Antike Kunst und Infrastruktur in Griechenland und Rom

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Griechische und römische Keramik

Die Töpferei in Griechenland war im 6. Jahrhundert v. Chr. (S. VI a.C.) wirklich bedeutend. Zwei Städte und Orte stachen in ihrer Herstellung besonders hervor: Korinth und Athen. Von dort wurden alle Arten von Gefäßen (Vasen) exportiert. Die Form der Gefäße und die Dekorationen sind sehr vielfältig. Die Malerei ist ein wesentliches Merkmal der Ware und liefert uns viele Einzelheiten über das öffentliche und private Leben der alten Griechen.

Auch die Römer verwendeten Keramik oft auf eine funktionale Art, abgestimmt auf die jeweilige Nutzung, jedoch mit wenig oder gar keiner Dekoration. Die sogenannte Terra Sigillata war eine Luxuskeramik, die durch ihren zinnoberroten Lack und ihre raffinierte Dekoration gekennzeichnet war. Sie enthielt keine figürlichen Bilder, sondern Verzierungen durch Inzisionen, Reliefs und Motive wie Blätter, Blumen und geometrische Muster.

Griechische und römische Mosaikkunst

Das Steinmosaik wurde als „Gemälde“ konzipiert, oft wurden kleine Steinchen zur Trennung verwendet. Die Römer übernahmen das Mosaik von den Griechen, die es ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. beschäftigten, aber die Römer wurden zu seinen authentischen Verbreitern. Mosaike wurden verwendet, um Gärten zu schmücken, die Böden der wichtigsten Räume des Hauses oder einige Wände (insbesondere in Prachtbauten) zu verzieren.

Mosaike konnten geometrische Formen, Zahlen oder beides darstellen. Sie bestanden aus vielen Tesserae (Mosaiksteinchen), vorwiegend aus Marmor, und kombinierten überwiegend schwarze und weiße Fliesen. Figürliche Mosaike stellten mythologische Themen, Jagdszenen oder Zirkusrennen dar.

Römische Straßen und Meilensteine

Römische Straßen oder Wege: In Griechenland ergriff man aufgrund der robusten, zerklüfteten Geografie nicht die Initiative zum Bau von Landverkehrswegen; dort wurden hauptsächlich Seewege genutzt. Die Römer hingegen entwickelten neben einem außerordentlichen maritimen Transport ein Straßennetz, das alle Teile des Reiches mit Rom verband. Viele Wege führten von Rom weg, einschließlich der Via Appia.

In Hispania erleichterten Straßen die Verbindung zwischen dem Landesinneren und den wichtigsten Häfen des Mittelmeers. Die Kreuzung der Hauptstraßen der Halbinsel bildeten die Via Argentia (Silberstraße) und die Via Augusta.

Die Meilensteine: An den wichtigsten römischen Straßen gab es jede Meile die Miliarien. Hier wurde der Abstand zwischen dem aktuellen Standort und dem Ausgangspunkt oder Zielpunkt der Straße angegeben.

Griechische und römische Malerei

Von der griechischen Malerei sind uns Proben auf Holztafeln (frische Bretter) und zahlreicher noch die Malereien auf keramischen Gefäßen erhalten geblieben. Die Römer verwendeten in ihren bildlichen Darstellungen die gleichen Motive und Techniken wie die Griechen. Die am besten erhaltenen römischen Wandgemälde befinden sich in Pompeji und Herculaneum: Es sind natürliche Farben, die al fresco (Frischmalerei) aufgetragen wurden.

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