Analyse der Charaktere und Handlung in Los Santos Inocentes

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Die Gruppe der Opfer von Ungerechtigkeit

Paco und seine Familie gründeten die Gruppe der Opfer von Ungerechtigkeit. Sein Vorbild ist die absolute Harmonie mit der Natur, die ihm angeboren ist. Er ist ein wohlgeformter Charakter, der unter Meister Iván leidet, welcher mit seinem Übermut und seiner Verachtung für alles, was nicht auf seiner Ebene liegt, das typische Bild eines Señorito der Franco-Zeit verkörpert.

Drittes Buch: Die Rückkehr von Azarías

Die zentrale Figur ist wieder Azarías, der von seinem Hof vertrieben wurde. Er gilt als schmutzig und nutzlos und soll in die Familie seiner Schwester Régula im Cortijo El Pilon integriert werden. Der Text beschreibt seine schwierige Anpassung an das Haus, seine Halluzinationen im Frühling und die Schwierigkeiten beim Erlernen von Hygieneregeln.

Der gesamte Prozess wird durch Routinen bestimmt, die sich jeden Tag wiederholen:

  • Rogelio, der eine große Zuneigung zu seinem Onkel zeigt, bringt ihm eines Tages ein gerade ausgebrütetes Huhn (eine Grajeta) als neuen „Drachen“, was Azarías große Freude bereitet.

Buch Vier: Paco und die soziale Kluft

In diesem Kapitel ist Paco, El Bajo, nun als Sekretär des Spiels, erneut die zentrale Figur. Diese Episode ist in zwei Teile gegliedert:

  • Erster Teil: Er konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Paco und Meister Iván, die seit seiner Kindheit besteht, etwa bei einem Jagdtag mit dem Minister, dem stellvertretenden Generalsekretär und dem Botschafter. Es kommt zu einem Zwischenfall, als der Franzose René auf den kulturellen Niveauunterschied zwischen Spanien und dem Rest Europas hinweist. Dies beleidigt den Patriotismus von Iván, der Paco, Régula und Ceferino für die Unterschrift auf der Rückseite einer Rechnung verantwortlich macht.
  • Zweiter Teil: Hier werden die regelmäßigen Besuche im Cortijo de la Marquesa beschrieben, die den friedlichen Lebensrhythmus stören. Die Marquise empfängt im „Großen Haus“ die Bediensteten, die über ihre Arbeit berichten und ihr huldigen.

Alles gerät jedoch aus den Fugen, als die Marquise und ihre Tochter Miriam auf Azarías treffen. Aufgrund seines schmutzigen und schäbigen Zustands schlägt die Marquise seine Verlegung in ein Wohltätigkeitszentrum vor. Miriam verteidigt jedoch Régula. Azarías greift nach Miriams Hand und zeigt ihr die Milana, wodurch das Mädchen mit dem Elend und der Verwahrlosung konfrontiert wird, was bei ihr Erstaunen und Entsetzen auslöst.

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