Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Weitere Kurse

Sortieren nach
Fach
Niveau

Der Pygmalion-Effekt: Erwartungen und Leistung

Eingeordnet in Lehre und Ausbildung

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 10,63 KB

Der Pygmalion-Effekt

Als Pygmalion-Effekt (nach der mythologischen Figur Pygmalion) wird bezeichnet, wenn die (vorweggenommene) positive Einschätzung eines Schülers (etwa „Der Schüler ist hochbegabt“) durch einen Lehrer sich im späteren Verlauf bestätigt. Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Lehrer seine Erwartungen in subtiler Weise den Schülern übermittelt, z. B. durch persönliche Zuwendung, die Wartezeit auf eine Schülerantwort, durch Häufigkeit und Stärke von Lob oder Tadel oder durch hohe Leistungsanforderungen.

Robert Rosenthal und Lenore F. Jacobson wiesen experimentell nach, dass ein Lehrer, dem suggeriert wird, dass einige Schüler besonders begabt sind und besonders hohes Leistungspotenzial haben, diese unbewusst so... Weiterlesen "Der Pygmalion-Effekt: Erwartungen und Leistung" »

Stereotyp: Definition, Forschung und gesellschaftliche Bedeutung

Eingeordnet in Psychologie und Soziologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 24,95 KB

Stereotyp

Dieser Artikel erläutert den Begriff Stereotyp im geistes- und sozialwissenschaftlichen Kontext. Zur Bedeutung in der Informatik siehe Stereotyp (UML), zum Begriff der Kognitionspsychologie siehe Automatische Stereotype, zum Begriff der Drucktechnik siehe Stereotypie (Buchdruck).
Nationale Stereotype bei einem Polandball-Comic

Stereotyp eines Iren: Auf einem Pulverfass sitzend, Parolen verkündend und Whiskey trinkend. 1871 veröffentlichte amerikanische Karikatur von Thomas Nast in Harper's Weekly.

Ein Stereotyp (griech. στερεός stereós ‚fest, haltbar, räumlich‘ und τύπος týpos ‚Form, in dieser Art, -artig‘) ist eine im Alltagswissen präsente Beschreibung von Personen oder Gruppen, die einprägsam und bildhaft... Weiterlesen "Stereotyp: Definition, Forschung und gesellschaftliche Bedeutung" »

Katharsis: Bedeutung in Literatur und Psychologie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 12,9 KB

Katharsis: Definition und Überblick

Katharsis (griechisch κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) steht für:

  • Katharsis (Literatur): Nach Aristoteles die seelische Reinigung als Wirkung der antiken Tragödie.
  • Katharsis (Psychologie): Psychische Reinigung durch das Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen, speziell von Aggressionen.
  • Katharsis (Band): Eine deutsche Black-Metal-Band.

Katharsis in der Literaturwissenschaft

Die Katharsis (griechisch κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) bezeichnet nach der Definition der Tragödie in der aristotelischen Poetik die „Reinigung“ von bestimmten Affekten. Durch das Durchleben von Jammer/Rührung und Schrecken/Schauder (von griechisch éleos und phóbos, seit Lessing oft irreführenderweise... Weiterlesen "Katharsis: Bedeutung in Literatur und Psychologie" »

Der Katechismus: Ursprung, Konfessionen & Inhalt

Eingeordnet in Religion

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 19,21 KB

Katechismus: Christliche Glaubenslehre

Der Katechismus ist seit dem Beginn der Neuzeit ein Handbuch der Unterweisung in den Grundfragen des christlichen Glaubens. Mit dem Wort Katechismus wurde auch die Taufkatechese für Erwachsene und seit der Einführung der Kindertaufe das Glaubensexamen der Taufpaten bezeichnet.

Worterklärung: Katechismus

Das deutsche Wort Katechismus stammt als Lehnwort aus dem Spätlatein (catechismus, catechizare), das selbst wiederum ein Lehnwort aus dem spätgriechischen κατήχησις katēchesis, κατηχεĩν katēchein[1] ist. Das Verb κατηχεĩν (aus κατά katá „herab“ und ἠχεĩν ēchein „schallen, tönen“) bedeutet wörtlich „von oben herab tönen“ und davon abgeleitet „unterrichten“.... Weiterlesen "Der Katechismus: Ursprung, Konfessionen & Inhalt" »

Metis in Greek Mythology: The Goddess of Clever Counsel

Eingeordnet in Weitere Themen

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,78 KB

Metis (Mythologie)

Metis (griechisch Μῆτις, „kluger Rat“) ist in der griechischen Mythologie eine Okeanide und die erste Geliebte des Zeus. Philosophisch steht Metis für den Scharfsinn, der als „praktisches, komplexes, implizites Wissen“ von den drei anderen Wissensformen episteme, techne und phronesis unterschieden wird.[1]

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Mythos
  • 2 Literatur
  • 3 Weblinks
  • 4 Einzelnachweise

Mythos

Wie die Göttin Nemesis verstand es auch Metis, sich in vielerlei Gestalten zu verwandeln und so Zeus lange Zeit zu widerstehen, als dieser sie zur Geliebten wollte. Zeus zeugte mit ihr schließlich die Athene, fraß die schwangere Metis aber auf: Ein Orakel hatte ihm geweissagt, eine Tochter der Metis wäre ihm gleichrangig, ein Sohn würde... Weiterlesen "Metis in Greek Mythology: The Goddess of Clever Counsel" »

Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 61,02 KB

Phänomenologie

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Phänomenologie (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die Phänomenologie (von altgriechisch φαινόμενον phainómenon ‚Sichtbares‘, ‚Erscheinung‘ und λόγος lógos ‚Rede‘, ‚Lehre‘) ist eine philosophische Strömung, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts von Edmund Husserl geprägt wurde (ältere Begriffsverwendungen seit dem 18. Jahrhundert). Ihre Vertreter sehen den Ursprung der Erkenntnisgewinnung in unmittelbar gegebenen Erscheinungen, den Phänomenen. Die formalen Beschreibungen der Phänomene spiegeln grundsätzlich den Anspruch aller phänomenologischen Ansätze wider, seien es philosophische, naturwissenschaftliche,... Weiterlesen "Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung" »

Subjektivismus in Philosophie und Sozialwissenschaften

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 7,97 KB

Subjektivismus

Subjektivismus ist ein Sammelbegriff für verschiedene erkenntnistheoretische Positionen. Nach diesen Positionen sind alle Begriffe, Urteile und Erkenntnisse wesentlich durch das jeweilige Subjekt – in der Regel der einzelne Mensch – bestimmt und geprägt. Subjektivistische Positionen stehen im Gegensatz zu objektivistischen oder stark realistischen Positionen. Sie führen aber nicht notwendigerweise zu Idealismus, Relativismus oder Skeptizismus. Dafür ist entscheidend, wie die Positionen Wahrheit und die Zugänglichkeit zur Wahrheit verstehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Individualer und genereller Subjektivismus
  • Subjektivismus in der Philosophiegeschichte
  • Subjektivismus in den Sozialwissenschaften
  • Siehe auch
  • Literatur
  • Einzelnachweise

Individualer

... Weiterlesen "Subjektivismus in Philosophie und Sozialwissenschaften" »

Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 27,45 KB

Ayn Rand

Ayn Rand (1925)

Ayn Rand (Aussprache: [ˈaɪn ˈrænd], eigentlich Alissa Sinowjewna Rosenbaum, russisch А́лиса Зино́вьевна Розенба́ум, wissenschaftliche Transliteration Alisa Zinov’evna Rozenbaum; * 2. Februar 1905 in Sankt Petersburg; † 6. März 1982 in New York) war eine russisch-amerikanische Bestseller-Autorin jüdischer Herkunft, die sich auch zu Themen der Ökonomie, politischen Philosophie und Ethik äußerte. Dabei vertrat sie eine Variante des Libertarismus und unter anderem die Ansicht, dass Moralität in rationalem Selbstinteresse gründe, sowie einen uneingeschränkten Kapitalismus. Ihre Bücher erreichten eine Gesamtauflage von 25 Millionen Exemplaren. Rand zählt in den Vereinigten Staaten... Weiterlesen "Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus" »

H. G. Wells: Leben, Werk und Einfluss des Science-Fiction-Pioniers

Eingeordnet in Englisch

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 29,77 KB

H. G. Wells: Leben, Werk und Einfluss

H. G. Wells (George Charles Beresford, 1920)

Herbert George Wells (meist abgekürzt *H. G. Wells*; * 21. September 1866 in Bromley; † 13. August 1946 in London) war ein englischer Schriftsteller und Pionier der *Science-Fiction-Literatur*. Wells, der auch Historiker und Soziologe war, hatte seine größten Erfolge mit den beiden Science-Fiction-Romanen (von ihm selbst als „scientific romances“ bezeichnet) *Der Krieg der Welten* und *Die Zeitmaschine*. Wells ist in Deutschland vor allem für seine Science-Fiction-Bücher bekannt, hat aber auch zahlreiche realistische Romane verfasst, die im englischen Sprachraum nach wie vor populär sind.

Inhaltsverzeichnis

... Weiterlesen "H. G. Wells: Leben, Werk und Einfluss des Science-Fiction-Pioniers" »

Gary Shteyngart: Leben, Werk und Bedeutung des Autors

Eingeordnet in Weitere Themen

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,29 KB

Gary Shteyngart

(Weitergeleitet von Shteyngart)
Gary Shteyngart
Gary Shteyngart beim Los Angeles Times Festival of Books im April 2008

Gary Shteyngart (* als Igor Semyonowitsch Shteyngart 1972 in Leningrad) ist ein US-amerikanischer Kulturjournalist und Schriftsteller russischer Herkunft.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er emigrierte mit seinen jüdisch-russischen Eltern im Alter von sieben Jahren nach Queens, New York City. Nachdem er in den frühen 1990er Jahren einige Zeit in Prag verbrachte, studierte er am Oberlin College Politikwissenschaft. Danach arbeitete er für verschiedene Non-Profit-Organisationen in New York.

Sein Debüt als Romancier Handbuch für den russischen Debütanten (2002) beendete er in Baku, Aserbaidschan.... Weiterlesen "Gary Shteyngart: Leben, Werk und Bedeutung des Autors" »