Die Adoleszenz: Phasen, körperliche und psychische Entwicklung

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Die Adoleszenz: Definition und Konzept

Die Adoleszenz ist die Phase des Übergangs zwischen der Kindheit und dem Erwachsenenleben. Es ist ein Zeitraum biologischer Veränderungen, der es dem Menschen ermöglicht, die sexuelle Reife zu erreichen und sich fortzupflanzen.

Ziele der Adoleszenz

  • 1) Entwicklung kognitiver und emotionaler Fähigkeiten: Junge Menschen entwickeln abstraktes Denken und Zugang zu reflektierendem Wissen, was eine neue Art des Denkens über die Welt ermöglicht.
  • 2) Identitätsfindung: Aufbau einer eigenen persönlichen Identität, Entwicklung von Zukunftsprojekten, Annahme der körperlichen Veränderungen der Pubertät sowie das Erreichen emotionaler Unabhängigkeit und sexueller Identität.
  • 3) Soziale Kompetenzen: Erwerb neuer sozialer Kompetenzen, moralische Autonomie und der Aufbau neuer zwischenmenschlicher Beziehungen.

Körperliche Veränderungen

In diesem Stadium der Geschlechtsreife finden im Körper zahlreiche Veränderungen statt, darunter die Entwicklung ausgeprägter sexueller Merkmale, die hormonelle Ausschüttung und die Erlangung der reproduktiven Leistungsfähigkeit.

Der Prozess beginnt mit einem schnellen Wachstumsschub (Mädchen ca. mit 11 Jahren, Jungen ca. mit 13 Jahren) sowie der Entwicklung primärer (Reifung der Gonaden) und sekundärer Geschlechtsmerkmale:

  • Mädchen: Gewichtszunahme und die erste Menstruation (Menarche).
  • Jungen: Haarwachstum, die Fähigkeit zur Ejakulation und das Tieferwerden der Stimme.

Psychologische Veränderungen

Nach dem 18. Lebensjahr ist die körperliche Entwicklung weitgehend abgeschlossen und die Jugendlichen beginnen, ihre Persönlichkeit zu formen. Die Pubertät ist eine Phase der Selbstbehauptung; das Individuum wird sich seiner selbst bewusst und erlangt eine größere emotionale Kontrolle.

Probleme bei der Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale führen oft zu einem Kampf mit dem eigenen Körperbild. Es entsteht der Wunsch nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit. Dies führt zu einer Autonomiebestrebung, bei der der Jugendliche die engen Bande zur Familie lockert und beginnt, sich in einer Welt zu orientieren, die er oft als unverständlich empfindet. Diese Lage führt bei Jugendlichen häufig zu arrogantem Verhalten oder einem Rückzug in das eigene Innere.

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