Analyse von Cervantes' 'Das Gespräch der Hunde'

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Analyse: Die soziale Korruption in 'Das Gespräch der Hunde'

Die Erzählung von Berganza ist eine zynische philosophische Abhandlung zweier Hunde über gesellschaftliche Konventionen und das Böse in der Welt.

Das Argument

Peralta liest das Buch, in dem Campuzano ein Gespräch zwischen zwei Hunden während seines Schlafes niederschrieb. Die Erzählung beginnt mit Berganza, der seinem Gefährten Scipio sein Leben schildert.

Berganzas Lebensweg

  • Herkunft: Berganza glaubt, in Sevilla geboren zu sein, möglicherweise im Schlachthof, wo sein erster Meister, der Metzger Nicholas Romo, lebte.
  • Flucht und Stationen: Nach der Flucht vor der Grausamkeit des Metzgers lebte er bei einem Pfarrer auf dem Land als Hüter der Herde. Er wurde Zeuge der Untaten von Hirten und Wölfen.
  • Rückkehr nach Sevilla: Er diente einem reichen Kaufmann, lehnte aus Loyalität Schmiergelder der Magd ab und floh nach einer Racheaktion.
  • Die Welt der Kriminalität: Er schloss sich dem Umfeld von Sheriffs, Prostituierten und Zuhältern an, bevor er zu einer Kompanie Soldaten in Mairena del Alcor wechselte.
  • Die Begegnung mit der Hexe: Als 'weiser Hund' in Montilla erkannt, identifiziert ihn die Hexe Cañizares als Sohn der Montiela, deren Kinder angeblich von der Hexe Camacha in Hunde verwandelt wurden.
  • Letzte Stationen: Nach der Flucht vor der Hexe lebte er in einem Zigeunerlager bei Granada, diente einem maurischen Gärtner und wurde schließlich, müde von den Strapazen, von Mahudes im Hospital der Auferstehung aufgenommen.

Hauptcharaktere

Scipio

Er ist der intellektuelle Diskussionspartner. Seine Überlegenheit wird deutlich und von Berganza als Mentor anerkannt.

Berganza

Er ist der Protagonist, der seine Lebensgeschichte erzählt und die Rolle des Schülers gegenüber Scipio einnimmt.

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