Analyse von La plaça del Diamant und Joan Alcover

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Struktur: Teil 1: Kapitel XVII: Naivität

Die Vorlage der Hauptfigur beginnt, sich in Bezug auf ihren Mann und den Ort zu verändern; der Prozess der Entfremdung setzt ein. Die Beziehung zu Quimet, dem Besitzer des Ladens, nähert sich dem Ende. Der Verlust der Persönlichkeit von Colometa erreicht mit der Ankunft der Republik ihren Höhepunkt. Colometa ist frustriert.

Teil 2: Kapitel XVIII bis XXXII: Reifung und Einsamkeit

Das Drama der Person Colometa verstärkt sich durch den Tod ihres Mannes Quimet an der Front. Die Arbeitssuche beginnt, da es an Beschäftigung mangelt. Der Aufstand von Natalia beginnt mit den Tauben. Zu Beginn des Bürgerkriegs stirbt Colometa. Sie lässt den Vater des Kindes in einer Flüchtlingskolonie zurück und findet die letzte tote Taube.

Teil 3: Kapitel XXXIII bis XLIX: Krieg, Marginalisierung und Isolation

Colometa stabilisiert ihre persönliche Situation. Hier verinnerlicht sich der symbolische Roman und wird durch die öde Landschaft des Todes nach dem Krieg geprägt. Die immense Zerstörung und das Elend führen dazu, dass sie einen kollektiven Selbstmord für ihre Kinder in Erwägung zieht.

Visionen und Neuanfang

  • Erste Vision: Die Blutkugeln in der Kirche.
  • Zweite Vision: Sie sieht sich selbst als Taube.

Sie beschäftigt sich mit ihrem Leben. Natàlia heiratet nach drei Monaten erneut und wird zur Dame Natàlia. Sie verschönert ihr Leben und erinnert sich an die bedeutendsten Momente.

Joan Alcover i Maspons

Joan Alcover i Maspons war ein Dichter, Essayist und Politiker. Er wurde 1854 in Palma de Mallorca geboren und starb dort im Jahr 1926.

Dichterisches Werk

Seine Dichtung widmete sich intensiv der Reflexion über Leid und die menschliche Tragödie. Dies war auf die tragischen Umstände seines Lebens zurückzuführen, da er fünf Kinder aus zwei Ehen verlor und nur sein jüngster Sohn Pau überlebte.

Sprachliche Entwicklung

Alcover begann seine dichterische Laufbahn vorzugsweise auf Spanisch. Zur Reife hin kehrte er jedoch zur Notwendigkeit zurück, seine tiefsten Gefühle in seiner Muttersprache auszudrücken, und schrieb fortan nur noch auf Katalanisch. Zusammen mit Costa i Llobera zählt er zu den bedeutendsten Dichtern Mallorcas.

Einige seiner Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vertont. Das bekannteste Beispiel ist La Balanguera.

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