Aufklärung und Französische Revolution

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Wie ist das Verhältnis zwischen der Aufklärung und der Französischen Revolution?

Da die Ansichten eines Teils der Autoren der Aufklärung die Monarchie und den Reformismus infrage stellten und sie sich für gewaltsame Lösungen sozialer Konflikte einsetzten, kam es zur Französischen Revolution. Mit ihr wurde die Monarchie abgeschafft und eine neue Ordnung mit dem Slogan «Liberté, égalité, fraternité» (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) eingeführt, der identisch mit den Idealen der Aufklärung ist.

Warum zeichnet sich die spanische Aufklärung aus?

In Spanien war die Aufklärung von einem tiefen Misstrauen gegenüber der Kirche geprägt. Die meisten Menschen lehnten sie aufgrund ihrer ausländischen Herkunft ab und betrachteten die spanischen Intellektuellen, die das Land trotz dieser Widerstände aus seiner Rückständigkeit führen wollten, als afrancesados. Durch das Übersetzen französischer Bücher und Mundpropaganda verbreiteten sie die Ideen der Aufklärung in einer kleinen, aber sehr einflussreichen Elite.

Die Inquisition versuchte, diesen fremden Einfluss zu bekämpfen, konnte ihn jedoch nicht aufhalten. Das Hauptmerkmal der spanischen Aufklärung war der Versuch, den Rationalismus mit dem katholischen Glauben in Einklang zu bringen – also Gemeinsamkeiten zwischen Denken und Religion zu finden.

Was geschah mit dem spanischen Theater im 18. Jahrhundert?

Die Behörden versuchten, das traditionelle Theater durch ein neues, lehrreiches Theater zu ersetzen, scheiterten jedoch weitgehend. Bekannte Autoren und ihre Werke sind:

  • Leandro Fernández de Moratín mit dem Stück „El sí de las niñas“ (Das Ja der Mädchen).
  • Vicente García de la Huerta mit dem Stück „Raquel“.

Die Vernunftehe in der Literatur des 18. Jahrhunderts

Zwei im Unterricht behandelte Autoren, die sich mit der Problematik der Vernunftehe auseinandersetzen, sind:

  • Moratín: Er übt Kritik mit seinem Werk „El sí de las niñas“, in dem ein älterer Freund der Familie die Tochter der Familie zur Ehe drängt.
  • Cadalso: Er prangert die Zustände in seinen „Cartas marruecas“ (Marokkanische Briefe) an, in denen er aus der Perspektive eines Marokkaners seine aufklärerischen Ideen verteidigt.

Beide Autoren nutzen diese Werke, um die aufklärerischen Ideale der Freiheit zu verteidigen. Sie lehnen die erzwungene Vernunftehe ab, da diese nur von einer Partei gewollt war und somit gegen die persönliche Freiheit verstieß.

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