Analyse von Tres Sombreros de Copa von Miguel Mihura

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Hintergrund und Zusammenfassung der Arbeit

Das Werk von Miguel Mihura wurde 1932 geschrieben und 20 Jahre später veröffentlicht. Dionisio kommt in einem Hotel an, wo er am Morgen vor seiner Hochzeit zu übernachten scheint. Was als einfacher Aufenthalt zur Vorbereitung auf die Hochzeit beginnt, entwickelt sich später zu einer Feier.

Don Rosario begrüßt ihn und zeigt ihm das Zimmer. Dionisio telefoniert mit seiner Verlobten, um ihr mitzuteilen, wo er ist. Im Verlauf der Geschichte taucht Paula auf, eine Tänzerin, die in der Truppe von Buby Barton arbeitet und seit ihrem Debüt in der Music Hall dort verweilt.

Nach einer Reihe absurder Abenteuer und sinnloser Gespräche verlieben sich Dionisio und Paula ineinander. Sie können sich nicht entziehen, und am Morgen nach einer Nacht, zu der der Protagonist eingeladen wurde, muss Dionisio abreisen. Er wird von Don Rosario abgeholt, während Paula sich versteckt und weggebracht wird. Die beiden Liebenden verabschieden sich aus der Ferne.

Charaktere

  • Dionisio: Der Protagonist des Stücks. Er steht kurz vor der Hochzeit mit der Tochter von Don Sacramento. Er verliebt sich in Paula und durchlebt eine Wandlung.
  • Don Rosario: Freund und Vertrauter von Dionisio sowie Besitzer des Hotels. Er kümmert sich um seine Gäste, als wären sie Kinder.
  • Paula: Tänzerin in der Truppe von Buby Barton. Dionisio verliebt sich trotz des Altersunterschieds in sie. Sie ist sehr unreif und verhält sich kindlich. Sie war die Freundin von Buby, mit dem sie ständig stritt.
  • Buby Barton: Direktor der Truppe. Er ist ein zwielichtiger Charakter, der nur an seinem eigenen Vorteil interessiert ist und versucht, Paula zu manipulieren.
  • Madame Olga, Fanny, Trudy, Sagra und Carmela: Tänzerinnen der Truppe.

Literarische Züge des Werkes

Das Werk gehört in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es ist ein komisches Drama, in dem Humor sehr präsent ist. Der Humor dient hier als Mittel, um die Vorurteile der Welt zu entlarven und ihre Etiketten zu hinterfragen. Er vermittelt, dass die Welt relativ ist und Dinge anders sein könnten, als sie scheinen.

Dieser Trend hat nicht die Absicht zu belehren; er trägt einen Hauch von Bitterkeit in sich, da alles ein wenig sinnlos erscheint. Es ist weniger ein literarisches Genre als vielmehr eine Haltung gegenüber dem Leben. Zudem ist der Kitsch ein zentrales Element, etwa in der Art, wie Don Rosario spricht oder wie Dionisio angesprochen wird. Das Stück ist voller Musikalität, da jeder Charakter ein charakteristisches Lied erhält, das die festliche Atmosphäre unterstreicht.

Struktur des Werkes

Das Werk besteht aus drei Akten und folgt den Einheiten des Neoklassizismus: Einheit von Ort und Zeit. Die Handlung erstreckt sich über nicht mehr als 24 Stunden, spielt ausschließlich im Hotel und dreht sich vollständig um die Geschichte von Dionisio und Paula.

Sprachliche Besonderheiten

Es ist ein Werk, das primär aus Dialogen besteht. Es folgt einer chronologischen Struktur mit Einleitung, Mittelteil und Ende. Die Sprache ist geprägt von expressiven, phatischen, konativen und poetischen Funktionen. Der Zusammenhalt wird durch die Reihenfolge der Handlungen und ein semantisches Feld erreicht, das Emotionen, Unterhaltung und das Absurde umfasst.

Es gibt eine Vielzahl von Substantiven und Adjektiven. Die Verben stehen meist im Präsens, obwohl auch Präteritum und Imperfekt verwendet werden. Es werden Aussagesätze, Fragen, Ausrufe und Wunschsätze genutzt. Der Stil ist einfach, aber konnotativ, und durchsetzt mit Ironie und Absurdität, die oft zu spöttischen Situationen führen.

Kritische Würdigung

Das Werk Tres Sombreros de Copa (Drei Zylinder) von Miguel Mihura thematisiert Untreue, unmögliche Liebe, Angst und Enttäuschung. Der Autor nutzt Ironie, um Handlungen darzustellen, die ebenso lustig wie sinnlos sind. Die Emotionen sind überspitzt, da es sich um eine unmögliche Liebe handelt. Die Sprache ist einfach, aber sorgfältig gewählt, und das Vokabular ist reich. Persönlich empfand ich das Werk teilweise als schwer verständlich, da die Charaktere oft inkohärente Dinge sagen, die den direkten Handlungsverlauf verschleiern.

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