Platons Philosophie: Erkenntnis, Ethik, Staat und Bildung
Eingeordnet in Philosophie und Ethik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 6,1 KB
Platons Erkenntnistheorie: Wissen und Meinung
Platon unterscheidet zwei Ebenen des Wissens:
1. Wissen (Episteme) und Meinung (Doxa)
- Wissen (Episteme): Schließt die Möglichkeit des Irrtums aus. Es ist stabil und fest. Es beruht auf Gründen. Wissen ist notwendig wahr und stabil. Sein Ziel sind die Ideen. Es wird durch die Vernunft erreicht, beispielsweise durch:
- Das Studium der Mathematik.
- Die Dialektik.
- Meinung (Doxa): Sie kann falsch, unsicher und leicht veränderlich sein. Sie hat kein solides Fundament. Sie ist weder wahr noch stabil. Ihr Ziel ist das Körperliche oder Sensorische. Sie wird durch die Sinne erreicht. Platon sagt: „Die Meinung wird von der Empfindung begleitet.“ Es ist ein sinnliches Wissen.