Erkenntnistheorie, Ethik und Politik bei Aristoteles
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Erkenntnistheorie
Aristoteles stimmt mit Platon überein, dass wahre Wissenschaft festgesetzt werden sollte, unterscheidet sich aber in folgenden Punkten:
- 1. Wissenschaftlichen Erkenntnissen geht es nicht um Ideen, sondern um das Wesen der Dinge.
- 2. Während Platon nur das Wissen der Vernunft als gültig anerkennt, räumt Aristoteles auch den Sinnen als Quelle des Wissens einen Stellenwert ein.
- 3. Platon postuliert die reale Existenz von Ideen außerhalb der Einzelpersonen (übertriebener Realismus). Aristoteles lehnt die Existenz von Ideen neben den eigentlichen Personen ab; die Realitäten existieren in den Dingen selbst. Diese Theorie nennt Thomas von Aquin „gemäßigten Realismus“.
- 4. Wissenschaftliche Erkenntnis ist für Aristoteles die