Analyse der Lyrik von Civil: Themen, Stil und Existenzialismus

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Analyse der Lyrik von Civil

Einführung und Identität

Civil thematisiert die Poesie, Geschichte, Geographie und sogar die Politik der Menschen in Valencia. Sein Werk richtet sich an alle, die sich für die jüngste Geschichte, die alte TMB (vermutlich eine lokale Referenz) und den Dichter selbst interessieren. Er präsentiert eine detaillierte, realistische und zugleich leidenschaftlich-ironische Darstellung seiner Identität (des Dorfes).

Thema: Der Krieg und seine Folgen

Das Gedicht konzentriert sich auf den Krieg und dessen Auswirkungen. Die Erfahrung des Dichters, der den Tod von Menschen, die er als seine Kinder ansah, miterlebte, war nach dem Krieg weitaus schlimmer. Der Krieg war lang und schmerzhaft für die Verlierer. Angst herrschte auf den Straßen und in den Häusern, und Korruption war an der Tagesordnung.

Die Gedichte, die sich auf Brujassot beziehen (ein Ort oder eine Figur, die immer präsent war und in seinen Gedichten ständig angespielt wird), vermitteln nicht nur das Gefühl, dass Brujassot anwesend war, sondern auch die Begegnung mit anderen Menschen.

Thema: Alltägliche Poesie (Commonplace)

Verse des Abschnitts Commonplace beziehen sich auf die Poesie des Alltags. Sie behandeln Themen, die zum Leben des Dichters gehören: die Liebe zum Partner, Kinder, Arbeit, die Straße und die Menschen.

Civil schreibt über die einfachen Dinge, kleine Blätter, und erlebt die Realität, ohne sie zu idealisieren. Seine Dichtung ist weder optimistisch noch pessimistisch, sondern stellt die Tatsache dar und inventarisiert sie als Stimme. In diesem Sinne agiert er wie ein Reporter oder Fotograf, der die schmutzige und elende Realität beobachtet. Er verwendet eine Sprache, die frei von Rhetorik ist – eine Sprache der Straße. Dies kann einige unschöne oder poetisch unangemessene Ausdrücke oder sogar Exabrupte beinhalten.

Thema: Existenzialismus (Liebe und Tod)

Der Abschnitt Existential ist intimer und persönlicher, poetischer und konzentriert sich auf zwei vorherrschende Motive: „Liebe und Tod“, aus der Sicht der griechischen Konzepte „Eros und Thanatos“.

Der Tod

Beide Themen werden in ihrer Komplexität behandelt. Der Tod wird von Anfang an in der Lyrik thematisiert, oft aus sehr persönlichen familiären Gründen: „Der Tod seiner ersten Tochter“ und der Mord an einem Familienmitglied. In den frühen Gedichten wird der Tod als ein unerträgliches, transzendentes Phänomen dargestellt.

Der Tod des Dichters ist immer schmerzhaft. In den letzten Jahren hat der Dichter die Gedanken an den Tod „rationalisiert“ und internalisiert. Er wird nicht mehr als Selbstverständlichkeit, sondern als transzendentes, tägliches Ereignis betrachtet, das mit dem Leben verbunden ist, wie es die Jahre mit sich bringen.

Die Liebe

Die Liebe versteht der Dichter als ein vollständiges und komplexes Konzept. Obwohl seine Gedichte voller erotischer Bilder und sinnlicher Worte sind, vernachlässigt er nicht die Zärtlichkeit und die romantische Liebe zu seiner Frau. Die Liebe in der Ehe entzündet ein Thema, das über diese Zeit hinausgeht.

Mit dem Einfluss von März (möglicherweise ein Bezug auf eine bestimmte Phase oder einen anderen Autor) enthalten seine Verse die „verrückte Liebe“. Es ist nicht ungewöhnlich, dass in seinen Gedichten Obszönität und Liebe nebeneinander stehen, manchmal sogar das Wort „Pornografie“, was in diesem historischen Kontext eine provokative Wiederaufnahme darstellt.

Civil spricht nicht von Liebe auf freundliche und höfliche Weise, sondern von einer Liebe voller Lust, die heimliche dunkle Ecken erforscht und sich aus einem Kontext der Armut (politisch, kulturell, moralisch und sexuell) befreit.

Thema: Fantasie

Die Poesie ist einfallsreich, kurz in der Anthologie „Blitz“. Die Poesie ist naiv („Kinder“), was sich in den verwendeten Mitteln zeigt. Der Vers ist kurz, ebenso die Strophe. Die Natur wird personifiziert, und es treten Diminutive auf.

Diese Art von Poesie steht fern von anderen Anthologien und ist zur Unterhaltung gedacht.

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