Arten von Schaufenstern: Klassifizierung und Strategien
Eingeordnet in Informatik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 3,52 KB
Nach Verwendungszweck
Die Gestaltung hängt vom angestrebten Ziel ab. Je nach Zusammensetzung unterscheidet man folgende Typen:
- Strom: Wenn die Verkaufsfunktion des Bildes überwiegt.
- Sellers: Dienen dazu, Forderungen der Bestände oder Standardpreise zu erfüllen. Das Gefühl der Unordnung erhöht den Kaufanreiz, da die Angebote günstig erscheinen. Häufig in Kaufhäusern zu finden.
- Kombiniert: Typisch für Geschäfte mit einem breiten Sortiment. Hohe visuelle Komplexität und oft mangelnde Beziehung zwischen den Produkten.
- Prestige oder Image: Das Hauptziel ist nicht der sofortige Verkauf, sondern die Verbesserung des Markenimages und der Produktpräsentation.
Dieses Werbemodell wird zunehmend verbreitet:
- Gelegentlich oder saisonal: Schaufenster für bestimmte Anlässe wie Weihnachten, Muttertag, Ostern oder Valentinstag.
- Aktuell: Nutzt Ereignisse wie Jubiläen oder soziale, kulturelle sowie sportliche Großereignisse.
- Dokumentarisch: Dient der Information über Projekte, Dienstleistungen oder Aktivitäten. Die Zusammensetzung umfasst Zeichnungen, Unterlagen und Fotos.
- Animiert: Beinhaltet Lebewesen, Automaten, Roboter oder Maschinen in Bewegung.
- Interaktiv: Ermöglicht dem Betrachter durch ein Panel an der Glasscheibe die Manipulation von Inhalten auf einem Monitor. Dies erfordert einen Computer und eine entsprechende Steuerungssoftware.
- Werbung: Nutzt PLV-Material (Point of Sale), das von Herstellern bereitgestellt wird, wie Poster oder Displays.
Klassifizierung nach Ort
Der Standort bestimmt die Sichtbarkeit für die Öffentlichkeit:
- Front- oder Außenbereich: Befinden sich an der Fassade und sind für Passanten leicht erkennbar. Man unterscheidet zwischen Frontscheiben und Eckschaufenstern.
- Hintergrundgestaltung: Man unterscheidet zwischen geschlossenen Fenstern (mit Rückwand) und offenen Fenstern (ohne Rückwand), die den Blick in den Verkaufsraum freigeben.
- Platzierung: Am effektivsten in Zonen mit maximaler Bewegung. Befindet sich das Fenster rechts neben der Eingangstür, ist die Nachfrage oft höher.
- Innenkorridore:
- Geschäfte mit Eingangshalle: Seitenscheiben verlieren an Außenwirkung, führen den Kunden aber leichter nach innen.
- Kommerzielle Galerien: Fenster befinden sich in einem Innenflur.
- Raumausstatter-Fenster: Befinden sich innerhalb des Verkaufsraums und sind Teil der Innenraumgestaltung. Sie sollten in „Hot Spots“ platziert werden.
- Muster: Befinden sich außerhalb des eigentlichen Geschäfts, um an Orten mit hoher Passantenfrequenz für die Niederlassung zu werben.
Klassifizierung nach Geschäftsstrategie
- In Serie: Erfolgt auf Initiative des Herstellers im Rahmen einer Werbekampagne. Die Zusammensetzung ist einfach und dient der Verbreitung des Markenimages.
- Franchise-Stores: Einheitliche Gestaltung in allen Filialen eines Netzwerks, um den Wiedererkennungswert der Marke zu sichern.
- Große Gewerbegebiete: Bieten viel Platz für eine aufwendige Produktpräsentation und nutzen meist mehrere Arten von Schaufenstern.