Kausalität bei Taten und Folgen: Theorien und Kriterien
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Aktionen und Ergebnisse (Ziel Typ 2)
Aktionen und Ergebnisse (Ziel Typ 2): Als Folge eines Verbrechens muss die kausale Verbindung zwischen Handlung und Eintritt des Erfolgs festgestellt werden. Dabei ist zu klären, ob Auslassungen bzw. Unterlassungen die typische Ursache des Erfolgs sind. Zu diesem Zweck existiert die Theorie der Verursachung. Nach der Theorie der Äquivalenz der Bedingungen (auch: conditio sine qua non-Theorie) — wie sie etwa in obergerichtlicher Rechtsprechung herangezogen wird — gilt: Eine Tatsache ist kausal für den Erfolg, wenn der Erfolg entfiele, würde man diese Tatsache gedanklich entfernen (conditio sine qua non). Allerdings ist dieses Kriterium nicht immer ausreichend: Manchmal tritt der Erfolg trotz gedanklicher
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