Assassin's Creed: Der Animus und Altaïrs Mission
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Der Animus und die genetische Erinnerung
Der Animus dient der Gewinnung von Daten aus DNA-Speicherplätzen von Nachkommen, sodass der Benutzer noch einmal erleben kann, wie sich diese Erinnerungen anfühlen. Desmond Miles wurde für das Projekt aufgrund seiner Beziehung zu seinem Vorfahren Altaïr Ibn-La'Ahad ausgewählt. Der Name Altaïr bedeutet im Arabischen „Der Fliegende“ und sein Beiname steht für „Sohn von Niemandem“. Er war ein Mitglied der Assassinen während des Dritten Kreuzzugs im Heiligen Land. Die Forscher, Dr. Warren Vidic und seine Assistentin Lucy Stillman, zeigen großes Interesse an den Erlebnissen seines Vorgängers.
Die Verschwörung von Abstergo
Allmählich offenbart sich das wahre Interesse der Organisation Abstergo. Durch das Lesen von E-Mails auf den Abstergo-Computern oder im Gespräch mit Lucy entdeckt Desmond, dass in Wirklichkeit weder die Assassinen noch die Templer aufgehört haben zu existieren. In der Mitte des Geschehens steht eine entscheidende Verschwörung am Vorabend der Apokalypse.
Der Dritte Kreuzzug im Jahr 1191
Die Erinnerungen von Altaïr, die Desmond durchlebt, beginnen im Jahr 1191: Richard I. von England hat gerade die Hafenstadt Akko von den Sarazenen zurückerobert. Ausgestattet mit einer Operationsbasis bereiten sich die Kreuzfahrer darauf vor, nach Süden vorzurücken. Ihr wahres Ziel ist Jerusalem, das sie für die Christenheit zurückgewinnen wollen. Inzwischen vereint Saladin die Streitkräfte der Sarazenen in Arsuf und versucht, den Kreuzfahrern einen Hinterhalt zu legen, um sie daran zu hindern, Jerusalem zu erreichen.
Die Suche nach dem mysteriösen Artefakt
Die erste Erinnerung, die Desmond erlebt, handelt davon, wie Altaïr zusammen mit einem anderen Assassinen namens Malik und dessen Bruder Kaddar beauftragt wird, ein mysteriöses Artefakt aus den Ruinen des Salomonischen Tempels in Jerusalem zu bergen. Dieses Artefakt wird jedoch auch von den Templern begehrt.
Altaïrs Scheitern und die Degradierung
Als Altaïr und seine Gefährten in den Tempel Salomos eindringen, entdecken sie, dass der Großmeister des Templerordens, Robert de Sablé, bereits vor Ort ist. Altaïr versucht, Robert zu töten, scheitert jedoch und wird von seinen Begleitern getrennt. Kaddar und Malik bleiben in den Händen von Robert und seinen Männern zurück. Nach seiner Rückkehr zur Basis in Masyaf stellt sich heraus, dass Malik das Gefecht überlebt hat – allerdings verlor er seinen Arm und seinen Bruder Kaddar. Dennoch konnte das Artefakt gesichert werden.
Der Weg zur Erlösung
Da Altaïr bei seiner Mission versagt hat und die Bruderschaft gefährdete, wird er zum Anfänger degradiert, dem niedrigsten Rang des Ordens. Der Anführer, Al Mualim, bietet ihm eine Chance zur Erlösung: Altaïr muss sich ins Heilige Land wagen und neun Männer ermorden, welche die Feindseligkeiten des Dritten Kreuzzugs verschärfen. Al Mualim behauptet, dass dies die Region stabilisieren und das Ziel des Ordens – die Wiederherstellung des Friedens im Heiligen Land – unterstützen werde.
Globale Auswirkungen der Verschwörung
Im Laufe des Spiels wird der Spieler in eine Verschwörung verwickelt, die nicht nur das Heilige Land bedroht, sondern die ganze Welt. Deren Folgen können auch Abstergo (die Templer der modernen Welt) erheblich beeinflussen.