Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Rechtswissenschaft

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Spanisches Arbeitsrecht: Gerichtsbarkeit und Grundsätze

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Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit

Die Inspektion für Arbeit und soziale Sicherheit (ITSS) überwacht die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen sowie die Arbeitsbedingungen und die soziale Sicherheit. Ihre Arbeit ist für Unternehmen relevant.

Die Gerichte arbeiten an der Lösung von Konflikten und der Auslegung des Gesetzes.

Die Struktur der Sozialgerichtsbarkeit

Die Sozialgerichte sind wie folgt organisiert:

  1. Sozialgerichte (Juzgados de lo Social)

    Erste Instanz von Arbeitsprozessen. Ihr Anwendungsbereich ist die Provinz.

  2. Sozialkammern der Obersten Gerichte der Autonomen Gemeinschaften (TSJ)

    Zuständig für die Berufung gegen Urteile der Sozialgerichte auf Provinzebene.

  3. Sozialkammer des Nationalen Gerichtshofs (Audiencia Nacional)

    Nationaler

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Das Ziel des Prozesses: Klagearten und rechtliche Grundlagen

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T-18: Das Ziel des Prozesses

Der Prozess ist Gegenstand des Anspruchs oder der Willenserklärung des Klägers oder Staatsanwalts. Er findet nicht nur im Gericht selbst statt, sondern richtet sich gegen den Angeklagten oder Beschuldigten.

Zivil- und Strafverfahren im Vergleich

Im Zivilverfahren geht es um die Anerkennung eines Rechts oder einer bestehenden Rechtslage sowie um die Überzeugung des Schuldners, einen gewissen Nutzen zu erfüllen. Im Strafverfahren zielen Verurteilungen darauf ab, den Angeklagten zur Einhaltung eines bestimmten Elements zu verurteilen.

Subjektive Legitimität und Ziele

Subjektiv; Legitimität: Es handelt sich um eine rechtliche Beziehung, bei welcher der Beklagte mit dem Kläger verknüpft sein muss. Die Arbeitsbelastung... Weiterlesen "Das Ziel des Prozesses: Klagearten und rechtliche Grundlagen" »

Steuerrecht: Konzepte, Pflichten und Steuerschuld

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Grundlagen des Steuerrechts: Definitionen und Pflichten

Artikel 2: Konzept, Zweck und Arten von Steuern

1. Steuern sind Einnahmen, die von einer öffentlichen Stelle vom Steuerzahler als Folge eines steuerpflichtigen Ereignisses erhoben werden, um die notwendigen Einnahmen zur Deckung der öffentlichen Ausgaben zu erzielen.

Artikel 10: Zeitlicher Geltungsbereich der Steuervorschriften

  1. Steuerrechtliche Bestimmungen treten zwanzig Tage nach ihrer vollständigen Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.
  2. Sofern nicht anders angegeben, haben steuerrechtliche Vorschriften keine Rückwirkung. Sie werden auf Steuern angewandt, die nach dem Inkrafttreten des Steuerzeitraums fällig werden.

Artikel 29: Formelle steuerliche Pflichten

  1. Formelle steuerliche Pflichten
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Wahlsystem und Wahladministration in Spanien

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Wahlsystem in Spanien

Der Wahlprozess

  1. Neuwahlen
  2. Präsentation und Bekanntgabe der Nominierungen
    • a) Kandidaten
    • b) Wer ist berechtigt, Kandidaten zu benennen? Parteien, Verbände, Koalitionen und Gruppen von Wählern, die die Anforderungen der besonderen Bestimmungen des Gesetzes erfüllen.
    • c) Veröffentlichung und Bekanntgabe der Kandidaten
    • d) Rechtsmittel gegen die Erklärung der Kandidaturen
  3. Der Wahlkampf
    • a) Allgemeine Bedeutung und Funktionen: Freie Kommunikation von Ideen, Chancengleichheit, Förderung der institutionellen Entwicklung, Teilnahme an Wahlen, politische Neutralität der öffentlichen Behörden, Verbot von Wahlpropaganda für Mitglieder der Streitkräfte, staatliche Stellen und Sicherheitskräfte der Autonomen Gemeinschaften, Richter,
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Analyse der Spanischen Verfassung von 1978 und der Transition

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Die Spanische Verfassung von 1978: Analyse und Kontext

Der vorliegende Text, datiert vom 31. Oktober 1978, ist politisch-juristischer Natur. Er thematisiert die Spanische Verfassung (Verfassung von 1978), die das oberste Gesetz des Rechtssystems darstellt und für alle Behörden und Bürger Spaniens bindend ist.

Inkrafttreten und Historischer Kontext

Die Verfassung trat am 29. Dezember 1978 in Kraft. Zuvor wurde sie am 6. Dezember 1978 in einem Referendum ratifiziert und am 27. Dezember durch den König sanktioniert und im Amtsblatt veröffentlicht.

Die Verkündung der Verfassung markierte den formalen Abschluss der sogenannten Spanischen Transition, die nach dem Tod von General Francisco Franco stattfand. Diese Transition war eine Reihe politischer... Weiterlesen "Analyse der Spanischen Verfassung von 1978 und der Transition" »

Europäische Geldpolitik: EZB, ESZB & Eurosystem erklärt

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Die Europäische Geldpolitik und ihre Institutionen

Die Geldpolitik der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ist für alle Mitgliedstaaten einzigartig. Sie wird vom Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) definiert und verwaltet, das die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Zentralbanken der EU-Mitgliedstaaten umfasst. Das wichtigste Ziel dieser Geldpolitik ist die Gewährleistung der Preisstabilität im Euroraum, um die Glaubwürdigkeit und Stabilität der einheitlichen Währung zu sichern. Die Geldpolitik wird dabei unabhängig von jeder politischen Macht, sowohl nationaler Regierungen als auch europäischer Institutionen, entwickelt.

Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB)

Das ESZB besteht aus der EZB und den nationalen... Weiterlesen "Europäische Geldpolitik: EZB, ESZB & Eurosystem erklärt" »

Die Sanktion für die Veräusserung eines Nachlasses durch Auslassung der Eintragungen von 688

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These 1:

Die Strafe ist eine absolute Nichtigkeit, weil sie Regeln der CBR, die verbindlich sind, verletzen würden. Es gilt für den Umsatz auf freiwilliger und erzwungener Basis.

These 2:

Die Strafe wäre eine absolute Nichtigkeit, aber nur auf freiwilliger, nicht aber auf erzwungener Basis. Dies aus zwei Gründen: Der erste Grund ist, dass Art. 688 auf die "Erben" eine Beschränkung setzt, die nicht vor Gericht verlängert werden kann. Der zweite Grund ist, dass, wenn die absolute Nichtigkeit der Zwangsversteigerungsverfahren den Erben des Schuldners die Verneinung des Grundbuchs ermöglicht, alle Vollstreckungen gegen ihn lahmgelegt werden und der Bibliothekar daran gehindert wird, seine Verpflichtungen als Vermittler des Verstorbenen zu erfüllen.... Weiterlesen "Die Sanktion für die Veräusserung eines Nachlasses durch Auslassung der Eintragungen von 688" »

Der Präsident der V. Französischen Republik: Wahl und Befugnisse

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Der Präsident der Republik

Wahl und Amtszeit

Der Präsident der Republik wird für fünf Jahre in einem einzigen Wahlkreis vom gesamten Volk gewählt und kann unbegrenzt wiedergewählt werden.

  • In der Dritten Republik betrug die Amtszeit sieben Jahre.
  • Seit der Einführung der V. Republik wurde die Amtszeit auf fünf Jahre reduziert (im Jahr 2000 genehmigt, allerdings bei einer Enthaltung von 70 %).
  • Vor 1962 erfolgte die Wahl indirekt.

Das Wahlverfahren

Die Wahl erfolgt durch die Mehrheit der Stimmen in zwei Runden. Die zweite Runde findet am zweiten Sonntag nach der ersten statt.

Um bereits in der ersten Runde gewählt zu werden, ist es notwendig, mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen zu erhalten. Bisher wurde jedoch noch kein französischer... Weiterlesen "Der Präsident der V. Französischen Republik: Wahl und Befugnisse" »

Steuerverwaltung, Selbsteinschätzung und Verzugszuschläge

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Grundlagen und Kernaufgaben der Steuerverwaltung

Die Steuerverwaltung ist in Artikel 117 der LGT (Ley General Tributaria) basierend auf ihren Funktionen definiert. Versucht man, die lange Liste der in diesem Artikel enthaltenen Funktionen zu systematisieren, so liegt der Kern der Steuerverwaltung in der Entgegennahme und Bearbeitung von Anträgen sowie in der Aufforderung zur Abgabe von Selbsteinschätzungen (Self-Assessments) der Steuerpflichtigen.

Im Rahmen der Verwaltung der Steuererklärungen werden verschiedene Verfahren und Maßnahmen durchgeführt, wobei insbesondere die Verfahren zur Erstellung von Erklärungen und Selbsteinschätzungen hervorzuheben sind, deren Höhepunkt die Steuerfestsetzungen (Liquidationen) bilden. Die Verwaltung... Weiterlesen "Steuerverwaltung, Selbsteinschätzung und Verzugszuschläge" »

John Locke: Naturzustand, Eigentum und Gewaltenteilung

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John Locke: Schlüsselkonzepte der Politischen Philosophie

Zustimmung (Consent)

Die freie und freiwillige Zustimmung eines Individuums, Teil einer politischen Gemeinschaft zu werden. Die Zustimmung ist die Grundlage von Vereinbarungen und Verträgen. Sie kann in zwei Formen erfolgen:

  • Ausdrücklich (Express): Klar und explizit gegeben.
  • Stillschweigend (Tacit): Implizit gewährt durch die bloße Tatsache, in der Gemeinschaft zu leben und deren Vorteile zu genießen.

Der Naturzustand (State of Nature)

Die Situation, in der sich die Menschen vor der Bildung einer Zivilgesellschaft durch den Gesellschaftsvertrag befinden. In diesem Zustand sind die Menschen dem natürlichen Sittengesetz unterworfen, welches ihnen bestimmte Rechte und korrelative Pflichten... Weiterlesen "John Locke: Naturzustand, Eigentum und Gewaltenteilung" »