Stahlherstellung: Vom Hochofen zum Walzwerk
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Stahlherstellung
Der Hochofen
- Der Rohstoff, bestehend aus Eisenerz (60%), Kokskohle (30%) und Flussmittel (10%), wird in den Hochofen eingeführt.
- Der Prozess läuft kontinuierlich.
- Sobald die Beschickung oben eingeführt wird, sinkt diese ab und die Temperatur steigt bis zum Schmelzpunkt. Hier wird eine Temperatur von 1650 °C erreicht, damit das flüssige Eisen im Tiegel gesammelt werden kann.
- Das Flussmittel reagiert mit dem Erz zu Schlacke, die auf dem flüssigen Eisen schwimmt. Die Schlacke wird durch ein separates Loch abgeführt und zur Herstellung von Zement und Isoliermaterial verwendet.
- In regelmäßigen Abständen wird der Abguss geöffnet und das flüssige Roheisen aus dem Tiegel entnommen. Das Roheisen enthält noch Verunreinigungen.