Arbeitssicherheit: Werkzeuge, Maschinen, Strom und Brandschutz

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Werkzeuge

Es gibt zwei Typen: manuelle oder motorische Werkzeuge sowie dielektrische Werkzeuge.

Handwerkzeuge

Häufigste Gefahren:

  • Schläge und Schnitte
  • Projektion von Partikeln
  • Gefahren durch herabfallende Gegenstände
  • Überbeanspruchung

Ursachen von Risiken:

  • Verwendung ungeeigneter Werkzeuge
  • Missbräuchliche Verwendung, mangelnde Ausbildung oder Selbstüberschätzung
  • Schlechte Wartung
  • Falscher Transport

Präventionsmaßnahmen:

  • Kauf von qualitativ hochwertigen Werkzeugen
  • Angemessene Anwendung und richtige Wartung
  • Regelmäßige Überprüfungen
  • Ordnungsgemäße Lagerung
  • Verwendung von Schutzausrüstung
  • Transport in Werkzeugkästen oder Gürteln

Motorisierte Werkzeuge

Diese Werkzeuge nutzen eine Stromquelle, um den Arbeiter physisch zu entlasten.

Zusätzliche Gefahren:

  • Lärm (Gefahr beruflich bedingter Taubheit)
  • Vibrationen (Karpaltunnelsyndrom, Weißfinger-Syndrom)
  • Verletzungen durch bewegliche Teile
  • Elektrische Kontakte
  • Verbrennungen durch heiße Oberflächen

Maßnahmen für Elektrowerkzeuge:

  • Überprüfung von Erdung, Steckern, Steckdosen und Kabeln
  • Verwendung von Augenschutz
  • Freihalten der Lüftungsöffnungen
  • Regelmäßige Wartung der Isolation

Maßnahmen für pneumatische Werkzeuge:

  • Überprüfung von Schlauchverbindungen und Schläuchen
  • Keine direkte Ausrichtung der Abgase auf Personen
  • Tragen von Augenschutz

Maschinen

Maschinen müssen über Betriebsanleitungen, Sicherheitshinweise und klare Anweisungen zu Installation, Wartung und Transport verfügen.

Risiken durch bewegliche Teile: Kompression, Einzug, Schnitte, Zerkleinerung, Scherung, Haken und Projektion von Elementen.

Präventionsmaßnahmen:

  • CE-Kennzeichnung beachten
  • Regelmäßige Wartung
  • Schutz beweglicher Teile durch trennende Schutzeinrichtungen
  • Not-Aus-Taster anbringen
  • Schulung der Mitarbeiter

Elektrische Gefahren

Konzept

Elektrische Risiken entstehen durch den Kontakt mit unter Spannung stehenden Anlagen. Die Schwere hängt von Stromstärke, Einwirkzeit, Frequenz, Körperwiderstand und Stromweg ab.

Typen von Kontakten

  • Direkte Kontakte: Berührung von unter Spannung stehenden Teilen.
  • Indirekte Kontakte: Berührung von Gehäusen, die durch einen Fehler unter Spannung stehen.

Sicherheitskennzeichnung

Die Signalisierung dient der Gefahrenabwehr durch visuelle Reize (Farben und Piktogramme).

  • Verbot: Rund, schwarzes Piktogramm, weißer Grund, roter Rand.
  • Pflicht: Rund, blaues Piktogramm.
  • Warnung: Dreieckig, schwarzes Piktogramm, gelber Hintergrund.
  • Rettung: Rechteckig/quadratisch, weißes Piktogramm, grüner Hintergrund.
  • Brandschutz: Rechteckig/quadratisch, weißes Piktogramm, roter Hintergrund.

Brandschutz

Das Feuer-Dreieck

Ein Feuer benötigt drei Faktoren: Brennstoff, Oxidationsmittel und Wärmeenergie.

Prävention und Löschmittel

Löschmittel:

  • Wasser: Kühlend, nicht für elektrische Brände geeignet.
  • Schaum: Kühlend und erstickend.
  • Pulver: Geeignet für elektrische Brände.
  • Trockeneis (CO2): Rückstandsfrei, gut für elektrische Anlagen.

Wartung von Feuerlöschern: Vierteljährliche Sichtprüfung, jährliche Fachprüfung und alle 5 Jahre eine Druckprüfung (Retimbrado).

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