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Neue Politische Ökonomie: Public Choice Theorie

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Neue Politische Ökonomie

(Weitergeleitet von Public Choice Theorie)

Die Neue Politische Ökonomie (NPÖ) (auch Public Choice oder Ökonomische Theorie der Politik) umfasst jene Theorien und Forschungsgebiete, die politisches Verhalten, Entscheidungsprozesse und Strukturen mittels der Methodik der Ökonomik erklären. Betrachtet werden die politischen Akteure individuell und/oder innerhalb kollektiv handelnder Gruppen wie Wähler, Verwaltungen, Parteien und Interessenverbände.

Die Bezeichnung Neue Politische Ökonomie grenzt dieses Teilgebiet von der klassischen Politischen Ökonomie ab, einem Begriff, der dasselbe bedeutet wie Volkswirtschaftslehre. Der englischsprachige Begriff Public Choice bringt zum Ausdruck, dass sich die Neue Politische... Weiterlesen "Neue Politische Ökonomie: Public Choice Theorie" »

Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten

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Das Coase-Theorem [koʊz-] ist ein zentraler Lehrsatz der Mikroökonomie. Es beschreibt, dass Marktteilnehmer Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst auf effiziente Weise lösen können, wenn sie über die Allokation von Ressourcen verhandeln und diese ohne Kosten tauschen können.

Das Coase-Theorem besagt, dass Märkte unter den unten angegebenen Annahmen sehr effizient mit Externalitäten umgehen. Demnach sind Märkte in der Lage, die mit Externalitäten verbundenen Probleme selbstständig zu lösen und die Ressourcen pareto-effizient aufzuteilen. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, z. B. wenn nennenswerte Transaktionskosten anfallen. Auch kann eine fehlende Zuteilung von Eigentumsrechten Verhandlungslösungen... Weiterlesen "Das Coase-Theorem: Marktbasierte Lösungen für Externalitäten" »

Markteffizienzhypothese

Eingeordnet in Wirtschaft

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Die Markteffizienzhypothese (englisch efficient market hypothesis, kurz EMH, aufgrund der wörtlichen Übersetzung fälschlicherweise oft als Effizienzmarkthypothese bezeichnet) wurde 1970 von Eugene Fama[1][2][3][4] als mathematisch-statistische Theorie der Volkswirtschaftslehre aufgestellt. Finanzmärkte, so die These, sind effizient, insofern vorhandene Informationen bereits eingepreist seien und somit kein Marktteilnehmer in der Lage sei, durch technische Analyse, Fundamentalanalyse, Insiderhandel oder anderweitig zu dauerhaft überdurchschnittlichen Gewinnen zu kommen. Im Jahr 2013 wurde Eugene Fama zusammen mit Robert J. Shiller und Lars Peter Hansen für seine Arbeiten zur Effizienz von Märkten (beziehungsweise “for their empirical... Weiterlesen "Markteffizienzhypothese" »

Washington Consensus: Definition, Geschichte, Kritik & Auswirkungen

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Washington Consensus: Definition, Geschichte & Kritik

Der Begriff Washington Consensus bezeichnet ein Bündel wirtschaftspolitischer Maßnahmen, die Regierungen zur Förderung von wirtschaftlicher Stabilität und des Wachstums durchführen sollten. Dieses Programm wurde lange Zeit vom IWF und der Weltbank propagiert und gefördert.

Inhaltsverzeichnis

  • Geschichte des Washington Consensus
  • Bewertung und Kritik
  • Literatur
  • Weiterführende Weblinks
  • Einzelnachweise und Quellen

Geschichte des Washington Consensus

Infolge der lateinamerikanischen Schuldenkrise in den 1980er Jahren übernahmen der IWF und die Weltbank die Aufgabe der Schuldenrestrukturierung. In diesem Rahmen vergab der IWF Kredite an lateinamerikanische Länder unter der Bedingung, dass diese... Weiterlesen "Washington Consensus: Definition, Geschichte, Kritik & Auswirkungen" »

Esoterik: Definition, Geschichte und Forschung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Esoterik (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Esoterik
Genitivder Esoterik
Dativder Esoterik
Akkusativdie Esoterik

Worttrennung:

Eso·te·rik, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ezoˈteːʁɪk]

Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Sammelbegriff für ein weites Spektrum an Weltanschauungen, welche die spirituelle Entwicklung des Individuums betonen, jedoch keine Religion im engeren Sinn sind

[2] Geistesleben: die Eigenschaft, ausgefallen, selten oder fernliegend zu sein und damit nur Eingeweihten zugänglich zu sein

Herkunft:

Zugrunde liegt griechisch ἐσωτερικός (esōterikós) „innerlich“

Synonyme:

[1] Quasisynonym: auf dem Feld der nichtreligiösen Anschauungen Spiritualität

[2] Seltenheit, Abgelegenheit, Abseitigkeit, Gesuchtheit

Gegenwörter:

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Exoterik: Definition, Ursprung und Abgrenzung zur Esoterik

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Exoterik: Definition und Bedeutung

Die Exoterik (abgeleitet von altgriechisch ἐξωτερικός, was „äußerlich“ oder „ausländisch“ bedeutet) bezeichnet die nach außen gewandten oder von außen zugänglichen Aspekte einer Philosophie oder Religion. Sie steht damit im direkten Gegensatz zu den esoterischen Aspekten, die nur einem inneren Kreis zugänglich sind.

Historischer Ursprung und antike Verwendung

Ursprünglich bezeichnete der Begriff populäre, sich an die Allgemeinheit richtende philosophische Schriften, insbesondere die in Dialogform verfassten Schriften des Aristoteles (altgriechisch: ἐξωτερικά). Die Unterscheidung zwischen exoterisch und esoterisch erscheint erstmals in Die Versteigerung der philosophischen

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Verständnis des Begriffs 'Epistemisch' in der Philosophie

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Epistemisch

Epistemisch (Deutsch)

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
epistemisch
Alle weiteren Formen: Flexion: epistemisch

Worttrennung:

epis·te·misch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [epɪsˈteːmɪʃ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Philosophie: auf die Epistemologie, die Erkenntnistheorie, bezogen
[2] auf die Erkenntnislage des Einzelnen mit seinem persönlichen Wissen in der aktuellen Situation bezogen
[3] Grammatik: Verwendungsart der Modalverben, die den Grad des Wissens, den der Sprecher zum Ausdruck bringen will, näher bezeichnet

Herkunft:

griechisch epistéme Wissen, Erkenntnis, Einsicht [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] epistemologisch, erkenntnisbezogen, erkenntnismäßig, erkenntnistheoretisch, wissensmäßig
[3] intrasubjektiv

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Welche Arten von Wissenschaften gibt es?

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Epistemologie

Epistemologie (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Epistemologie
Genitivder Epistemologie
Dativder Epistemologie
Akkusativdie Epistemologie

Worttrennung:

Epis·te·mo·lo·gie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [epɪsˌteːmoloˈɡiː]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Philosophie: Lehre der Wissenschaft; Wissenschaftslehre; Erkenntnistheorie

Herkunft:

zu altgriechisch ἐπιστήμη (epistéme) → grcWissenschaft“ und λόγος (lógos) → grcLehre, Wissenschaft

Synonyme:

[1] Wissenschaftstheorie, Wissenschaftslehre, Erkenntnistheorie, Erkenntnislehre

Beispiele:

[1] Seit den 1930er Jahren hat sich die Epistemologie in Frankreich als eine Richtung der gegenwärtigen Philosophie konstituiert.
[1] „Die
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Insurrektion: Definition, Bedeutung und Hintergründe

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Insurrektion

Definition und Sprachgebrauch

Die Insurrektion (von lateinisch insurgere „sich erheben“), auch Insurrektionskrieg genannt, bezeichnet einen bewaffneten Aufstand oder Aufruhr gegen eine bestehende zivile oder politische Autorität. Die Akteure einer solchen Erhebung werden als Insurgenten bezeichnet. Sie führen einen offenen oder asymmetrischen Kampf gegen eine als illegitim betrachtete Regierung oder eine Besatzungsmacht. Während der Begriff vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert gebräuchlich war, wird heute im Deutschen zunehmend der englische Ausdruck Insurgency verwendet.

Grammatikalische Angaben

Substantiv, feminin

KasusSingularPlural
Nominativdie Insurrektiondie Insurrektionen
Genitivder Insurrektionder Insurrektionen
Dativder
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Atavismus: Definition, Biologie und Soziologie erklärt

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Atavismus

Definition und Bedeutung

Substantiv, maskulin

SingularPlural
Nominativder Atavismusdie Atavismen
Genitivdes Atavismusder Atavismen
Dativdem Atavismusden Atavismen
Akkusativden Atavismusdie Atavismen

Worttrennung: Ata·vis·mus, Plural: Ata·vis·men

Aussprache: IPA: [ataˈvɪsmʊs]

Bedeutungen

[1] Biologie:
Ein unvermittelt wieder auftretendes, entwicklungsgeschichtlich als überholt geltendes Merkmal (anatomisch oder verhaltensbiologisch), das sonst nur bei Vorfahren bekannt war.
[2] Übertragen:
Eine Auffassung oder ein Verhalten, das einem veralteten Weltbild entspricht.

Herkunft

Vom lateinischen atavus („Urahn“).

Beispiele

  • [1] „Längst verlorene Eigenschaften vergangener Generationen schlagen wieder durch: man spricht von Atavismus.
  • [2]
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