Analyse von La Celestina und Fernando de Rojas

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Human Comedy (Petrarca)

Die Argumente sind sehr einfach. Die Bediensteten spielen eine wichtige Rolle, obwohl es obszöne Passagen gibt und die Sprünge in Raum und Zeit unlogisch wirken.

La Celestina

Editionsgeschichte

  • 1. Auflage (1499, Burgos): Komödie von Calisto und Melibea, 16 Akte.
  • 2. Auflage (1500, Toledo/Salamanca): Komödie von Calisto und Melibea, 16 Akte.

Beide Versionen enthalten ein Vorwort und einen Brief an einen Freund. Darin berichtet der Autor, er habe den ersten Akt der Komödie während der Ferien gefunden und sei so begeistert gewesen, dass er die weiteren 15 Akte in nur 15 Tagen fertigstellte. Der Brief enthält Akrostichon-Verse, die besagen: „Der Bachelor Fernando de Rojas beendete die Komödie von Calisto und Melibea und wurde in der Ansiedlung von Montalbán geboren.“

3. Auflage (Sevilla, Toledo und Salamanca)

Titel: Tragikomödie von Calisto und Melibea. Da das Publikum das Werk liebte, fügte Rojas fünf weitere Akte hinzu und änderte das Ende. Heute ist das Werk unter dem Namen Celestina bekannt, benannt nach der Protagonistin.

Charaktere

  • Calisto: Empfindet eine tiefe Leidenschaft für Melibea. Er ist unsicher, faul, selbstsüchtig und amoralisch, da er nicht zögert, soziale Regeln zu brechen. Er verkörpert die Eigenschaften der höfischen Liebe.
  • Melibea: Verweigert sich Calisto zunächst, gibt sich ihm dann aber ungehemmt hin.
  • Celestina: Habgierig, ehrgeizig und listig. Sie beherrscht die Kunst der Improvisation, kann Menschen manipulieren und passt ihre Sprache je nach Gegenüber an, wobei sie viele Sprichwörter verwendet.
  • Sempronio: Ungerecht, feige und gewalttätig.
  • Pármeno: Zunächst treu, wird jedoch später wie Sempronio.
  • Elicia und Areúsa: Prostituierte, die Neid und Groll gegen die herrschende Klasse hegen.
  • Alisa und Pleberio: Die Eltern von Melibea. Alisa wirkt töricht und stolz, Pleberio ist zärtlich und liebevoll, handelte jedoch nachlässig.

Themen

Leidenschaft, Tod, Schicksal, Magie, Gier und Zeit. Das Werk besitzt einen Moralkodex und vermittelt jungen Menschen, nicht auf die alten Herren zu hören, da Reiche wie Arme den gleichen Leidenschaften unterworfen sind.

Fernando de Rojas

Er studierte Rechtswissenschaften und Geisteswissenschaften in Salamanca. Als gebildeter Mann besaß er eine große Bibliothek. Er war der Fall von Talavera, Bürgermeister der Königin und ein konvertierter Jude.

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