argumentierte, dass die Metaphysik noch keine eigene Methode gefunden habe und dass es notwendig sei, ihre Grenzen zu definieren. Dies geschah in Abgrenzung zu Dogmatismus und Skepsis.

Der Dogmatismus, der auf einer reinen Analyse von Konzepten beruht, erwies sich als unzureichend. Die Skepsis, vertreten durch Hume, erklärte die Metaphysik für unmöglich und die physikalischen Gesetze für lediglich wahrscheinlich. Kant konnte diese Position nicht akzeptieren. Stattdessen entwickelte... Weiterlesen "Kants Kritik der Metaphysik: Eine Analyse der Grenzen des Wissens" »