Aufbau und Typen von elektrischen Erdkabeln

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Komponenten von Erdkabeln

  • Leiter: Dient dem Leiten des elektrischen Stroms.
  • Isolierung: Die Hülle, die den Leiter elektrisch isoliert.
  • Schirmung: Schicht, die aus leitfähigem Material oder Halbleitern besteht.
  • Füllmaterial: Isoliermaterial für alle Leiter (Domenico Kabel).
  • Mantel: Umhüllung eines Kabels, die keine wesentliche elektrische Funktion für den Schutzkörper hat.
  • Ader (Seele): Die Kombination aus dem Leiter und der Isolierung.
  • Kabel: Ein Set, das aus einer oder mehreren Adern besteht, die zusammen mit dem Füllmaterial montiert sind.

Typen von Erdkabeln

Papierisolierte Kabel mit Ölimprägnierung

Es gibt zwei Arten: nicht-migrierend oder migrierend. Je flüssiger das Öl ist, desto besser sind die dielektrischen Eigenschaften, jedoch ist die Handhabung komplizierter.

  • Einpolige Erdkabel mit ölgetränktem Papier.
  • Dreipolige Erdkabel mit ölgetränktem Papier.

Die hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit und die notwendige Präsenz eines Bleimantels beeinflussen die Lebensdauer des Kabels maßgeblich.

VPE- und EPR-isolierte Leitungen

Hierbei handelt es sich um vernetzte Polyethylen-isolierte Leitungen (VPE) und Ethylen-Propylen-Leitungen (EPR). Der Vorteil ist, dass die Leiter insgesamt besser handhabbar sind.

  • Vernetztes Polyethylen (VPE): Der Hauptnachteil ist die mechanische Steifigkeit und die Ionisation bei Feuchtigkeit; es wird nicht empfohlen, diese in feuchten Umgebungen einzusetzen.
  • Ethylen-Propylen (EPR): Widersteht perfekt der Feuchtigkeit und besitzt den Aufbau von flexiblem Gummi.

Unterschied zwischen radialem und nicht-radialem Feld

  • Nicht-radiale Felder: Bei mehrpoligen Kabeln verlaufen die Kraftlinien nicht radial, wie es bei einpoligen Kabeln der Fall ist.
  • Radiale Felder: Kabel, die durch einzelne Schirmungen für Hochspannung geeignet sind.

Verlegearten und Rohre

Direkt erdverlegte Leitungen

Die Installation unter Straßen ist nicht gestattet, außer bei Überquerungen, wobei scharfe Winkel stets zu vermeiden sind.

Schutzrohre

Verwendung von Thermoplast- oder Asbestzementrohren mit einem Mindestdurchmesser von 150 mm oder dem sechsfachen Kabeldurchmesser.

Kabelgalerien

Bei dieser Art der Verlegung müssen die Leiter im Freien auf Kabelpritschen oder getrennt in Abständen von 0,60 m verlegt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

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