Argentinien: Staat, Territorium und Geografische Merkmale
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Argentinien: Staat, Nation und Souveränität
Definition und Merkmale des Staates Argentinien
Argentinien ist ein Staat, der über ein definiertes Territorium, eine Bevölkerung, eine Regierung und eine Verfassung verfügt, welche das Zusammenleben der Bewohner regelt.
Es ist eine demokratische Republik, da die Menschen ihre Herrscher wählen.
Argentinien ist eine Nation, weil es eine Gruppe von Menschen vereint, die durch eine gemeinsame Identität und Symbole wie die Hymne verbunden sind.
Argentinien ist ein souveräner Staat, da es die effektive Kontrolle über sein Territorium ausübt, in dem die argentinische Bevölkerung lebt und die materiellen Ressourcen des Landes genutzt werden, ohne die Einmischung oder Beschränkung durch andere Staaten.
Die Territoriale Gliederung Argentiniens
Unser Land besteht aus drei verschiedenen Gebieten:
- Südamerikanischer Kontinentalteil: Das Gebiet, das vom Vizekönigreich Río de la Plata von Spanien geerbt wurde.
- Ozeanischer Inselteil: Beinhaltet die Inseln Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, die derzeit von den Engländern besetzt sind.
- Antarktisches Gebiet: Dieser Sektor liegt südlich des 60. Breitengrades Süd und wird durch die Meridiane 25° und 74° West begrenzt. Dieses Dreieck erstreckt sich bis zum Südpol (90° Süd). Zu diesem Sektor gehören auch die Südlichen Shetlandinseln und die Orkneyinseln.
Klima und Geografische Vielfalt
Unser Land weist sehr unterschiedliche Klimazonen und Reliefs auf:
- Relief/Topografie: Wir haben Gebirge im Westen und Ebenen im Osten.
- Klimazonen: In Argentinien gibt es warme Klimazonen im Norden, gemäßigte Klimazonen in der Mitte und kalte Klimazonen im Süden.
- Flora und Fauna: Das Klima beeinflusst auch die Flora und Fauna. Im Norden finden wir Urwälder und Wälder; in der Mitte Prärien mit grünen Weiden; und im Süden Steppen mit gelbem und trockenem Gras.
- Wirtschaftliche Aktivitäten: Die wirtschaftlichen Aktivitäten sind ebenfalls vom Klima abhängig. Im Norden dominiert die Waldnutzung, während im Zentrum die Landwirtschaft hervorgehoben wird. Dies beeinflusst auch die Verteilung der Bevölkerung.
Die Autonome Stadt Buenos Aires (CABA)
Die Autonome Stadt Buenos Aires (CABA) besitzt die gleichen Befugnisse zur Gesetzgebung und Regierungsautonomie wie die Provinzen. Man könnte daher sagen, dass die Stadt viel mehr als nur eine Stadt ist, sie ist fast eine Provinz.
Historische Entwicklung von Buenos Aires
Gegründet im Jahre 1536 von Pedro de Mendoza, wurde sie 1580 von Juan de Garay wiedergegründet. Im Jahre 1776 war sie die Hauptstadt des Vizekönigreichs.
1880: Buenos Aires wird zur Bundeshauptstadt Argentiniens und zu einem von der Provinz Buenos Aires getrennten Territorium. Die Regierung wurde damals vom Präsidenten der Nation ernannt.
Mit der Verfassungsreform von 1994 blieb Buenos Aires Bundeshauptstadt, erhielt jedoch eine autonome Regierung. Dies bedeutete, dass die Einwohner ihre eigenen Behörden wählen konnten.
Im Jahr 1996 wurde die Verfassung der Autonomen Stadt Buenos Aires verabschiedet und die Stadt als solche identifiziert. Die höchste Autorität ist der Regierungschef.
Grenzen und Grenzziehung Argentiniens
Die Grenze eines Landes definiert, wo ein Staat endet und der nächste beginnt. Auf Karten wird sie durch eine Linie dargestellt.
Die Grenzziehung kann in der Landschaft durch verschiedene Elemente repräsentiert werden:
- Flüsse (Flussgrenze)
- Gebirge (z. B. Wasserscheide oder Gipfellinie)