Analyse: A Toccata of Galuppi's und Ode to Autumn

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Robert Browning: A Toccata of Galuppi's

„Oh, Galuppi, Baldassare, das ist sehr traurig zu finden!“

1. Analyse

Stimme und Stimmung

Stimme: Das Gedicht ist in der 3. Stimme verfasst, die als dramatische Stimme mit drei Identitäten fungiert, hinter denen der Dichter verschwindet. Es gibt drei Stimmen: einen Wissenschaftler, ein Liebespaar und Galuppi. Diese sind wiederum eins, werden jedoch aus einer wissenschaftlichen Perspektive betrachtet. Der Wissenschaftler erinnert sich, beschwört Galuppis Musik herauf, und die Musik lässt ihn an Venedig denken.

Stimmung: Das Gedicht besitzt einen Ton der Nostalgie („das ist sehr traurig zu finden“), weckt dann Begeisterung durch die Heraufbeschwörung von Festen und Tänzen, und schließlich endet alles mit dem Tod.

2. Zusammenfassung

Alles stirbt mit dem Tod. Was bleibt danach? Es folgt das Nichts. Ein Gefühl der Impotenz bleibt zurück.

3. Thema

Die zentralen Themen sind das Carpe Diem (der Glanz des Augenblicks), Tempus Fugit (das Ertrinken in Depressionen) sowie metaphysische Fragen zur Unsterblichkeit und der Existenz eines Lebens nach dem Tod.

4. Struktur

  • Teil A: Zeilen 1–3 (Einleitung) sowie Zeilen 4–30 (Frage an Galuppi). Einführung in die Soirée und Gespräche mit den Gästen.
  • Teil B: Zeilen 31–45. Reflexion über den Tod, Tempus Fugit und metaphysische Fragestellungen.


John Keats: Ode to Autumn

1. Analyse

Stimme und Stimmung

Stimme: Das Gedicht ist in der 2. Stimme geschrieben, da es sich direkt an den Herbst wendet.

Stimmung: Die vorherrschende Stimmung im gesamten Gedicht ist melancholisch, da die Fülle des Sommers verloren geht und die Kälte naht. Es beschreibt einen Übergang, da der Herbst den Prozess des Vergehens darstellt.

2. Zusammenfassung

Das Gedicht markiert den gesamten Lebenszyklus des Herbstes und beschreibt eine Landschaft voller Bäume und Früchte in ihrer Reife; alles ist erfüllt von den Erzeugnissen der Saison. In der zweiten Strophe wird der Herbst personifiziert: Es ist die Rede von der Landwirtschaft, der Ernte und den Trauben. Diese Phase ist durch Ruhe charakterisiert, da es keine Eile oder Dringlichkeit gibt, was ein Gefühl der Freude vermittelt. In der letzten Strophe erfolgt ein Vergleich mit dem Frühling, wobei die von Tieren erzeugte Musik gewürdigt wird. Die Lieder des Herbstes werden mit denen des Frühlings verglichen, mit der Absicht, den Herbst in seinem eigenen Recht einzufordern.

3. Thema

Das Thema ist die Erhöhung der Fülle der Reife.

4. Struktur

  • Teil A: Zeilen 1 bis 11. Die Fülle der Reife.
  • Teil B: Zeilen 12 bis 22. Die Wollust der Natur.
  • Teil C: Zeilen 23 bis 33. Der Anspruch der Reife im Vergleich zum Rest des Jahreszyklus.

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