Arten von Forschungsberichten: Struktur und Anwendung
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Arten von Forschungsberichten
Das Ergebnis ist ein leicht verständlicher Bericht, der sich durch seine Länge und Komplexität auszeichnet. Er lässt sich einfach in schematische Grafikformate (z. B. PowerPoint-Präsentationen) übertragen.
Der Executive Report
Dies ist eine anspruchsvolle Version des technischen Berichts. Seine Hauptmerkmale sind Vereinfachung und Unmittelbarkeit. Besonderer Wert wird auf Empfehlungen gelegt, die aus den Ergebnissen resultieren, um konkrete Maßnahmen zur Problemlösung zu implementieren (z. B. in den Bereichen Marketing, öffentliche Ordnung oder Wirtschaft).
Die Darstellung ist ähnlich anspruchsvoll wie beim technischen Bericht; beide Formate finden Anwendung bei Marktentscheidungen und in der politischen Führung.
Der veröffentlichte Bericht
Dieser Bericht entspricht Pressemitteilungen und richtet sich an verschiedene Medien sowie regelmäßige Leser. Er enthält eine Zusammenfassung der markantesten Ergebnisse (meist nicht länger als eine Seite, in einem Format ähnlich wie Zeitungsberichte). Der Schwerpunkt liegt auf den Ergebnissen, während technischer Hintergrund oder methodische Vorgaben weggelassen werden (z. B. erhöhte Atemwegserkrankungen bei Frauen durch gestiegenen Schnupftabakkonsum).
Der Bericht muss eine logische Einheit und innere Konsistenz aufweisen. Die Glaubwürdigkeit qualitativer Forschung basiert auf dem Fehlen von Widersprüchen. Während Inkonsistenzen in quantitativen Ergebnissen als interessante Forschungsfrage gelten können, führen sie in qualitativen Berichten zu Unglauben und Misstrauen gegenüber der gesamten Untersuchung.
Qualitative Berichterstellung
Die Bedeutung des qualitativen Berichts liegt im Kontext, in dem die Forschung durchgeführt wird. Dies spiegelt sich in der formalen Strukturierung wider:
- 1. Rahmen der Anwendung des Berichts
- 2. Rahmen für die Feldarbeit
- 3. Rahmen der Studienpopulation
3.1 Kontext der Forschung
Der Kontext der Anwendung ist die Instanz, die die Forschung betreibt. Nicht alle Fälle haben die gleichen Bedürfnisse. Die Anpassung an den Leser ist entscheidend, da jeder Berichtstyp einen anderen Zweck verfolgt.
Wissenschaftlicher Bericht
Der primäre Empfänger ist die wissenschaftliche Gemeinschaft, die den Bericht als Informationsquelle für weitere Forschung nutzt. Das Hauptziel ist die methodische und wissenschaftliche Bewertung. Es sollten keine Informationen ausgelassen werden; der Bericht ist detailliert und gründlich hinsichtlich Datensammlung, technischer Details und aufgetretener Probleme.
Das Ergebnis ist ein umfangreicher Bericht, der alle Anforderungen einer wissenschaftlichen Arbeit erfüllt (Literaturverzeichnis, Anhänge, Notizen etc.).
Technischer Bericht
Ein zweiter Empfänger sind technische Einrichtungen oder Führungskräfte in Verwaltung, Politik oder Wirtschaft. Der Nutzen dieser Berichte ist meist instrumental. Durch Flexibilität und Vereinfachung bei der Darstellung der Ergebnisse wird die Identifikation der wichtigsten Fragen für die Entscheidungsfindung ermöglicht.