Agrarpolitik: GAP-Reformen und US-Landwirtschaftssysteme
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Politische Ziele der GAP nach der Agenda 2003
Die Reform zielt auf eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit ab, was zu niedrigeren Preisen sowie zur Erhaltung und Festigung der Ausfuhr führt. Wesentliche Schwerpunkte sind:
- Lebensmittelsicherheit und -qualität
- Tierschutz
- Qualitätspolitik: Schutz von Ursprungsbezeichnungen und Förderung besonderer Produktionsmethoden
Zweck des europäischen Landwirtschaftsmodells
- Soziale Legitimation der GAP
- Vorbereitung der Strategie für neue Verhandlungsrunden
- Pflege und Ausbau des EU-Anteils an internationalen Rohstoffmärkten
Multifunktionalität in der europäischen Landwirtschaft
Das Modell basiert auf verschiedenen Funktionen, die vom Europäischen Rat koordiniert werden. Ziel ist es, Hilfen zu modulieren und den Beitrag der Produktion zur nachhaltigen Landwirtschaft sowie zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Kernelemente der GAP-Reform 2003
Die neue GAP orientiert sich an den Bedürfnissen von Verbrauchern und Steuerzahlern, während sie den EU-Landwirten die Freiheit gibt, marktorientiert zu produzieren.
Analyse der US-Agrarproduktion
Die US-Studien konzentrieren sich stark auf die Sojabohnenproduktion und die Einführung eines spezifischen Produktions-, Konsum- und Austauschmodells nach europäischem Vorbild.
Phasen des landwirtschaftlichen Wachstums in den USA
Langfristig lassen sich zwei Phasen unterscheiden:
- Wachstum
- Stagnation
Vergleich der Wachstumsphasen
In der ersten Phase wurde die Produktion primär durch die Ausweitung der Anbauflächen gesteigert (extensives Modell). Die zweite Phase war durch die Krise der 1930er Jahre geprägt, die zu einer staatlichen Intervention führte, um die Produktion zu stabilisieren.
Faktoren des globalen Produktionsmarktes
- Der Verbraucher
- Die Beteiligung des Herstellers
Preisbildung bei Sojabohnen
In den USA wird jährlich ein Mindestpreis festgelegt. In Brasilien orientieren sich die Preise an den US-Basispreisen und internationalen Marktschwankungen. Beteiligt sind Länder wie die USA, Brasilien, Argentinien sowie importierende Nationen.
Der Agricultural Adjustment Act (1935)
Unter Präsident Roosevelt eingeführt, diente das Gesetz dem Schutz der Landwirtschaft durch garantierte Preise, Produktionskontrollen sowie Export- und Importunterstützung.
Politik der garantierten Preise
Der Staat garantiert Landwirten einen Mindestpreis. Liegt der Marktpreis darunter, können Landwirte ihre Produktion an die CCC (Commodity Credit Corporation) abgeben. Bei höheren Marktpreisen können sie frei verkaufen.
Direkte Zahlungsprogramme
Ein Programm, bei dem Landwirte direkte staatliche Subventionen erhalten.
Politik zur Überwachung der Produktion
Staatliche Zuschüsse für Landwirte, die Flächen stilllegen, um strategische Ziele zu verfolgen.
Antizyklische Zahlungen
Dieses Programm sichert das Einkommen von Rindfleischerzeugern, indem Zahlungen geleistet werden, wenn der tatsächliche Marktpreis unter einen staatlich festgelegten Zielpreis fällt.
Darlehen und Vermarktungskredite
Landwirte erhalten Darlehen mit einer Laufzeit von 9 Monaten. Dies minimiert das Ausfallrisiko und verhindert, dass der Staat große Rohstoffvorräte aufbauen muss.
Support-Programme für produktive Sektoren
Subventionierung und Unterstützung der Sektoren durch Darlehenszahlungen zur Sicherung der Vermarktung.
Service-Programme
Spezielle Anreize und Kredite für ausländische Interessenten an US-Agrarprodukten.
Exportförderung
Unterstützung der US-Exporte durch spezielle Anreize, Kredite für ausländische Käufer und Investitionen in die Lagerinfrastruktur.
Auswirkungen des US Farm Bill 2002 auf Lateinamerika
Das Gesetz erhöhte die Schutzmechanismen und Subventionen massiv. Dies führt zu Dumping, da US-Produkte unter ihrem fairen Marktpreis verkauft werden. Dies schädigt die lateinamerikanische Wirtschaft, da lokale Unternehmen nicht mit den stark subventionierten US-Firmen konkurrieren können und verdrängt werden.
Peruanische Agroexportwirtschaft
Die Konfiguration begann im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung des Kapitalismus in der Landwirtschaft, geprägt durch ausländisches Kapital und eine Entkopplung von der internen industriellen Entwicklung.
Achsen der Kapitalakkumulation in Peru
Die Exportlandwirtschaft und der Bergbau bilden seit dem späten 19. Jahrhundert die zentralen Achsen der Kapitalakkumulation.